Foto: A. Zelck / DRKS
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Rettungsdienst

Ansprechpartner

Herr
Heiko Zimmermann

Tel: +49 7751 8735 28
zimmermann@drk-kv-wt.de

Fuller Straße 2
79761 Waldshut-Tiengen

Das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Waldshut, sichert als größter  Leistungserbringer neben zwei weiteren Kreisverbänden im Landkreis Waldshut die Notfallversorgung für rund 200.000 Bürger.

Durch die ländliche Prägung des Rettungsdienstbereiches und die damit verbundenen langen Anfahrtszeiten wurden die Rettungsdienst- und Notarztsysteme in den letzten zehn Jahren konsequent auf die optimale Einhaltung der gesetzlich geregelten Hilfsfristen ausgerichtet. Die geschaffenen Strukturen tragen damit wesentlich zu einer Verbesserung der rettungsdienstlichen Versorgung der Bevölkerung bei.

Die durchschnittlichen Einsatzzahlen betragen jährlich:

  • Rettungswagen (RTW): 8000
  • Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF): 2500
  • Rettungshubschrauber (RTH) - primär: 700
  • Rettungshubschrauber (RTH) - sekundär: 400

Rettungswachen / Notarztstandorte:

  • 79761 Waldshut-Tiengen, Fuller Str. 2 (1 RTW, 4 KTW, Lehrrettungswache)
  • 79761 Waldshut-Tiengen, Spital Waldshut (1 RTW, 1 NEF, Lehrrettungswache)
  • 79787 Lauchringen, Industriestr. 26 (1 RTW, Lehrrettungswache)
  • 79802 Dettighofen, Hauptstr. 21 (1 RTW)
  • 79780 Stühlingen, Hegau-Bodensee-Klinikum (1 RTW, 1 NEF)

Bereichsnotarzt

Für den Versorgungsbereich Bonndorf wirken zur Verbesserung der Hilfsfristen niedergelassene Ärzte (als Selbstfahrer) im Rahmen der notärztlichen Versorgung als Bereichsnotärzte (BNA) mit. Die Fahrzeuge der Bereichsnotärzte entsprechen der Ausstattung von Notarzteinsatzfahrzeugen und sind mit den notwendigen kommunikativen Einrichtungen (Funk) ausgestattet.

  • Christoph 11, DRF Stiftung Luftrettung, gemeinnützige AG, Villingen-Schwenningen
  • Christoph 54, DRF Stiftung Luftrettung, gemeinnützige AG, Freiburg
  • Rega 1, Rega, Schweiz, Zürich
  • Rega 2, Rega, Schweiz, Basel

Unsere Einsatzmittel:

  • Rettungswagen
  • Krankentransportwagen
  • Notarzteinsatzfahrzeuge

sind mit lebensrettender High-Tech ausgestattet. Die  Ausrüstung geht über die DIN-Forderungen hinaus, so verfügen zum Beispiel unsere Rettungswagen über die Möglichkeit, Intensivbeatmungsmuster mit einem Medumat Transport fortzuführen. Die Fahrzeuge sind mit TomTom-Work ausgestattet und via GPS mit unserer Leitstelle verbunden. Dies ermöglicht eine schnellstmögliche und effektive Disposition der Einsatzmittel.

Wir investieren in Pflege und Erhaltung unserer Fahrzeuge. Klare Verfahren regeln die Reinigungs- und Desinfektionsprozesse. Wir betreiben eine eigene Werkstatt mit einem  Kfz-Meister, um die Ausfallzeiten für Wartungen und Reparaturen unserer hochbeanspruchten Einsatzfahrzeuge zu minimieren.

Rettungshubschrauber

Als primäre Notarztzubringer und für Sekundäreinsätze werden deutsche und schweizerische Rettungshubschrauber für die entsprechenden Versorgungsbereiche eingesetzt.

Unsere über 100 Mitarbeiter stehen mit ihrer Qualifikation und Motivation für Qualität und Kundenorientierung unser Leistungen. Wir bilden sie entweder selbst aus oder wählen Bewerber sorgsam aus, um für unsere Kunden und Patienten die bestmöglichen Leistungen zu erbringen.

Hauptberufliche Rettungsassistenten bzw. Rettungssanitäter bilden die Stammbesatzung. Unterstützt werden diese von FSJ-Teilnehmern, die zuvor zum Rettungshelfer ausgebildet wurden, sowie Rettungsassistenten im Praktikum (RAiP). Vor allem nachts, an den Wochenenden und Feiertagen kommen Mitarbeiter aus dem Ehrenamt zum Einsatz, so dass das Miteinander den Teamgeist stärkt.

  • Dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter (m/w)

    Bundestag und Bundesrat haben am 22. Mai 2013 die Einführung des Notfallsanitätergesetzes zum 01.01.2014 beschlossen. Die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Notfallsanitäter wurde am 16. Dezember 2013 verabschiedet.

    Auf dieser Grundlage wurde von den fünf Rettungsdienstschulen in Baden-Württemberg ein einheitliches Ausbildungskonzept für die zukünftigen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter entwickelt und umgesetzt.

    Wir haben bereits mit der Ausbildung begonnen und suchen weiterhin motivierte Nachwuchskräfte. Ausbildungsbeginn ist immer am 01.10. eines Jahres, Bewerbungsschluss immer am 01.02. eines Jahres.

    Die Zahl der Ausbildungsplätze ist stark begrenzt. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

    • Mittlerer Bildungsabschluss oder Hauptschulabschluss mit mindestens dreijähriger Berufsausbildung
    • Besitz des Führerscheins Klasse B mit mindestens einjähriger Fahrpraxis
    • Führungszeugnis (nicht älter als drei Monate)
    • Gesundheitliche Eignung
    • Team- und Konfliktfähigkeit
    • Freude am Umgang mit Menschen
    • Physische und psychische Belastungsfähigkeit
    • Teilnahme an einem Assessment Center des DRK-Kreisverband Waldshut e.V.

    Informationen zum Assessment Center

    Das Assessment Center ist ein Teil des Bewerbungsverfahrens für die Ausbildung zur Notfallsanitäterin oder zum Notfallsanitäter. Es werden Aufgaben in Hinblick auf Rechtschreibung, Aufmerksamkeit, Teamarbeit, Erste-Hilfe-Kenntnisse, physische Belastbarkeit und Sozialkompetenz gestellt.

  • Fortbildung im Rettungsdienst

    Der DRK-Kreisverband Waldshut erfüllt die Forderungen aus dem Rettungsdienstgesetz Baden-Württemberg der 30-stündigen Fortbildung vollumfänglich. Die Fortbildungsangebote werden unter ärztlicher Beteiligung durchgeführt und richten sich durchgehend nach den aktuell gültigen Leitlinien und Bedürfnissen der Mitarbeiter. Regelmäßig werden weitere Fortbildungen angeboten. Wir bieten auch international zertifizierte Fortbildung an.

    Für die Jahre 2014 bis 2021 wird die Weiterbildung der Rettungsassistenten und Rettungsassistentinnen zur Notfallsanitätern beziehungsweise Notfallsanitäterinnen angestrebt.

    Ziele des standardisierten modularen Fortbildungskonzeptes

    Alle Mitarbeiter sollen einen vergleichbaren theoretischen und praktischen notfall-medizinischen Wissensstand erlangen und aufrechthalten. Besonders invasive Notfalltechniken (Atemwegssicherung inkl. Intubation, Larynxtubus, Gefäßzugänge, Defibrillation, definierte Notfallmedikamente etc.) sollen regelmäßig und einheitlich fortgebildet, geübt sowie zertifiziert werden. Ebenfalls sollen die Wiederbelebungsmaßnahmen regelmäßig am Übungssimulator geübt und zertifiziert werden. Die thematische und inhaltliche Festlegung sowie die Entwicklung der Algorithmen obliegt dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄLRD) und der Ausbildungsleitung Rettungsdienst.

    Das Ausbildungszentrum bietet ein umfassendes Angebot medizinischer Fortbildungen. Die Durchführung der Kurse liegt in den Händen erfahrener Praxisanleiter, die neben ihrer Tätigkeit in der Ausbildung auch im Rettungsdienst tätig sind. Dies sichert jederzeit die neuesten medizinischen Kenntnisse und vor allem praktische Fähigkeiten. Bei einigen Angeboten werden auch erfahrene Notfallmediziner und andere Fachkräfte eingesetzt. Im Rahmen der Qualitätssicherung erfolgt eine regelmäßige Evaluation der Fortbildungsmodule sowie eine jährliche Zertifizierung der Teilnehmer.

    Alle hauptamtlichen Mitarbeiter werden zu Jahresbeginn fest für die Fortbildungstermine eingeplant. Die entsprechende Einteilung kann jeder Mitarbeiter in seinem persönlichen Dienstplan einsehen. Es werden zusätzliche Termine für die ehrenamtlichen Mitarbeiter angeboten.

  • Fachgruppe Rettungsdienst

    In der Fachgruppe Rettungsdienst sind die ehrenamtlichen Helfer organisiert, die im Krankentransport und Rettungsdienst tätig sind. Die Gruppe besteht zur Zeit aus ca. 30 Helfer/innen. Die ehrenamtlichen Kräfte sind ausgebildete Rettungshelfer, Rettungssanitäter oder Rettungsassistenten. Sie werden entsprechend dem abgesprochen Dienstplan in den Rettungswachen Waldshut, Bettmaringen und Dettighofen eingesetzt. Im Durchschnitt übernehmen die ehrenamtlichen Helfer 3 bis 4 Dienste a 12 Stunden pro Monat.

    Die Mitglieder der Fachgruppe kommen aus den Bereitschaften oder waren ehemals Zivildienstleistende bzw. haben ein freiwilliges soziales Jahr im Rettungsdienst absolviert. Für geeignete Nachwuchskräfte besteht die Möglichkeit eine Rettungsdienstausbildung zu absolvieren. Idealerweise sind die Neuen aktives Mitglied einer DRK Bereitschaft und sind persönlich für die Mitarbeit im Rettungsdienst geeignet. Ansonsten gibt es nach erfolgreicher Sanitätsausbildung und einigen Einweisungen auch die Möglichkeit, sich in einem Praktikum für eine Rettungsdienstausbildung im DRK Kreisverband Waldshut zu qualifizieren.

    Neben den dienstplanmäßigen Einsätzen im Rettungsdienst besetzen die Mitglieder den Arztwagen RK WT 11/ 23 (RTW Katastrophenschutz Baden-Württemberg), der auf der Rettungswache Waldshut stationiert ist. Dieser RTW kommt zum Einsatz bei Sanitäts- und Sanitätswachdiensten, im Hintergrunddienst Rettungsdienst (Abdeckung von Spitzenlasten im RD), in der Schnelleinsatzgruppe Waldshut (Massenanfall von Verletzten) und im Katastrophenfall.