DRK Presseinformationen https://www.drk-kv-waldshut.de de DRK Fri, 30 Oct 2020 14:25:46 +0100 Fri, 30 Oct 2020 14:25:46 +0100 TYPO3 EXT:news news-155 Fri, 21 Aug 2020 00:00:00 +0200 Haustürwerbung des DRK-Kreisverbands Waldshut https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/haustuerwerbung-des-drk-kreisverbands-waldshut.html Um für die Fördermitgliedschaft zu werben, ziehen derzeit junge Männer und Frauen im Auftrag des Waldshuter Kreisverbands vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) durch folgende Gemeinden: Dettighofen, Eggingen, Hohentengen, Klettgau, Küssaberg, Lauchringen, Stühlingen, Ühlingen-Birkendorf und Wutach. Die jungen Leute vollenden damit eine Werbetour, die im vergangenen Herbst durch die übrigen Gemeinden führte, die im Bereich des DRK-Kreisverbands Waldshut liegen. Die jungen Leute sind unter Beachtung der notwendigen Hygienemaßnahmen von Haus zu Haus unterwegs und bitten darum, den Kreisverband durch eine persönliche Fördermitgliedschaft mit einer regelmäßigen Spende zu unterstützen. Denn nur regelmäßige Spenden können den gemeinnützigen Einsatz sichern. Die gute Ausrüstung und Ausbildung ehrenamtlicher Helfer kostet viel Geld.

Wer vom DRK-Kreisverband Waldshut beauftragt ist, wird niemals um Bargeld bitten! Unsere Werbemitarbeiter sind nicht berechtigt, Bargeld-Spenden anzunehmen. Durch DRK-Kleidung und einen Ausweis vom DRK-Kreisverband Waldshut können die Werbebeauftragten ebenfalls von eventuell auftretenden „Trittbrettfahrern“ unterschieden werden. Fragen zur Werbeaktion an den DRK-Kreisverband Waldshut bitte unter Telefon 07751 8735-24 (Mitgliederverwaltung) oder Telefon 07751 8735-0 (Zentrale).

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news-245 Sun, 16 Aug 2020 18:40:51 +0200 Rita Ruby vom Roten Kreuz in den Ruhestand verabschiedet https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/rita-ruby-vom-roten-kreuz-in-den-ruhestand-verabschiedet.html Mit großem Bedauern und herzlichen Worten der Anerkennung wurde beim Waldshuter Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Rita Ruby in den Ruhestand verabschiedet, die sich für den sozialen Kleiderladen im Waldshuter Rotkreuzhaus engagiert hat. Der Vorsitzende des DRK-Kreisverbands Waldshut, Günter Kaiser, und Kreisbereitschaftsleiterin Renate Reinhart nahmen die Verabschiedung persönlich vor und unterstrichen so die Wertschätzung des ehrenamtlichen Einsatzes von Rita Ruby. Renate Reinhart setzt sich als Führungskraft und Vorstandsmitglied des DRK-Kreisverbands Waldshut besonders für den sozialen Kleiderladen ein. Die wichtige Funktion Rita Rubys als kompetente Ansprechpartnerin für den Kleiderladen, als Vermittlerin in vielen Angelegenheiten und als Ruhepol unterstrich Vorsitzender Günter Kaiser in seiner kleinen Ansprache zur Verabschiedung. Bei diesem Anlass überreichte der Kreisverbandsvorsitzende Rita Ruby auch die DRK-Auszeichnungsspange für drei Jahrzehnte ehrenamtlichen Einsatz und das Treuedienstabzeichen in Silber, verliehen vom Präsidenten des DRK-Landesverbandes Badisches Rotes Kreuz. Großen Applaus für die Leistungen und die sympathische Persönlichkeit Rita Rubys gab es auch von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen des DRK-Kreisverbands Waldshut, die an der kleinen Feierstunde teilnahmen.

 

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news-244 Sun, 02 Aug 2020 19:42:28 +0200 Manfred Krause Ehrenmitglied beim DRK-Kreisverband Waldshut https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/manfred-krause-ehrenmitglied-beim-drk-kreisverband-waldshut.html Zum Ehrenmitglied des Kreisverbands Waldshut vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) wurde Manfred Krause ernannt. Der 70-Jährige war erst vor kurzem zum Ehrenvorsitzenden des DRK-Ortsvereins Tiengen ernannt worden, als dessen Vorsitzender er sich besondere Verdienste erworben hatte. Manfred Krause trat dem Deutschen Roten Kreuz bereits 1964 als Jugendlicher bei. Auf Ortsvereinsebene trug er beim DRK nicht nur als Vorsitzender Verantwortung, sondern zuvor auch als Schatzmeister. In der Einsatzeinheit des Kreisverbandes zum Bevölkerungsschutz fungierte er als Zugtruppführer. Manfred Krause war darüber hinaus zwölf Jahre lang als Rotkreuzbeauftragter für den Katastrophenschutz Mitglied im Kreisvorstand und hat damit die Entwicklung des DRK-Kreisverbands Waldshut mit gesteuert.

Auszeichnungen durch alle Gliederungen des Deutschen Roten Kreuzes begleiten die lange Dienstzeit des Rotkreuzmannes, dessen Gewissenhaftigkeit und Genauigkeit auch im Status „Führungskraft außer Dienst“ geschätzt werden.

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news-243 Sun, 02 Aug 2020 19:39:18 +0200 Helfer vor Ort vom Deutschen Roten Kreuz https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/helfer-vor-ort-vom-deutschen-roten-kreuz.html Eine „Helfer-vor-Ort“-Gruppe des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) gibt es neuerdings in Wutöschingen. Die Helfer vor Ort (HvO) werden bei Unfällen mit Verletzten und bei medizinischen Notfällen von der Rettungsleitstelle Waldshut immer dann zusammen mit dem regulären Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Waldshut alarmiert, wenn die Einsatzlage eine größere Anzahl Helfer erfordert oder wenn die örtlichen Helfer noch vor dem Rettungsdienst am Notfallort eintreffen können, um erste notfallmedizinische Maßnahmen einzuleiten. Die Initiative zur Gründung einer HvO-Gruppe ging beim DRK-Ortsverein Wutöschingen von ehrenamtlich tätigen Mitgliedern der Sanitätsbereitschaft aus. Und so traf man sich Anfang März 2020 im Waldshuter Rotkreuzhaus mit DRK-Kreisbereitschaftsleiter Hans-Werner Schlett und mit Fabian Keller als Fachbereichsleiter HvO beim DRK-Kreisverband Waldshut, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Seitens des DRK Wutöschingen nahmen der scheidende Bereitschaftsleiter Benno Macchinetti, der zukünftige Wutöschinger Bereitschaftsleiter Andreas Brunner und Andrea Trippel als Verbindungsfrau der neuen HvO-Gruppe an der Besprechung teil.

Da die Mitglieder der HvO-Gruppe aus ihrer beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeit für das DRK über die notwendigen Kenntnisse verfügten, hätten die Helfer vor Ort nach der Schulung durch Fachbereichsleiter Fabian Keller eigentlich loslegen können, doch die Coronakrise kam dazwischen: Alle Helfer vor Ort, die sich in manchen Gemeinden auch „First Responder“ nennen, wurden im Landkreis Waldshut auf Status 6 gesetzt: „nicht einsatzklar“.

Mitte Juni schließlich gaben die Verantwortlichen wieder grünes Licht für HvO-Einsätze im Landkreis Waldshut, sofern alle Gruppenmitglieder erfolgreich einen Onlinekurs des Lerncampus der DRK-Landesschule Pfalzgrafenweiler zum Thema Hygiene absolvierten, was mit einem Zertifikat bescheinigt wurde. Mit Material zum Infektionsschutz ausgerüstet, wurden inzwischen schon die ersten Einsätze der Helfer vor Ort vom DRK Wutöschingen geleistet.

Folgende DRK-Mitglieder haben sich zur ehrenamtlich tätigen HvO-Gruppe in Wutöschingen zusammengeschlossen: Peter Baumgartner, Rettungssanitäter, Andreas Brunner, Rettungssanitäter, Tizian Deck, Notfallsanitäter im dritten Ausbildungsjahr, Gerhard Scheugenpflug, Rettungshelfer, Olga Schmidt, Sanitätshelfer, Andrea Trippel, Rettungshelfer und Samuel Wardin, Rettungssanitäter.

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news-241 Sat, 11 Jul 2020 09:58:48 +0200 Generationswechsel beim Vorstand des DRK Tiengen https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/generationswechsel-beim-vorstand-des-drk-tiengen.html Ein Generationswechsel wurde an der Spitze des DRK-Ortsvereins Tiengen vollzogen: Manfred Krause konnte – wie von ihm selbst geplant – anlässlich seines 70. Geburtstages den Vorsitz abgeben und die Verantwortung für den Ortsverein in jüngere Hände legen. Karin Hoffmann (57 Jahre alt) rückte von der Stellvertreterin zur Vorsitzenden auf, neue stellvertretende Vorsitzende ist die 33-jährige Svea Gerlach. Karin Hoffmann trat bereits als 13-Jährige dem DRK Tiengen bei. Vom Jugendrotkreuz über aktiven Bereitschaftsdienst bis zur Sozialarbeit kennt sie alle Facetten des DRK Tiengen und bringt durch ihren Beruf als Pflegedienstleiterin weitere Kompetenzen ein. Als Leiterin des Altenclubs Tiengen gehört Karin Hoffmann seit 2013 dem Vorstand des DRK Tiengen an, ab 2017 war sie auch stellvertretende Vorsitzende.

Svea Gerlach stammt aus Bayern. Sie trat dem DRK Tiengen im Herbst letzten Jahres bei und hat bereits eine Sanitätsausbildung absolviert. Mit einem Praktikum im Rettungsdienst eignet sie sich intensiv praktische Fähigkeiten für den Sanitätsdienst an.

Coronakrise und Ausgangssperre hatten im März zur Absage der ordentlichen Mitgliederversammlung des DRK Tiengen gezwungen, bei der der Wechsel im Vorstandsamt auf der Tagesordnung stand. Doch konnte die Teilneuwahl im Rahmen einer Video-Konferenz am 17. Juni 2020 nachgeholt werden. Da es die Corona-Lockerungen mittlerweile erlauben, sich persönlich zu treffen, wurde Manfred Krause nun in einer kleinen DRK-internen Runde geladener Gäste zum Ehrenvorsitzenden des DRK-Ortsvereins Tiengen ernannt.

Zu den Gästen der DRK-internen kleinen Feierstunde zählten als Repräsentanten des DRK-Kreisverbands Waldshut dessen Vorsitzender Günter Kaiser und Kreisbereitschaftsleiterin Renate Reinhart, die in diesem Rahmen die formelle Verpflichtung von Svea Gerlach zum Einsatz in der Bereitschaft Tiengen und im Katastrophenschutz vornahm. Renate Reinhart und Günter Kaiser lobten den DRK-Ortsverein Tiengen als „vollständige“ DRK-Gliederung, da er mit dem Jugendrotkreuz, der Bereitschaft der aktiven Sanitäter und der Sozialarbeit alle grundlegenden Dienste einer Rotkreuzgemeinschaft vorbildlich pflegt.

Als früherer Vorsitzender des DRK Tiengen nahm Ehrenmitglied Josef Hoch an der Feierstunde teil, ebenso Ehrenmitglied Eleonore Kammerer, die seit mehr als 50 Jahren dem DRK Tiengen die Treue hält und nun der Alters- und Ehrenkameradschaft des Ortsvereins angehört. Sie ist die Mutter der neuen Vorsitzenden Karin Hoffmann. Ingeborg Bergmann machte die Runde komplett. Sie führt die Verwaltung der ehrenamtlichen Aktivmitglieder beim DRK-Kreisverband Waldshut und war als Leiterin der vom Kreisverband betreuten Seniorenwohnanlage „Haus am Seidenhof“ auch Gastgeberin, da die Feierstunde im Gemeinschaftssaal der Seniorenwohnanlage stattfand.

Kreisverbandsvorsitzender Günter Kaiser und Karin Hoffmann als langjährige Weggefährten des scheidenden Vorsitzenden Manfred Krause beim DRK Tiengen würdigte dessen Verdienste. Die Verdienste derer erfuhren in der Feierstunde ebenfalls respektvolle Betrachtung, die wie Josef Hoch und Eleonore Kammerer für das DRK Tiengen in früheren Zeiten Leistungen erbracht haben, auf denen heute aufgebaut werden kann.

Ein aktuell bewegendes Gesprächsthema war bei der Feierstunde die allgemeine Sehnsucht nach Gesprächen und Begegnungen während und nach der Corona-Ausgangssperre, über die alle auch aus ihrem privaten und beruflichen Umfeld zu erzählen wussten.

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news-240 Sat, 11 Jul 2020 09:54:07 +0200 FürSorge-Telefon vom Rotem Kreuz für Sorgenkinder https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/fuersorge-telefon-vom-rotem-kreuz-fuer-sorgenkinder.html „Ich habe Angst“: Schwer lastet die Corona-Krise auf vielen Menschen - ganz besonders aber auf Kindern, die zuvor schon seelisch oder körperlich angegriffen waren. Ihnen und ihren Familien zu helfen ist das Ziel des Projektes „FürSorge-Telefon“, das der Diplom-Sozialpädagoge Michael Guldi vom Waldshuter Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) auf den Weg gebracht hat und das mit einer beträchtlichen Summe von der „Aktion Mensch“ (früher: „Aktion Sorgenkind“) finanziert wird. Michael Guldi und seine beiden Mitarbeiterinnen Olga Gering und Chiara Jelk – beide beim DRK-Kreisverband Waldshut als Schulsozialarbeiterinnen im Einsatz – wechseln sich ab am FürSorge-Telefon, das jede Woche von Montag bis Donnerstag zwischen 9 Uhr und 12 Uhr vormittags und von 14 Uhr bis 16 Uhr an den Nachmittagen besetzt ist. Außerhalb dieser Zeiten können Kummer und Sorgen, verbunden mit einer Rückrufbitte, der Sprachbox anvertraut werden. Michael Guldi leitet die Sozialen Dienste beim DRK-Kreisverband Waldshut, zu denen neben der Schulsozialarbeit an zwei Standorten auch Kindertagesstätten und Mensen, ein Lieferservice für Schulessen und eine Service-Wohnanlage sowie Gesundheitsprogramme und mobile hauswirtschaftliche Dienste für ältere und körperlich behinderte Menschen zählen. Weitere soziale Dienste sind anderen Ressorts des DRK-Kreisverbands Waldshut angegliedert.

Jede Menge Erfahrung und Kompetenz bei der Fürsorge für die Schwachen der Gesellschaft sind also beim anerkannt gemeinnützigen DRK-Kreisverband Waldshut gebündelt, um in der Corona-Krise besonders helfen zu können. Das FürSorge-Telefon wurde speziell für Kinder und Jugendliche sowie Eltern und Alleinerziehende mit seelischen oder körperlichen Vorbelastungen eingerichtet. Jeden Kummer können sie sich am FürSorge-Telefon von der Seele reden und von den sozialpädagogischen Fachkräften des DRK-Kreisverbands Waldshut Lösungswege für ihre Probleme aufgezeigt bekommen. Oft werden dazu weitere Fachkräfte ins Boot geholt.

Denn viele Probleme erfordern die Vermittlung spezieller Beratungsstellen, die in unserem ländlichen Raum nicht flächendeckend angeboten werden können und die den Betroffenen unbekannt sind. Je nach Problemlage können spezialisierte Beratungsstellen schließlich an Therapeuten, Ärzte, staatliche soziale Dienste, Vereine oder Behörden vermitteln, um die Hilfesuchenden zu unterstützen.

Das FürSorge-Telefon wird bereits jetzt gut angenommen, denn die Corona-Krise hat viele Probleme verschärft oder neu entstehen lassen wie Depressionen, Süchte und finanzielle Nöte. Kinder haben oft unklare Ängste, aber auch die ganz klare Angst, dass Eltern oder Großeltern am Corona-Virus sterben könnten. Extrem gesteigert hat sich während der Ausgangssperre die ohnehin schon viel zu lange Zeitspanne, die mit dem Internet verbracht wird – allzu oft mit problematischen Beschäftigungen.

Was auch immer die Hilfesuchenden bedrücken mag: Die pädagogischen Fachkräfte am FürSorge-Telefon setzen auf Wunsch auch moderne Gesprächskanäle ein, wie Video-Chat, Internettelefonie oder die Chat-Funktion von Messenger-Diensten. Unter der Telefonnummer 07751 87 35 – 63 sind sie sogar in den Schulferien zu erreichen. Und damit sich niemand zusätzliche Sorgen um die Telefonkosten zu machen braucht, rufen Chiara Jelk, Olga Gering und Michael Guldi auch gerne zurück.

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news-239 Wed, 24 Jun 2020 15:02:36 +0200 Rotes Kreuz informiert über Freiwilligendienste https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/rotes-kreuz-informiert-ueber-freiwilligendienste.html Über das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD) informiert am Dienstag, 14. Juli 2020, der Waldshuter Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Dabei wird den Interessenten für Freiwilligendienste auch eine Führung durch das Rotkreuzhaus mit den verschiedenen Abteilungen angeboten. Die Veranstaltung beginnt am 14. Juli um 14 Uhr im ersten Obergeschoss des Rotkreuzhauses an der Fuller Straße 2 im Waldshuter Stadtteil Schmittenau. Eingeladen zu der Informationsveranstaltung sind junge Leute nach dem Schulabschluss oder vor einer beruflichen Neuorientierung. Je nach Interesse und Eignung bietet der DRK-Kreisverband Waldshut Einsatzstellen bei Rettungsdienst/Krankentransport, beim Fahrdienst mobilPlus, bei Kindertagesstätten und Mensen sowie bei einer Seniorenwohnanlage. Voraussetzung für jeden Einsatz im Freiwilligendienst beim DRK-Kreisverband Waldshut ist ein Schulabschluss (egal welcher). Für viele Einsatzbereiche ist zudem die Fahrerlaubnis für PKW erforderlich. FSJ-Einsatzstellen des DRK-Kreisverbands Waldshut gibt es in Waldshut, Tiengen und Jestetten.

Alle Beteiligten sind bei der Veranstaltung verpflichtet, die geltenden Hygiene- und Abstandregelungen einzuhalten. Ein geeigneter Mund-Nase-Schutz während der ganzen Veranstaltung ist für jeden unerlässlich.

Auskunft über die Informationsveranstaltung und über Freiwilligendienst beim DRK-Kreisverband Waldshut erteilt Julia Meister auf E-Mail-Anfrage an fsj@drk-kv-wt.de oder unter Telefon 07751 8735 - 22.

 

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news-237 Sat, 20 Jun 2020 08:54:23 +0200 Außergewöhnliche Erfolge im historischen Krisenjahr https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/aussergewoehnliche-erfolge-im-historischen-krisenjahr.html „Das haben wir davor noch nie geschafft!“ Ausgerechnet im historischen Krisenjahr 2020 kann man sich beim DRK-Kreisverband Waldshut über nie dagewesene Erfolge der jungen Leute freuen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Rettungsdienst absolvieren. Die gesamten Jahrgänge 2018 bis 2020 haben die Qualifizierung zum Rettungssanitäter geschafft. Mit den erfolgreichen FSJlern und deren Ausbildern freuen sich Rettungsdienstleiter Heiko Zimmermann und Johannes Nettlau, der Bereichsleiter für die Rettungswachen des DRK-Kreisverbands Waldshut. Alle jungen Freiwilligen im Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Waldshut werden im Krankentransport eingesetzt. Mit der Qualifizierung zum Rettungssanitäter erfüllen sie eine wichtige Vorgabe des Landesrettungsdienstgesetzes, um zum Einstieg in eine hauptamtliche Laufbahn beim Rettungsdienst auch in der Notfallrettung eingesetzt werden zu können. Ein hoher Anteil der FSJ-Jahrgänge 2018 bis 2020 hat sich auf der Grundlage dieser besonderen Erfolge für eine Verlängerung des FSJ oder für eine hauptamtliche Karriere beim Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Waldshut entschieden.

Besser als mit dieser Erfolgsgeschichte unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Krise könnte die hohe Motivation nicht unter Beweis gestellt werden, die alle Beteiligten einbrachten: die jungen Freiwilligen, ihre Ausbilder und Mentoren sowie die Führungskräfte, die sich auf die Unterstützung ehrgeiziger Ziele durch Vorstand und Geschäftsführung des DRK-Kreisverbands Waldshut verlassen können. Persönliche Voraussetzungen waren bei allen Beteiligten gegeben durch hohe fachliche und soziale Kompetenz. Grundlage für den Erfolg war aber auch ein hervorragendes Mitarbeitereinweisungskonzept, zu dessen Entwicklung vor allem der Notarzt des DRK-Kreisverbands Waldshut, Dr. Daniel Arndt, als Ärztlicher Leiter Rettungsdienst und Ausbildungsleiter Thomas Streit entscheidend beigetragen haben.

Problemlose Möglichkeiten zum Übertritt hatten es den FSJlern ermöglicht, bei Interesse und entsprechender persönlicher Eignung aus anderen Einsatzbereichen des DRK-Kreisverbands Waldshut zum Krankentransport zu wechseln, der dem Rettungsdienst angegliedert ist. Doch nicht alle jungen Leute, die beim DRK-Kreisverband Waldshut ihr FSJ absolvieren, planen eine berufliche Laufbahn im medizinischen Bereich. Langfristig ebenso viel Erfolg verspricht ein FSJ in sozialen Einsatzbereichen: beim Fahrdienst mit den modernen, komfortablen Rollstuhlbussen des Kreisverbands etwa, in Kindertageseinrichtungen oder in der Seniorenwohnanlage „Haus am Seidenhof“. Oder in einer der Mensen, die der DRK-Kreisverband Waldshut betreibt. Hier kann man sich beispielsweise auf eine berufliche Laufbahn in der Gastronomie vorbereiten oder auf Studium der Ernährungswissenschaften.

FSJ beim DRK-Kreisverband Waldshut im historischen Krisenjahr 2020? „Every problem is an opportunity in disguise“ – „Jedes Problem ist eine Gelegenheit in Verkleidung“, so bemerkte einst John Adams, einer der Gründerväter und zweiter Präsident der USA. Erfolgsgeschichten wie die der FSJ-Jahrgänge 2018-2020 beim DRK-Kreisverband Waldshut bestätigen diese Weisheit.

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news-236 Mon, 08 Jun 2020 08:23:46 +0200 Manfred Krause zum 70. Geburtstag - Führungspersönlichkeit mit vielen Qualitäten https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/manfred-krause-zum-70-geburtstag-fuehrungspersoenlichkeit-mit-vielen-qualitaeten.html Zu seinem 70. Geburtstag am 6. Juni 2020 gratuliert der DRK-Kreisverband Waldshut Herrn Manfred Krause. In mehr als 55 sehr aktiven Dienstjahren war und ist Manfred Krause eine der wichtigen Führungspersönlichkeiten des Kreisverbandes und der DRK-Ortsvereine in Waldshut-Tiengen. Als 14-Jähriger bereits trat Manfred Krause nach einer Ausbildung in Erster Hilfe 1964 dem Jugendrotkreuz (JRK) in Waldshut bei. Eineinhalb Jahre später folgte ein erster Lehrgang für JRK-Gruppenleiter, dem noch zahlreiche weitere folgen sollten, bevor Manfred Krause im Jahre 1969 vom JRK in die DRK-Bereitschaft Waldshut wechselte.

Auch danach absolvierte Manfred Krause eine enorme Zahl an Ausbildungen mit einem großen Themenspektrum. Er qualifizierte sich zum Ausbilder, zum Gruppenführer, zum Schiedsrichter und zum Rotkeuzbeauftragten für den Katastrophenschutz, erarbeitete sich Wissen für ABC-Schutzverhalten, Fernmeldefähigkeiten, Kenntnisse der Stromversorgung im Einsatz, die Befähigung zum Fachberater im Stab …

Seine vielen Fähigkeiten und Qualifikationen, seine besondere Einsatzbereitschaft und Gewissenhaftigkeit brachten es mit sich, dass Manfred Krause wichtige Führungs- und Vorstandsämter anvertraut wurden: Schatzmeister des DRK Tiengen, Truppführer SAN-Zug, Rotkreuzbeauftragter für den Katastrophenschutz auf Kreisverbandsebene und Vorsitzender des DRK Tiengen, um nur die wichtigsten Ämter zu nennen. Als Rotkreuzbeauftragter für den Katastrophenschutz war Manfred Krause Mitglied im Kreisvorstand und hat damit die Entwicklung des Verbandes mit gesteuert.

Besonders verdient gemacht hat sich Manfred Krause als Vorsitzender des DRK Tiengen um Diensträume und Fahrzeuggarage, um den Zusammenhalt des Ortsvereins, um das Blutspendewesen und vor allem um die besonders große und engagierte Gruppe der Schulsanitäter, die im Ortsverein behutsam an die Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes herangeführt werden und deren Wertschätzung von Gegenseitigkeit geprägt und getragen wird.

Bescheidenheit, Hilfsbereitschaft und Gewissenhaftigkeit waren und blieben die hervorragenden Eigenschaften des Jubilars. Als Prokurist beruflich seit einigen Jahren im Ruhestand, stellt er sich ehrenamtlich gerne als Fahrer zur Verfügung, für den Tiengener DRK-Altenclub und die Bewohner der DRK-Seniorenwohnanlage ebenso wie für Ausfahrten von Schulsanitätern und Jugendrotkreuz. Bei den Bewohnern der vom DRK-Kreisverband Waldshut geführten Seniorenwohnanlage „Haus am Seidenhof“ in Tiengen ist er im Bereitschaftsdienst als organisatorische „Feuerwehr“ bei haustechnischen Problemen hochgeschätzt. Doch nicht nur organisatorischen und fahrerischen Fähigkeiten verdankt der stets hilfsbereite Ruheständler seine Wertschätzung bei Jung und Alt. Seine zugleich zurückhaltende und zugewandte Persönlichkeit zeichnet den Jubilar besonders aus.

Auszeichnungen durch alle Gliederungen des Deutschen Roten Kreuzes begleiten als Zeichen der Anerkennung die lange Dienstzeit des Jubilars: Auszeichnungsspangen, Ehrennadeln von Landes- und Bundesverband des DRK und die Verdienstmedaillen des DRK-Kreisverbands Waldshut in Silber und Gold. 

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news-235 Thu, 28 May 2020 17:45:54 +0200 THW und Rotes Kreuz als Logistikpartner https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/thw-und-rotes-kreuz-als-logistikpartner.html Auf dem Gelände des Technischen Hilfswerks (THW) in Waldshut-Tiengens Industriegebiet Kaitle waren Einsatzkräfte korrekt in Corona-Masken und mit gebührendem Abstand in einem großen Kreis angetreten, um den Tagesauftrag entgegenzunehmen. Dazu begrüßte Christian Hipp als THW-Ortsbeauftragter auch eine kleine Abordnung vom Kreisverband Waldshut des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) mit Kreisbereitschaftsleiter Hans-Werner Schlett an der Spitze. Der Tagesauftrag hatte es in sich: Es galt, eine stattliche Anzahl von Paletten mit Schutzmaterial vom provisorischen Lagerplatz beim THW in eine geeignete feste Lagerhalle zu transportieren. Der Verwaltungsstab des Landratsamtes hatte den Führungsstab der im Landkreis aktiven Hilfsorganisationen damit beauftragt. Am Umzug des Schutzmaterials vom THW-Gelände waren Einsatzkräfte und Fahrzeuge von THW und DRK beteiligt. Der Einsatz hat eine Vorgeschichte: Als in Deutschland umfassend Hygienevorschriften zur Eindämmung der Corona-Pandemie eingesetzt wurden, reagierte man im Landkreis Waldshut schnell. Obgleich Schutzmaterial im Handel offiziell nicht mehr zu bekommen war, gelang es, zur Gefahrenabwehr gegen das Corona-Virus (Covid-19) mit Hilfe von unternehmerischen Geschäftsverbindungen ansehnliche Mengen Schutz- und Desinfektionsmaterial zu kaufen und mit Fahrzeugkonvois abzuholen. Dies war und ist eine der Aufgaben für den Führungsstab des Landkreises, in dem Führungskräfte aller im Landkreis aktiven Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, DRK, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), Bergwacht und THW tätig werden.

Für den akuten Bedarf wurde ein Teil des Schutzmaterials im Landkreis an Krankenhäuser, Heime und Hilfsorganisationen ausgegeben. Ein großer Teil wurde als strategische Reserve auf dem THW-Gelände im Kaitle in Zelten und in der Fahrzeughalle untergebracht, die vom THW provisorisch in ein Lager umfunktioniert wurde. Scharf bewacht wurde das Gelände von einem Sicherheitsdienst. Insgesamt hat der Landkreis Waldshut einen nicht unerheblichen Betrag in den Kauf von Schutz- und Desinfektionsmaterial investiert.

Wochenlang wurde das provisorische Lager beim THW genutzt, bis vom Verwaltungsstab des Landkreises über den Führungsstab der Hilfsorganisationen der Auftrag zum Umzug des Schutzmaterials kam. Mit Hubwagen und einem Gabelstapler wurden die schweren Europaletten von Einsatzkräften des THW bewegt und auf Lastwagen von THW und DRK geladen. Seitens des DRK-Kreisverbands Waldshut war die Rotkreuz-Bereitschaft Steinatal mit ihrem LKW im Einsatz.

Über zwei Tage erstreckte sich der Materialtransport, dessen Leitung Christian Hipp und seinem Stellvertreter Alexander Maus oblag. Im Zielobjekt wurde Palette um Palette genau registriert.

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news-234 Thu, 28 May 2020 17:43:19 +0200 Corona-Carepaket mit Kaffeespezialitäten fürs DRK https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/corona-carepaket-mit-kaffeespezialitaeten-fuers-drk.html Es war Liebe auf den ersten Blick, als Gerhard Maier die DRK-Mitarbeiterin Elif als Begleiterin eines Seniorenausflugs in seiner Rösterei „Kaffee fredo“ in Müllheim im Markgräflerland kennenlernte. Elif war hauswirtschaftliche Mitarbeiterin des Waldshuter Kreisverbands vom Deutschen Roten Kreuz (DRK). Bei dem Ausflug unterstützte sie ihre Chefin Ingeborg Bergmann, die Leiterin der in Tiengen vom DRK-Kreisverband Waldshut geführten Seniorenwohnanlage „Haus am Seidenhof“. Die betagten Bewohner der „Seidenhof“-Apartments verbrachten an jenem Tag in Müllheim bei „Kaffee fredo“ schöne Stunden mit einem Kaffee-Seminar und dem Genuss von Kaffeespezialitäten sowie feinen Kuchen und Torten. Allerdings wurde in der Folgezeit deutlich, dass „Seidenhof“-Leiterin Ingeborg Bergmann eine tüchtige Mitarbeiterin verlieren würde: Elif und Gerhard Maier wurden ein Paar, und die hauswirtschaftliche DRK-Mitarbeiterin verließ Tiengen, um nach Müllheim zu ziehen. Ihre einstige Chefin, ihre Kolleginnen und ihren früheren Arbeitgeber, den DRK-Kreisverband Waldshut, hat die treue Elif aber nicht vergessen, auch wenn sie beim DRK in Müllheim längst ein neues Betätigungsfeld gefunden hat und „Kaffee fredo“ mittlerweile ins benachbarte Neuenburg umgezogen ist. Und nun brachte der Postbote der erstaunten „Seidenhof“-Belegschaft ein Paket, das beim Auspacken verführerischen Duft verströmte: Kaffeespezialitäten und Tees kamen zum Vorschein – und ein Brief, der in großen roten Buchstaben die Überschrift „Danke“ trug.

In der bedrückenden Zeit der Corona-Krise ist dieser Dank den früheren Kolleginnen von Elif und weiteren DRK-Mitarbeitern „im Hintergrund“ gewidmet. Er gilt den Mitarbeitern der Sozialen Dienste des DRK-Kreisverbands Waldshut und den Verwaltungsmitarbeitern, die auch in Krisenzeiten „funktionieren“ müssen, um intakte Arbeitsbedingungen für Rettungsdienst, Rettungsleitstelle und soziale Dienste sicherzustellen. Ingeborg Bergmann verteilte die Gaben so, wie die Spender es wünschten:

Zu den Mitarbeitern, die „im Hintergrund“ wichtige Arbeit leisten, gehören Elifs frühere Kolleginnen, die unter der Leitung von Ingeborg Bergmann vor allem Senioren unterstützen, die auf Hilfe angewiesen sind. Hauswirtschaftliche Unterstützung und Alltagsbegleitung durch Helferinnen des DRK-Kreisverbands Waldshut können nämlich nicht nur von Bewohnern der „Seidenhof“-Apartments in Anspruch genommen werden. Auch für externe Kunden übernehmen die Damen vom DRK-Kreisverband Waldshut als korrekt bei der Sozialversicherung angemeldete Mitarbeiterinnen Hausarbeit, Gesellschaft leisten und andere Aufgaben, die Senioren und Kranken das Leben im eigenen Zuhause ermöglichen.

Der DRK-Hausnotruf gehört ebenfalls zu den wichtigen Dienstleistungen für ein sicheres und gutes Leben zuhause, und so konnten sich Hausnotruf-Beraterin und Hausnotruf-Techniker ebenso über das unerwartete, von Herzen kommende Kaffeegeschenk freuen wie die Disponenten der Integrierten Leitstelle (ILS) Waldshut für Rettungsdienst und Feuerwehr, die freundliche junge Dame in der Zentrale des Rotkreuzhauses in Waldshut, der Computerspezialist vom Roten Kreuz und weitere Rotkreuz-Mitarbeiter.

„Danke an Euch alle, für Euren unermüdlichen Einsatz“, so würdigen Gerhard Maier und die treue Elif per Post aus dem Markgräflerland den Einsatz der DRK-Mitarbeiter im Hintergrund, der auch während der Corona-Krise weitergeht. Der Kaffeegenuss soll dabei in den Arbeitspausen „alles vergessen“ lassen. Die herzliche Geste zeigt, dass die Krise Bindungen keineswegs schwächen muss, sondern Beziehungen sogar aufleben lassen und stärken kann.

Auch von Kindern des Tiengener DRK-Schülerhortes kam im „Haus am Seidenhof“ ein „Vergissmeinnicht“ an: Unter Leitung von Sabine Maier Jaerke haben Hortkinder im Rahmen einer Notbetreuung für die Bewohner der Seniorenwohnanlage Körbchen gebastelt. Denn mit den Senioren waren die Kinder vor der Corona-Krise durch das Projekt „Singen mit Senioren“ verbunden. Ihre Bastelarbeiten sind eine Botschaft: „Wir vergessen Euch nicht, auch wenn wir jetzt nicht gemeinsam singen können.“

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news-233 Thu, 28 May 2020 00:00:00 +0200 Erste-Hilfe-Kurse beim Roten Kreuz starten im Juli https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/erste-hilfe-kurse-beim-roten-kreuz-starten-im-juli-1.html Auf Grund der Corona-Krise fallen die Erste-Hilfe-Kurse beim DRK-Kreisverband Waldshut im Mai und Juni 2020 noch aus. Mit Beginn des Monats Juli starten die Kurse aber wieder. Zum Schutz vor Ansteckung mit dem Corona-Virus (Covid-19) gilt dabei: Wer Krankheitssymptome aufweist, darf nicht am Kurs teilnehmen. Da die Kurse unter den derzeitigen Bedingungen für den DRK-Kreisverband Waldshut mit einem beträchtlich höheren Aufwand verbunden sind, muss ein Hygienezuschlag erhoben wurden. Dadurch erhöht sich die Kursgebühr in zwei Schritten: im Juli auf zunächst 45 € pro Person, ab August 2020 auf 50 Euro pro Person. Betriebe, die für einen Betriebshelfer-Kurs einen Raum des DRK-Kreisverbands Waldshut nutzen, zahlen 50 Euro zusätzlich für die Raumnutzung und Desinfektion des Unterrichtsraumes.

Die Teilnahme an den Erste-Hilfe-Kursen ist zum Schutz aller Beteiligten nur mit einem geeigneten Mund-Nase-Schutz gestattet, für den jeder grundsätzlich selbst sorgen muss. Wer keinen dabei hat, kann am Kurstag einen Mund-Nase-Schutz beim Kursleiter käuflich erwerben.

Anmeldung ist für alle Kurse erforderlich! Anmeldung und Information über aktuelle Kurstermine bei Ann-Kathrin Bekert Köpfer, zu erreichen unter der E-Mail-Adresse info@drk-kv-wt.de oder unter der Telefonnummer 07751 87 35 – 0 oder online.

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news-232 Fri, 22 May 2020 16:04:34 +0200 Lernerfolg statt Corona-Frust https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/lernerfolg-statt-corona-frust.html „Kinder erzählen voller Stolz von ihren Lernfortschritten; unser Angebot wird dankbar angenommen …“: So hören sich Berichte an, die Menschen in der „Corona-Krise“ Mut machen. Ermöglicht werden diese guten Erfahrungen durch ein Projekt der Sozialen Dienste vom Waldshuter Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). „One on One“ (Eins zu Eins) ist der Name des Projektes, das Grundschulkindern mit besonderem Förderbedarf in Jestetten mit intensiver Betreuung durch die Zeit hilft, in der ihre Schule der Corona-Maßnahmen wegen geschlossen bleibt. Ziele des Projektes sind soziale Chancengleichheit, Motivation durch Vermittlung von Erfolgserlebnissen und Hilfe zur Selbsthilfe. Es sollen nicht nur die schulischen Erwartungen erfüllt, sondern auch die seelische Widerstandskraft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, damit sie in schwierigen Lebenssituationen künftig auch ohne fremde Hilfe auskommen. Finanziert wird das Projekt vor allem aus dem Corona-Nothilfefonds, den der Bundesverband des Deutschen Roten Kreuzes mit Spendengeld auflegen konnte, aber auch von der Gemeinde, die sich mit einstimmigem Ratsbeschluss hinter das Projekt stellt. Der DRK-Landesverband Badisches Rotes Kreuz unterstützt das Projekt durch seine Befürwortung. Der Diplom-Sozialpädagoge Michael Guldi, Leiter der Sozialen Dienste beim DRK-Kreisverband Waldshut, ist „Vater“ des Projektes. Mit Anette Mangeon als Projektleiterin hat Michael Guldi eine erfahrene pädagogische Führungskraft an seiner Seite.

Anette Mangeon leitet den Kinderhort des DRK-Kreisverbands Waldshut in Jestetten, der – wie andere Kindertageseinrichtungen auch – im Zuge der Corona-Krise auf behördliche Anordnung vorübergehend den Betrieb einstellen musste. Doch mit dem Projekt ist wieder Leben eingekehrt in die teilweise kunterbunten Räume hoch unterm Dach der altehrwürdigen „Schule an der Rheinschleife“. Jeweils eine pädagogische Fachkraft hat mit ihrem „Schützling“ einen ganzen Raum für sich allein. Eine Plexiglasscheibe zwischen beiden dient dem Infektionsschutz.

Wie anderes Schutzmaterial auch, sind Trennscheiben aus Plexiglas inzwischen Mangelware. Doch Anette Mangeon ist es gelungen, das nötige Rohmaterial aufzutreiben und in Heimarbeit Zuschnitte mit kleinen Holzständern in Trennscheiben zu verwandeln. Kreativität zeigt sich auch bei der Beschäftigung der jungen Leute, die im Hort ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren. Sie sorgen für Infektionsschutz in den verschiedenen Horträumen und helfen die Hygieneregeln umzusetzen.

Die Zusammenarbeit von DRK-Kreisverband Waldshut und Lehrern sowie Schulleitung ist hervorragend, und so blieb man über Telefon, Videokonferenzen und E-Mails während der Krise immer in Kontakt. Die sozialpädagogischen Führungskräfte vom DRK-Kreisverband Waldshut erfuhren durch die Schule von Kindern, die während der Zeit der Schulschließung ins Hintertreffen zu geraten drohten. Die Lehrer tun ihr Bestes, um ohne persönlichen Kontakt den Kindern in ihrer familiären Quarantäne mit Arbeitsblättern, über digitale Medien und Telefongespräche den Lernstoff zu vermitteln. Doch in der Zeit ohne Schulbesuch geht es nicht ohne die Unterstützung der Eltern. Nicht alle aber sind in der Lage, ihre Kinder beim Lernen zu unterstützen.

„In dieser Situation könnte die Kluft zwischen Kindern aus starken Familien und denen aus schwachen Familien sich weiter vertiefen“, befürchtet man bei den Sozialen Diensten vom DRK-Kreisverband Waldshut. Deshalb bietet die Betreuung „eins zu eins“ über rund zwei Stunden intensivste Unterstützung einer pädagogischen Fachkraft für jeweils ein Kind.

Es ist eine Erfolgsgeschichte, die auf der fachlichen Vorarbeit der Lehrer beruht. Denn die stellen bei einzelnen Kindern Bedarf fest und informieren deren Eltern über das für sie kostenlose und freiwillige Förderangebot des DRK-Kreisverbands Waldshut. Von den meisten Familien wird es dankbar angenommen.

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news-230 Fri, 08 May 2020 18:47:00 +0200 Weltrotkreuztag am 8. Mai https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/weltrotkreuztag-am-8-mai.html Der Weltrotkreuztag wird alljährlich am 8. Mai begangen und erinnert an den Geburtstag von Henry Dunant im Jahr 1828. Der Schweizer Geschäftsmann, Empfänger des ersten Friedens-Nobelpreises, gilt als Begründer der Rotkreuzbewegung. Henry Dunant wurde als ziviler Geschäftsreisender auf dem Schlachtfeld von Solferino in Italien Zeuge grausamer Szenen. Bei einem Gefecht waren dort 40.000 Männer niedergemetzelt und verstümmelt worden. Dunant eilte den Verwundeten ohne Ausrüstung zu Hilfe; einheimische Helfer brachten Sterbende und Verwundete mit Karren und Wagen in die umliegenden Klöster und Kirchen. Während er unermüdlich versuchte, das Leid der Verletzten zu lindern, entdeckte Dunant seine neue Mission. Fortan kämpfte er für neutrale Hilfsgesellschaften, die die Not der Soldaten lindern sollten.

Im Jahr 1901 erhielt Dunant für die Gründung des Roten Kreuzes und die Initiierung der Genfer Konvention den Friedensnobelpreis.

Henry Dunant starb am 30. Oktober 1911 in Heiden im Schweizer Kanton Appenzell-Ausserrhoden, wo ein Museum an sein Leben und Wirken erinnert.

Textnachweis: DRK.de, Wikipedia

 

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news-229 Tue, 28 Apr 2020 20:36:15 +0200 Regionaltermine für Blutspender vom 4. bis 8. Mai in Lauchringen https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/regionaltermine-fuer-blutspender-vom-4-bis-8-mai-in-lauchringen.html Blutspende ist gerade auch in Krisenzeiten notwendig, um Schwerkranken und Unfallopfern helfen zu können. Deshalb bitten ehrenamtliche Bereitschaften im Kreisverband Waldshut des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in der ersten Maiwoche wieder zur Blutspende. Dabei gelten allerdings unter dem „Corona-Regime“ zur Vermeidung von Ansteckungsgefahr andere Regeln als gewohnt. Regel Nummer eins: Derzeit ist keine Blutspende ohne Anmeldung möglich! Die beste Möglichkeit dazu bietet das Internet. Unter https://www.blutspende.de/blutspendetermine im Dropdown-Menü den Landkreis Waldshut anwählen, den gewünschten Zeitraum (zum Beispiel den Monat Mai) für die Blutspende angeben und das Datum der letzten Vollblutspende des jeweiligen Blutspenders. Danach erscheinen die entsprechenden Blutspendetermine im Landkreis Waldshut. Ein Klick auf den bevorzugten Blutspendetag öffnet die nächste Internetseite; dort auf „Termin reservieren“ klicken und die gewünschte Uhrzeit für die Blutspende durch einen weiteren Klick festlegen.

Derzeit wird die Gelegenheit zur Blutspende nämlich in Form von Regionalterminen angeboten, und die nächsten sind bereits von Montag, 04. Mai bis Freitag, 08. Mai 2020 jeden Tag von 14 Uhr bis 19 Uhr in der Gemeindehalle in Unterlauchringen. Grund dieser Regelung ist, dass viele Räume, in denen das DRK im Kreis Waldshut vor der Corona-Krise Möglichkeiten zur Blutspende bot, zu klein sind, um die derzeit gebotenen Abstandsregeln einzuhalten. Deshalb arbeiten DRK-Bereitschaften verschiedener Gemeinden nun zusammen, um in besonders geräumigen Hallen gemeinsam Regionaltermine anzubieten. In der Gemeindehalle in Unterlauchringen werden ehrenamtliche Helfer der DRK-Bereitschaften Tiengen und Lauchringen an den genannten fünf Tagen gemeinsam mit dem hauptamtlichen Team des DRK-Blutspendedienstes Baden-Württemberg/Hessen Möglichkeiten zur Blutspende anbieten. 

Wer sich auf die beschriebene Weise im Internet zur Blutspende anmeldet, bekommt während des Anmeldevorganges viele Informationen zur Blutspende in Corona-Zeiten. Unter https://www.blutspende.de/informationen-zum-coronavirus gibt es weitere Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen. 

Unter der kostenlosen Rufnummer 0800 11 949 11 ist die Anmeldung auch telefonisch möglich, allerdings stoßen die Mitarbeiter der Telefonzentrale zeitweise an die Grenzen ihrer Möglichkeiten.

Grundsätzlich gilt für Blutspenden unter dem „Corona-Regime“: Kinder dürfen Erwachsene nicht zur Blutspende begleiten, und die Blutspender werden darum gebeten, zum Ausfüllen von Formularen ihren eigenen Kugelschreiber mitzubringen. Die Verpflegung für Blutspender wird nicht wie gewohnt als „Imbiss“ an Tischen serviert, sondern in Form eines abgepackten Vesperpaketes zum Mitnehmen ausgegeben. Ihre ebenfalls kostenlosen Getränke bekommen die Blutspender in verschlossenen Flaschen.

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news-228 Tue, 28 Apr 2020 20:33:41 +0200 Klara Teufel gestorben https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/klara-teufel-gestorben.html Klara Elisabeth Teufel aus Dogern ist im Alter von 92 Jahren gestorben. Beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) war die Verstorbene eine angesehene ehemalige Führungskraft auf Orts- und Kreisverbandsebene. Durch einen Schwesternhelferinnenkurs kam Klara Teufel Mitte der 1970-er Jahre in Kontakt mit dem Deutschen Roten Kreuz. 1975 wurde sie als ehrenamtliche Helferin ins DRK aufgenommen. Klara Teufel absolvierte eine Sanitätsausbildung und Lehrgänge für ehrenamtliche Führungskräfte. Sie war Gründungsmitglied des DRK-Ortsvereins Dogern und engagierte sich auf Orts- und Kreisverbandsebene ehrenamtlich als Bereitschaftsleiterin.

Klara Teufel war zugleich hauptamtlich beim DRK-Kreisverband Waldshut tätig: Sie gehörte zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ab 1979 in der ersten Rettungsleitstelle des DRK in Waldshut Notrufe entgegennahmen. Damals war die Leitstelle im früheren Waldshuter Rotkreuzhaus, der alten Molkerei an der Eisenbahnstraße, eingerichtet. In späteren Jahren übernahm Klara Teufel beim DRK-Kreisverband Waldshut Verwaltungstätigkeiten. 

Ehrenamtlich engagierte sich Klara Teufel für den DRK-Kreisverband Waldshut noch mehrere Jahre nach ihrem Ausscheiden aus dem Berufsleben. 1983 zur Kreisbereitschaftsleiterin gewählt, hatte sie dieses Ehrenamt auf Kreisverbandsebene inne, bis sie es 1992 in die Hände ihrer jüngeren Stellvertreterin legte. 2005 wechselte sie beim DRK-Ortsverein Dogern in die Altersabteilung und wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Für ihre Treue und Verdienste wurde Klara Teufel vom Deutschen Roten Kreuz mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit der Verdienstmedaille des DRK-Kreisverbands Waldshut.

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news-227 Sat, 25 Apr 2020 12:35:17 +0200 Für Großeinsätze ständig in Bereitschaft https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/fuer-grosseinsaetze-staendig-in-bereitschaft.html Neongelbe Dienstkleidung signalisiert jetzt bei Großeinsätzen des Rettungsdienstes, wer das Sagen hat – immer dann, wenn die Einsatzkräfte aufs Ganze gehen müssen, wenn die Aufgaben zahlreich und besonders schwierig sind, die Lage unübersichtlich oder gefährlich ist. Dann ist der OrgL gefragt, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst. Bereits jetzt ist ein OrgL-Team im Rettungsdienstbereich des Waldshuter Kreisverbands vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) am Start, und zwar in „24/365“-Einsatzbereitschaft, das bedeutet: zu jeder Tages- und Nachtzeit und an jedem Tag des Jahres. Auch für Teile des Hochschwarzwalds wird das OrgL-Team vom DRK-Kreisverband Waldshut alarmiert. Das neue OrgL-Team, das die ständige Einsatzbereitschaft garantiert, stellte Rettungsdienstleiter Heiko Zimmermann vom DRK-Kreisverband Waldshut nun für die Öffentlichkeit vor. Mit der Aufstellung, Ausbildung und Ausrüstung des Teams setzt der DRK-Kreisverband Waldshut eine aktuelle gesetzliche Vorgabe der Landesregierung von Baden-Württemberg perfekt um.

Konzeption und Handlungsempfehlung für den OrgL wurden zwar von der Landesregierung für die unterschiedlichsten Großeinsatzlagen herausgegeben. Rettungsdienstleiter Heiko Zimmermann betont jedoch aus aktuellem Anlass, dass der DRK-Kreisverband Waldshut gerade bei der jetzigen, noch immer offenen Coronavirus-Gefahrenlage mit der ständigen Bereitschaft eines OrgL seinem Auftrag zum Schutz der Bevölkerung in besonderem Maße gerecht wird.

Zu den Einsatzlagen, in denen ein OrgL von der Leitstelle mitalarmiert wird, zählen Großbrände, Bus- und Bahnunfälle, Flugzeugabstürze, Amoklauf, Terroranschläge und Bombendrohungen. Grundsätzlich wird der Organisatorische Leiter Rettungsdienst immer dann mitalarmiert, wenn der Einsatz eines Leitenden Notarztes (LNA) erforderlich ist. Dabei unterstützen sich OrgL und LNA gegenseitig. Der LNA hat die Führung der medizinischen Versorgung inne, während der OrgL operativ-taktische Leitungs- und Koordinierungsaufgaben übernimmt. Außerdem wirkt der OrgL als Berater in der technischen Führungseinheit nach dem Feuerwehrgesetz mit und stellt dort die Verbindung zum Rettungsdienst sicher.

Hohe Ansprüchen hat der Gesetzgeber an die Ausbildung und regelmäßige Fortbildung sowie an die Ausrüstung des OrgL-Teams. Dies alles stellt der DRK-Kreisverband Waldshut sicher. Drei Kommandofahrzeuge, deren Ausstattung sich an der Deutschen Norm für Einsatzleitfahrzeuge orientiert, stehen dem OrgL-Team des DRK-Kreisverbands Waldshut zur Verfügung. Da in der Anfangsphase eines Einsatzes grundlegende taktische Entscheidungen getroffen werden, soll der OrgL in der Regel spätestens 30 Minuten nach der Alarmierung an jeder Einsatzstelle in seinem Einsatzgebiet eintreffen.

Hoch qualifizierte und erfahrene Führungskräfte des DRK-Kreisverbands Waldshut garantieren für die ständige Bereitschaft eines befähigten Organisatorischen Leiters: Patrick Frey, Leiter der Integrierten Feuerwehr- und Rettungsleitstelle (ILS) Waldshut,  Johannes Nettlau, Bereichsleiter Rettungswachen beim DRK-Kreisverband Waldshut, Christian Scheuble, Teamleiter der ILS Waldshut,  DRK- Kreisbereitschaftsleiter Hans- Werner Schlett, Thomas Streit als Ausbildungsleiter Rettungsdienst, Daniel Strunze, Praxisanleiter der ILS Waldshut, und Rettungsdienstleiter Heiko Zimmermann. Zum Team gehört auch Dr. med. Daniel Arndt, der hauptamtliche Notarzt und Ärztliche Leiter Rettungsdienst (ÄLRD) des DRK-Kreisverbands Waldshut. Er ist zugleich Sprecher der Gruppe Leitender Notärzte für den gesamten Landkreis Waldshut.

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news-226 Fri, 27 Mar 2020 05:52:31 +0100 Rotkreuzfrau mit viel Einsatz- und Führungserfahrung https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/rotkreuzfrau-mit-viel-einsatz-und-fuehrungserfahrung.html DRK-Kreisbereitschaftsleiterin Renate Reinhart begeht am 27. März 2020 in Hohentengen den 70. Geburtstag. Groß wäre die Gratulantenschar, wenn nicht die Corona-Krise zum Verzicht auf eine Geburtstagsfeier zwänge. Renate Reinhart gehört zu den besonders engagierten, bewährten und einflussreichen Führungskräften im Kreisverband Waldshut des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Vor 50 Jahren wurde Renate Reinhart Mitglied im Deutschen Roten Kreuz. Sie gehört zu den Initiatoren und Gründungsmitgliedern der Jugendrotkreuz-Gruppe ihrer Heimatgemeinde. Im heimatlichen DRK-Ortsverein Hohentengen, der früher "DRK Rheintal" hieß, erkannte man schnell die Führungsqualitäten der engagierten jungen Frau und wählte sie bereits 1971 zur Bereitschaftsleiterin. Außergewöhnlich: 45 Jahre trug Renate Reinhart in dieser Führungsposition Verantwortung. Auf Kreisverbandsebene wurde Renate Reinhart 1992 zur stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiterin gewählt, und seit 1998 hat sie das Amt der Kreisbereitschaftsleiterin inne.

Zu den zahlreichen Schulungen, die Renate Reinhart für Führungsaufgaben beim Deutschen Roten Kreuz qualifizieren, zählen Sanitätsausbildungen und spezielle Lehrgänge für Führungskräfte sowie für den Auslandseinsatz.

Unermüdliches Engagement - besonders im sozialen Bereich - zeichnet Renate Reinhart als Rotkreuzfrau aus. Sie organisierte Sammelaktionen für Hilfsgüter und stellte auf dem Anwesen ihrer Familie große Lagerkapazitäten dafür zur Verfügung. Renate Reinhart unterstützt das Kriseninterventionsteam des DRK-Kreisverbands Waldshut und leitet die Weiterentwicklung des sozialen Kleiderladens im Rotkreuzhaus in Waldshut.

Die Geburtstagsjubilarin fördert die gute Zusammenarbeit der DRK-Ortsbereitschaften im Kreisverband untereinander und mit dem DRK-Blutspendedienst. Durch ihr jahrzehntelanges Engagement kennt sie die persönlichen Verdienste vor allem der älteren Rotkreuz-Mitglieder genau und weiß diese so zu würdigen, dass jeder die verdiente Anerkennung erfährt.

Verantwortung übernimmt die Renate Reinhart auch in übergeordneten Gremien. So engagierte sie sich für den Fachausschuss ehrenamtlicher Dienst und als Delegierte der Landesversammlung im Badischen Roten Kreuz. Als Führungskraft trug sie zum Erfolg des Erste-Hilfe-Landesentscheids bei, der 2002 für Wettkampfteams aus ganz Baden in Waldshut ausgerichtet wurde.

Für ihre besonderen Verdienste wurde Renate Reinhart vom Deutschen Roten Kreuz mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Treue-Dienstabzeichen und mit der DRK-Ehrennadel in Gold. 2010 erhielt sie das Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes, 2015 wurde sie zum Ehrenmitglied des DRK-Ortsvereins Hohentengen ernannt.

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news-225 Fri, 27 Mar 2020 05:49:32 +0100 Die Corona-Krise, der Müll und die geplagten Recycling-Mitarbeiter https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/die-corona-krise-der-muell-und-die-geplagten-recycling-mitarbeiter.html Bei den Containern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für Textilspenden kämpfen die Mitarbeiter der Recyclingfirma im Bereich des DRK-Kreisverbands Waldshut derzeit mit Übermengen an Kleidersäcken, aber auch mit Abfällen, die dort verbotenerweise eingeworfen werden. Viele Deutsche nutzen anscheinend die Zwangspause, die ihnen durch die Corona-Krise auferlegt ist, zum Aussortieren von Kleidung und zum Entrümpeln, so vermutet Udo Freudling, Betriebsleiter unserer Partnerfirma Terec, die mit dem Leeren der Textilcontainer beauftragt ist. Die Situation stellt sich gerade bei der aktuell großen Infektionsgefahr für die Terec-Mitarbeiter als schwer zumutbar dar, wenn neben Textilspenden auch Hygieneabfälle, Papier, Kartonagen, Haushaltsmüll und sonstiger Unrat von Hand aus den Containern gefischt werden müssen. Selbst eigentlich willkommene Säcke mit Textilspenden können zum Problem werden, wenn diese neben den Containern abgestellt sind. Denn in Anbetracht der sehr dynamischen Entwicklung der Krise kann derzeit nicht vorhergesagt werden, wie lange die Leerungen noch aufrechterhalten werden können und in welchen Abständen sie erfolgen.

Terec-Betriebsleiter Freudling vermutet, dass nun auch vermehrt im Internet Bestellungen aufgeben werden, wobei in der Regel sehr viel Verpackungsmüll anfällt, der von manchen Konsumenten nicht korrekt entsorgt wird. Deshalb appelliert unser Textilpartner: „Vermeiden Sie Abfälle, wo es nur geht. Nur gemeinsam ist diese Situation zu meistern.“

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news-224 Sat, 21 Mar 2020 08:44:17 +0100 Willi Hofbaur gestorben https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/willi-hofbaur-gestorben.html Beim Ortsverein Wutach des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und beim DRK-Kreisverband Waldshut trauert man um Willi Hofbaur, der im Alter von 79 Jahren nach langer Krankheit gestorben ist. Willi Hofbaur war 45 Jahre Mitglied im Deutschen Roten Kreuz. Er war Ehrenbereitschaftsleiter des DRK-Ortsvereins Wutach und bis März 2019 noch aktiv im Vorstand seines heimatlichen Rotkreuz-Ortsvereins. Bis zu seinem Tod engagierte sich Willi Hofbaur darüber hinaus auch als Helfer beim DRK Wutach, und er war von keiner Blutspendeaktion wegzudenken. Im DRK-Kreisverband Hochschwarzwald, dem der DRK-Ortsverein Wutach vor dem Wechsel zum DRK-Kreisverband Waldshut angehörte, war der Verstorbene Beauftragter für Technik und für die Einführung von Funktechnik. Willi Hofbaur war Gründungsmitglied der Bergrettungsgruppe Wutach.

Nach dem Totengebet und der Messfeier in der Pfarrkirche Ewattingen wurde Wiili Hofbaur unter Anteilnahme seiner Rotkreuz- und Bergrettungskameraden in seiner Heimatgemeinde zur letzten Ruhe gebettet.

 

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news-223 Wed, 18 Mar 2020 21:07:50 +0100 DRK-Textilcontainer derzeit bitte nicht befüllen! https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-textilcontainer-derzeit-bitte-nicht-befuellen.html Von den umfassenden Einschränkungen, die zur Eindämmung der Corona-Epidemie beitragen sollen, ist auch die Textilsammlung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Bereich des DRK-Kreisverbands Waldshut betroffen. Aus Gründen des Eigenschutzes und des Schutzes der Mitbürger sollte man derzeit keine Textilspenden einwerfen, sondern dies auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Die Leerung der Container findet aktuell noch statt, es kann jedoch in Anbetracht der sehr dynamischen Entwicklung der Krise nicht vorhergesagt werden, wie lange die Leerungen noch aufrechterhalten werden können und in welchen Abständen sie erfolgen. Deshalb bittet der DRK-Kreisverband Waldshut, bis auf weiteres keine Textilspenden mehr in die DRK-Container einzuwerfen, damit es nicht zur Überfüllung und zur ungeordneten Ansammlung von Textilien im Bereich der Container kommt.

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news-222 Sat, 07 Mar 2020 09:55:53 +0100 DRK-Einsatzkräfte und Notärzte bei Wohnungsbrand im Einsatz https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-einsatzkraefte-und-notaerzte-bei-wohnungsbrand-im-einsatz.html Mit einem Großaufgebot waren DRK, Feuerwehr und Polizei am Nachmittag des 4. März 2020 bei einem Wohnungsbrand im Stühlinger Ortsteil Eberfingen im Einsatz. Sie wurden alarmiert, als dunkler Rauch aus dem Gebäude aufstieg. Ersten Erkenntnissen zufolge war das Feuer in einer Küche des betroffenen Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Insgesamt sechs Menschen wurden von Notärzten und Einsatzkräften des DRK medizinisch betreut und mit DRK-Einsatzfahrzeugen in Krankenhäuser sowie eine Kinderarztpraxis in Tiengen gebracht. Eine schwangere Frau wurde zudem an Bord eines Rettungshubschraubers in eine Spezialklinik nach Freiburg geflogen.

Seitens des DRK-Kreisverbands Waldshut waren zwei Notärzte und Einsatzkräfte des Rettungsdienstes sowie der DRK-Ortsbereitschaften von Stühlingen und Wutöschingen im Einsatz. Insgesamt acht Einsatzfahrzeuge wurden vom DRK-Kreisverband Waldshut aufgeboten: Notarztwagen, Rettungswagen und Krankentransportwagen. Leitender Notarzt (LNA) war Dr. Daniel Arndt, der Ärztliche Leiter Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Waldshut, und Heiko Zimmermann als Rettungsdienstleiter des DRK-Kreisverbands Waldshut fungierte bei dem Einsatz als Organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OrgL).

Drei Kleinkinder mussten vom DRK zum Kinderarzt transportiert werden. Da die betroffenen Familien keine Auto-Kindersitze zur Verfügung stellen konnten, hat sich die ausreichend alarmierte Transportkapazität des DRK-Kreisverbands Waldshut mit Rückhaltesystemen für Kinder auch bei diesem Einsatz bewährt.

Wie ernst die Lage war, ist auch daran zu erkennen, dass Medienberichten zufolge das vom Brand betroffene Mehrfamilienhaus unbewohnbar geworden ist und der Sachschaden in die Hunderttausende geht. 

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news-220 Sun, 16 Feb 2020 09:52:23 +0100 Bei Notruf Standortbestimmung https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/bei-notruf-standortbestimmung.html Wenn ein Unfall passiert ist oder jemand einen Zusammenbruch erleidet, zählt jede Minute. Dann braucht der Rettungsdienst präzise Informationen darüber, wo der Patient sich befindet. Anrufer, die aus dem Mobilfunknetz die Notrufnummer 112 wählen, können jedoch oft nicht genau sagen, wo sie sich befinden. Besonders im ländlichen Raum, auf Rad- und Wanderwegen sowie Forstwegen ohne Straßenschilder, kann es schwierig sein, seinen Standort genau zu beschreiben. Doch nun ist bei der Integrierten Leitstelle im Landkreis Waldshut eine neue Technik im Einsatz, die beim Notruf automatisch die Ortungsfunktion des Smartphones aktiviert und Standortdaten an die Leitstelle übermittelt. Advanced Mobile Location (AML) heißt die Ortungsfunktion, zu Deutsch etwa: fortschrittliche mobile Ortung. Die neue Technik ist ein Standortdienst, den die drei großen Mobilfunknetzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefonica sowie Apple und Google mit ihren Handybetriebssystemen anbieten. Dieser Dienst funktioniert auch wenn die Ortungsfunktion im Smartphone deaktiviert ist.

Bisher schon haben die Netzbetreiber bei einem Handynotruf Standortdaten an die Leitstelle übermittelt. Diese Daten bieten aber nur eine grobe Orientierung, denn sie verraten lediglich, in welcher Funkzelle sich der Anrufer zum Zeitpunkt des Notrufes befindet. Eine Funkzelle kann aber speziell im ländlichen Raum sehr groß sein, was die Ortungsgenauigkeit verschlechtert.

Besser funktioniert die Ortung mit AML. Wenn die Notrufnummer 112 gewählt wird, aktiviert das Mobiltelefon automatisch WLAN und Satellitennavigation, auch wenn die entsprechenden Funktionen im Gerät grundsätzlich deaktiviert sind. Dabei werden die Standortdaten durch eine kostenlose Daten-SMS im Hintergrund an AML-Endpunkte verschickt. Dadurch ist eine Standortbestimmung auch ohne mobiles Internet möglich, und die Leitstelle kann den Standort eines Anrufers ermitteln. Die Technik steckt in allen Android-Smartphones ab der Version 4.0. iPhones brauchen für Notrufe mit automatischer Standortsendung die iOS-Version 13.3, die auf Geräten ab dem iPhone 6s installiert werden kann.

Solange keine Notrufnummer aktiv gewählt wird, ist keine Ortung des Smartphones durch die Leitstelle möglich. Erst wenn die Notrufnummer gewählt wird, werden die Positionsdaten ermittelt und an den AML-Endpunkt gesendet, von wo die zuständige Leitstelle die Daten abrufen kann. In der Leitstelle wird die Position des Anrufers dann punktgenau im Kartensystem des Einsatzleitrechners dargestellt. Dadurch können die Rettungskräfte ohne Zeitverlust direkt an die Einsatzstelle entsendet werden.

Advanced Mobile Location (AML) funktioniert nicht im eingeschränkten Servicemodus. Dieser tritt ein, wenn ein Mobilfunkteilnehmer den Notruf 112 wählt, aber sein Mobilfunknetz am Standort nicht verfügbar ist. Der eingeschränkte Modus ermöglicht dann zwar den Notruf über ein anderes Netz, das am Standort verfügbar ist. Aber dann werden nur Sprachdaten und keine Standortdaten übertragen. Nutzt der Anrufer ein herkömmliches Mobiltelefon oder ein einfaches Seniorenhandy, können ebenfalls keine Positionsdaten übermittelt werden. 

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news-218 Fri, 15 Nov 2019 11:41:36 +0100 Neuer Blutspendereferent zum Antrittsbesuch beim DRK in Tiengen https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/neuer-blutspendereferent-zum-antrittsbesuch-beim-drk-in-tiengen.html Zum 153. Mal hatte der Ortsverein Tiengen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zur Blutspende aufgerufen, und zum ersten Mal war Alexander Sieber dabei, neuer Blutspende-Referent des DRK-Blutspendedienstes Baden-Württemberg/Hessen für Südbaden. Als Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Tiengen begrüßte Manfred Krause den neuen Referenten, der ein großes Gebiet von Freiburg bis Jestetten betreut. Alexander Sieber verbindet viel mit den ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfern, die gemeinsam mit dem mobilen hauptamtlichen Team des DRK-Blutspendedienstes in der Mensa des Klettgau-Gymnasiums für die Blutspende im Einsatz waren: Als Rickenbacher stammt auch er aus dem Landkreis Waldshut, und er engagiert sich seit dreißig Jahren ehrenamtlich für das DRK – vom Jugendrotkreuz bis zur Führungsfunktion als Bereitschaftsleiter. Als hauptamtlicher Blutspendereferent ist er für die Blutspendetermine von rund 50 DRK-Ortsvereinen zuständig, übernimmt die Planung der hauptamtlichen Teams samt Ärzten und die Koordination mit den DRK-Ortsvereinen, kümmert sich um Werbung und Einladungen in Absprache mit dem DRK vor Ort.

Im Ruhebereich, in dem die Blutspender sich zwischen dem „Aderlass“ und dem stärkenden Vesper aufhalten, kommt Alexander Sieber schnell ins Gespräch mit den Spendern. Ein älterer Herr berichtet, dass ihm seine Ärztin empfohlen habe, regelmäßig zur Blutspende zu gehen. Er fühle sich danach immer besonders wohl. Viele junge Gesichter machen deutlich, dass Blutspenden beim Roten Kreuz auch für die jüngere Generation ein Akt der Solidarität mit schwer erkrankten und verletzten Menschen ist.

Diese gelebte Solidarität erscheint besonders bei der Landbevölkerung ausgeprägt. Blutspendereferent Sieber weiß zu berichten, dass der Anteil der Blutspender in ländlichen Gegenden deutlich höher ist als in größeren Städten. Die Jahresergebnisse der Blutspendetermine in Tiengen, so schätzt DRK-Ortsvorsitzender Manfred Krause, fallen im laufenden Jahr etwa gleich hoch aus wie im vergangenen Jahr.

Dabei ist der „Lebenssaft“ in der Medizin durch nichts zu ersetzen, so erklärt Blutspendereferent Alexander Sieber: Blut kann nicht künstlich hergestellt werden - und es wird ständig gebraucht, um Schwerkranken und Schwerstverletzten helfen zu können. Auf der Startseite seiner Internetpräsenz informiert der Blutspendedienst Baden-Württemberg/Hessen mit dem laufend aktualisierten „Blutgruppen-Barometer“ fast tagesaktuell über die Versorgungslage in den Bundesländern Baden-Württemberg und Hessen nach Blutgruppen. Dabei machen besorgte Blutstropfen-Emojis bei den Nuller-Blutgruppen auf die ständig schwierige Versorgungslage bei Patienten mit nullpositiven und nullnegativen Blutgruppen aufmerksam, und auch frohe Eomjis bei den anderen Blutgruppen sind nur Momentaufnahmen – möglich nur unter der Voraussetzung, dass täglich Tausende Menschen in ihren jeweiligen Heimatgemeinden dem Aufruf des Deutschen Roten Kreuzes zur Blutspende Folge leisten.

Und auch intakte ehrenamtliche Strukturen sind unerlässlich: So waren bei der jüngsten Blutspende in Tiengen insgesamt 56 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer im Einsatz, die gemeinsam 205 Stunden freiwillig Einsatz leisteten. Mit 19 Helferinnen führt dabei der Frauenverein Tiengen, der vom DRK unabhängig ist, die Einsatzstatistik des DRK-Ortsvereinsvorsitzenden Manfred Krause an und wird mit besonderem Dank für die sehr gute Zubereitung und Ausgabe der stärkenden Mahlzeiten bedacht. Innerhalb des DRK-Ortsvereins Tiengen folgen mit 17 Helferinnen und Helfern bei der Blutspende die Schulsanitäter, die im Jugendrotkreuz organisiert sind, als zweitstärkste Gruppe, dicht gefolgt von den Aktiven der DRK-Bereitschaft Tiengen mit 15 Frauen und Männern. Fünf Mitglieder des Arbeitskreises Blutspende leisteten ebenfalls ihren unverzichtbaren Beitrag.

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news-217 Tue, 05 Nov 2019 18:22:58 +0100 DRK informiert bei Berufsmesse in Erzingen https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-informiert-bei-berufsmesse-in-erzingen.html Über die Ausbildung im Rettungsdienst und über den Einsatz im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) beim DRK-Kreisverband Waldshut informierten bei der Berufsmesse in Klettgau-Erzingen Mitarbeiter von Rettungsdienst und Fahrdienst des Kreisverbandes. In der Erzinger Sporthalle und auf dem Freigelände vor der Halle gaben sich Ausbildungsbetriebe, Behörden, Bildungseinrichtungen und die Arbeitsagentur ein Stelldichein, um Schülerinnen und Schülern aus dem Klettgau und darüber hinaus Orientierungshilfe für die Berufswahl zu bieten. Rettungsdienstmitarbeiter des DRK-Kreisverbands Waldshut unter der Regie von Rettungsdienst-Ausbildungsleiter Thomas Streit gaben mit Notfallrucksack, Defibrillationsgerät und mit einer Reanimationspuppe Einblick in ihre Arbeit. Fünf Ausbildungsplätze werden beim Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Waldshut pro Jahr für junge Leute angeboten, die die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter beginnen. Mit den jeweils fünf Auszubildenden im zweiten und dritten Lehrjahr gibt es also immer 15 Auszubildende beim Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Waldshut. Sie werden als „Schüler“ zum Notfallsanitäter bezeichnet und haben nach erfolgreich bestandenem Staatsexamen gute Aussichten auf einen Arbeitsplatz. Gerne nutzen junge Leute auch die Gelegenheit, im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres auszuprobieren, ob sie sich ihre berufliche Zukunft im Rettungsdienst oder in einem anderen medizinischen Arbeitsfeld aufbauen möchten.

Alexandra Ziegler als Teamleiterin beim Fahrdienst mobilPlus des DRK-Kreisverbands Waldshut stellte diesen sozialen Einsatzbereich vor. Die Mitarbeiter von mobilPlus, darunter auch junge Leute im Freiwilligen Sozialen Jahr, bieten mit modernen und komfortablen Rollstuhlbussen sowie Pkws Fahrservice, vor allem für Senioren, Menschen mit Behinderung und Schulkinder mit besonderem Betreuungsbedarf.

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news-216 Tue, 29 Oct 2019 06:31:05 +0100 Neue Mitarbeiter beim DRK-Kreisverband Waldshut https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/neue-mitarbeiter-beim-drk-kreisverband-waldshut.html Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden beim Kreisverband Waldshut des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Rettungsdienst begrüßt. Es sind neun junge Leute im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), fünf neue Auszubildende im Rettungsdienst sowie zwei bereits berufserfahrene neue Rettungsdienstmitarbeiterinnen. Weitere junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Freiwilligendienst und ein Mitarbeiter und im Bundesfreiwilligendienst (BFD) haben bei den Sozialen Diensten und beim Fahrdienst des DRK-Kreisverbands Waldshut ihre Arbeit aufgenommen: Drei junge Leute haben ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Hort des DRK-Kreisverbands Waldshut in Jestetten begonnen, zwei neue „FSJler“ sind es in der Mensa des Klettgau-Gymnasiums in Tiengen, die ebenfalls vom Kreisverband des DRK betrieben wird. In der Seniorenwohnanlage „Haus am Seidenhof“ in Tiengen, deren Träger der DRK-Kreisverband Waldshut ist, werden die hauptamtlichen Mitarbeiter von einem neuen jungen Mann unterstützt, der den Bundesfreiwilligendienst ableistet. Ein junger Mann im Freiwilligen Sozialen Jahr unterstützt den Fahrdienst mobilPlus des DRK-Kreisverbands Waldshut, der vor allem für behinderte Menschen, Senioren und Schulkinder mit besonderem Betreuungsbedarf Fahrservice anbietet.

Diejenigen neuen Mitarbeiter, neuen Auszubildenden und jungen Leute, die beim Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Waldshut ein Freiwilliges Soziales Jahr ableisten, fanden sich in der Fahrzeughalle des Waldshuter Rotkreuzhauses ein, nachdem alle ihre Dienstkleidung angelegt hatten. Sie wurden von Rettungsdienstleiter Heiko Zimmermann, von Johannes Nettlau als Bereichsleiter Rettungswachen und von Thomas Streit als Ausbildungsleiter des Rettungsdienstes beim DRK-Kreisverband Waldshut begrüßt.

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news-215 Sat, 19 Oct 2019 13:58:30 +0200 Großes Interesse an Ausbildung und Freiwilligendienst https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/grosses-interesse-an-ausbildung-und-freiwilligendienst.html Groß war beim Berufsorientierungstag in Waldshut das Interesse am Messepavillon des DRK-Kreisverbands Waldshut, wo vor allem über den Einsatz im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und über die Ausbildung im Rettungsdienst informiert wurde. Alljährlich zieht der Berufsorientierungstag in Waldshut Schülerinnen und Schüler, Eltern Heranwachsender und Pädagogen sowie andere Fachleute aus dem ganzen Landkreis Waldshut und darüber hinaus an. Vor allem jugendliche Besucher des Berufsorientierungstages ließen sich von zeitweise strömendem Regen nicht davon abhalten, am Rotkreuz-Pavillon den auskunftsbereiten Mitarbeitern von Rettungsdienst und Fahrdienst interessiert Fragen zu stellen. Rede und Antwort standen Thomas Streit, Ausbildungsleiter des Rettungsdienstes beim DRK-Kreisverband Waldshut, und als Notfallsanitäter in Ausbildung Andreas Brunner und Anil Göcmen. Alexandra Ziegler als Teamleiterin informierte über FSJ-Einsatzstellen beim Fahrdienst mobilPlus.

Der Fahrdienst des DRK-Kreisverbands Waldshut verfügt über eine Flotte von Fahrzeugen mit Sonderausstattungen, um auch Rollstuhlfahrer und Passagiere mit Rollator zu chauffieren. Bei diesem Fahrdienst mobilPlus werden vom DRK-Kreisverband Waldshut ebenso wie im Krankentransport des Rettungsdienstes Einsatzstellen im FSJ geboten. Weitere FSJ-Einsatzstellen bietet der Kreisverband Waldshut des Deutschen Roten Kreuzes in seinen Schülerhorten und Mensen sowie bei der Unterstützung von Senioren.

Fünf Ausbildungsplätze werden pro Jahr für junge Leute angeboten, die die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter beginnen. Mit den jeweils fünf Auszubildenden im zweiten und dritten Lehrjahr gibt es also immer 15 Auszubildende beim Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Waldshut. Sie werden als „Schüler“ zum Notfallsanitäter bezeichnet und haben nach erfolgreich bestandenem Staatsexamen gute Aussichten auf einen Arbeitsplatz.

Beim DRK-Kreisverband Waldshut ist die Aufforderung seitens der Veranstalter auf fruchtbaren Boden gefallen, beim Berufsorientierungstag in Waldshut auf Wegwerf-Werbeartikel möglichst zu verzichten. Dies ist nicht nur im Sinne des Umweltschutzes, sondern gewährleistet auch, dass es das Interesse am Roten Kreuz im Kreis Waldshut ist, was die vorwiegend jungen Menschen zum Rotkreuz-Pavillon zieht - das Interesse an den Ausbildungsplätzen und Einsatzstellen im Freiwilligen Sozialen Jahr, die der DRK-Kreisverband Waldshut bietet. Der Erfolg gibt der umweltfreundlichen Vorgehensweise der Rotkreuz-Mitarbeiter recht.

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news-214 Sat, 19 Oct 2019 13:54:50 +0200 Jahresversammlung des DRK-Kreisverbands Waldshut https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/jahresversammlung-des-drk-kreisverbands-waldshut.html Zur Jahresversammlung des DRK-Kreisverbands Waldshut konnte Vorsitzender Günter Kaiser Repräsentanten von Behörden, Hilfsorganisationen und Politik begrüßen. Aus Freiburg war der Präsident des DRK-Landesverbandes Badisches Rotes Kreuz, Jochen Gläser, angereist. Er betonte die besondere Struktur des Deutschen Roten Kreuzes, die von der Zusammenarbeit ehrenamtlicher und hauptamtlicher Mitarbeiter bei der mitmenschlichen Hilfe geprägt ist: „Ehrenamtliche und hauptamtliche Zusammenarbeit im Deutschen Roten Kreuz ergibt Bevölkerungsschutz“, so fasste der DRK-Landespräsident das Grundsätzliche zusammen. An der Kreisversammlung des Roten Kreuzes, die dieses Jahr in der Gemeindehalle von Gurtweil stattfand, nahmen auch Repräsentanten von Samaritervereinen aus der benachbarten Schweiz teil. Wie vielfältig die guten Grundsätze im DRK-Kreisverband Waldshut in die Tat umgesetzt werden, darüber wurde bei der Kreisversammlung für das Berichtsjahr 2018 Rechenschaft abgelegt. Zum Abschluss des Berichtsjahres engagierten sich 719 ehrenamtliche Mitglieder aktiv für den DRK-Kreisverband Waldshut, davon 74 im Jugendrotkreuz. Rund 200 Frauen und Männer, einschließlich junger Leute im Freiwilligendienst, sind haupt- oder nebenamtlich Mitarbeiter des Kreisverbands. Unverzichtbar ist der Beitrag tausender Fördermitglieder, die mit ihren regelmäßigen Spenden die gemeinnützigen Aufgaben des DRK-Kreisverbands Waldshut ermöglichen – 7.243 Unterstützer waren es zum Jahresabschluss 2018.

Kreisgeschäftsführer Stefan Meister berichtete über die anstandslose Prüfung der Bilanzen und über die Umsätze und Erlöse der Geschäftsbereiche Rettungsdienst und allgemeine Rotkreuzarbeit. Anschließend präsentierte er den Wirtschaftsplan für das Jahr 2019. Als Erster Beigeordneter der Stadt Waldshut-Tiengen und hauptamtlicher Stellvertreter von Oberbürgermeister Dr. Philipp Frank würdigte Joachim Baumert die notfallmedizinischen und sozialen Leistungen des DRK-Kreisverbands Waldshut und beantragte die Entlastung des Vorstands, die einstimmig gewährt wurde. Zum unabhängigen Prüfer für das Geschäftsjahr 2019 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Adjuvaris aus Freiburg bestellt.

Als Vorsitzender des DRK-Kreisverbands Waldshut nahm Günter Kaiser die Auszeichnung verdienter Mitarbeiter vor. Manfred Feldmann und Walter Probst wurden mit der Verdienstmedaille des Kreisverbandes in Gold ausgezeichnet. Manfred Feldmann ist langjähriger Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Waldshut und als Rotkreuzbeauftragter für den Katastrophenschutz sowie Beisitzer Mitglied im Vorstand des DRK-Kreisverbands Waldshut. Walter Probst ist Bereitschaftsleiter und Ehrenmitglied beim DRK-Ortsverein Küssaberg, um den er sich große Verdienste erworben hat.

Silberne Verdienstmedaillen gab es bei der Kreisversammlung für Adrian Hufschmid vom DRK Albbruck, Elisabeth Mülhaupt-Zollinger vom DRK-Ortsverein Hohentengen, Margarete Lenz und Andreas Wagner als Teamleiter des Kriseninterventionsteams sowie für Sabine Graf und Alexandra Ziegler als hauptamtliche Mitarbeiterinnen mit auch ehrenamtlichen Verdiensten. Michael Guldi, Gesamtleiter der Sozialen Dienste beim DRK-Kreisverband Waldshut, nahm Glückwünsche für 20-jährige Betriebszugehörigkeit entgegen.

Außer DRK-Landespräsident Jochen Gläser ergriffen auch weitere Gäste bei der Kreisversammlung des Roten Kreuzes das Wort, so (in der Reihenfolge der Wortmeldungen) die CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller, Caren-Denise Sigg vom Landratsamt Waldshut als künftige Ansprechpartnerin des DRK im Kreis Waldshut, Margarete Lenz von der Leitung des Kriseninterventionsteams des DRK-Kreisverbands Waldshut und Polizeihauptkommissar Wolfgang Fromm vom Polizeirevier Waldshut.

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news-213 Fri, 20 Sep 2019 12:53:39 +0200 Stelldichein der Einsatzkräfte bei DRK-Rettungswache Ühlingen https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/stelldichein-der-einsatzkraefte-bei-drk-rettungswache-uehlingen.html Bei schönstem spätsommerlichen Feiertagswetter lud der DRK-Kreisverband Waldshut zum Tag der Offenen Tür am neuen Standort der Rettungswache Ühlingen ein. Repräsentanten von Gemeinde und DRK ließen die Ereignisse Revue passieren, die zur Eröffnung der neuen Rettungswache in Ühlingen an der Gewerbestraße geführt haben. Ein attraktives und informatives Rahmenprogramm mit Fahrzeugschau, Schauübung und Hubschrauberlandung zog vor allem Familien mit Kindern an. Ühlingens Ortsvorsteher Klaus Müller als erster Redner verstand es, einen Bogen von der früheren Nutzung der Räumlichkeiten als Handwerksbetrieb zur Rettungswache zu schlagen: War der früher hier eingerichtete Handwerksbetrieb eine Anlaufstelle für haustechnische Notfälle, so rücken jetzt bei medizinischen Notfällen aus der modernen Gewerbehalle Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes aus. Als Führungskräfte repräsentierten Kreisgeschäftsführer Stefan Meister sowie für Rettungsdienst und Leitstelle Heiko Zimmermann, Patrick Frey und Johannes Nettlau bei der Eröffnung den DRK-Kreisverband Waldshut. Günter Kaiser als Vorsitzender des Kreisverbands berichtete vom Verhandlungstisch des Bereichsausschusses für den Rettungsdienst, wo die Grundlagen für die Einrichtung einer Tagwache in Ühlingen gelegt wurden. Der Kreisbereitschaftsleiter und stellvertretende Vorsitzende des DRK-Kreisverbands Waldshut, Hans-Werner Schlett, erklärte die verschiedenen Vorkehrungen, mit denen seitens des DRK für schnelle und optimale Rettungsabläufe auch in den entlegenen Orten des Südschwarzwalds gesorgt wird. Besonders gewürdigt wurden in den Redebeiträgen das Engagement von Bürgermeister Tobias Gantert für bestmögliche Rettungsstrukturen in der „Vier-Täler-Gemeinde“ Ühlingen-Birkendorf und die gute Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr.

Für diese gute Zusammenarbeit ist die Leiterin der DRK-Rettungswache Ühlingen, Bianka Stucke, ein lebendiges Beispiel: Hauptamtlich als Notfallsanitäterin für den DRK-Kreisverband Waldshut im Einsatz, leistet sie nach Feierabend ehrenamtlich Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr. Interessierten Gästen des Tages der Offenen Tür zeigte Bianka Stucke gerne die modern eingerichtete Rettungswache mit Fahrzeughalle, Aufenthaltsraum, Büro, Küche, Desinfektions- und Waschraum sowie sanitären Anlagen.

Die Bewirtung für den Tag der Offenen Tür hatte das DRK Steinatal übernommen, das beim DRK-Kreisverband Waldshut den Verpflegungszug stellt. Die DRK-Feldköche hatten Gulaschsuppe gekocht, und Frauen aus Ühlingen-Birkendorf stellten mit köstlichen Kuchen, Torten und Gebäck hausfrauliche Qualitäten unter Beweis. Auch eine große Torte mit Rettungswagen-Dekor war eigens zu dem Anlass kreiert worden.

Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, die Ausstattung der ausgestellten Einsatzfahrzeuge in Augenschein zu nehmen und sich von den Mitarbeitern des DRK-Rettungsdienstes erklären zu lassen. Zu besichtigen waren ein Rettungswagen des DRK-Kreisverbands Waldshut, ein Einsatzfahrzeug der DRK-Katastrophenschutz-Einheit, das Einsatzfahrzeug der „Helfer vor Ort“ (First Responder) vom DRK Schlüchttal, der Rettungswagen der DRK-Wache Ühlingen mit Allradantrieb und der Notarzt-Einsatzwagen Audi Q5 des DRK-Kreisverbands Waldshut.

Bei der Schauübung wurde die Zusammenarbeit von DRK und Feuerwehr bei Verkehrsunfällen gezeigt. Dazu hatte die Feuerwehr ein Auto, das zur Verschrottung bestimmt war, für die Übung vorbereitet: Das Autodach war entfernt und alle scharfkantigen Teile abgedeckt worden, sodass der junge Mann, der den verletzten Fahrer darstellte, von den Einsatzkräften ohne weitere technische Vorbereitung aus dem Unfallfahrzeug geborgen werden und die notfallmedizinische Erstversorgung vorgenommen werden konnte. DRK-Kreisbereitschaftsleiter Hans-Werner Schlett erklärte dem Publikum das Geschehen.

Mit Spannung erwartet wurde die Landung des Rettungshubschraubers „Lions 1, der nach einem Einsatz in der Zentralschweiz einen Abstecher nach Ühlingen machte und präzise auf einem kleinen gemähten Stück Wiese unweit der Rettungswache landete. Kaum standen die Rotorblätter still, bildete sich eine Menschentraube um den Helikopter, dessen Lackierung in Blau und Gelb in der Nachmittagssonne glänzte. Pilot, Notarzt und Paramedic (Sanitäter) der schweizerischen Alpine Air Ambulance (AAA) beantworteten freundlich die vielen Fragen des interessierten Publikums.

 

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news-211 Sat, 17 Aug 2019 13:31:23 +0200 DRK-Kreisverband und Klinikum vertiefen Zusammenarbeit https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-kreisverband-und-klinikum-vertiefen-zusammenarbeit.html Die vertrauensvolle Zusammenarbeit des DRK-Kreisverbands Waldshut mit dem Klinikum Hochrhein wird vertieft. Die fachliche Zusammenarbeit im Bereich des Patientenfahrdienstes wird neuerdings auch durch die grafische Gestaltung von Einsatzfahrzeugen des Fahrdienstes mobilPlus anschaulich gemacht. Entscheidend für die Vertiefung der Zusammenarbeit ist der spezielle Service des Fahrdienstes mobilPlus, für dessen gesamtes Personal die medizinische Grundqualifikation als Rettungshelfer vom DRK-Kreisverband Waldshut als Minimum garantiert werden kann. Auch die Sonderausstattung der Fahrzeuge – beispielsweise mit hydraulischen Rollstuhlrampen und zertifizierten Befestigungssystemen für Rollstühle – qualifiziert den Fahrdienst des DRK-Kreisverbands Waldshut in besonderem Maß für Patientenfahrten. Sachkundige Unterstützung beim Austritts- und Eintrittsmanagement für Patienten des Klinikums rundet neben der allgemeinen Unterstützung der Fahrgäste den besonderen Service von mobilPlus ab.

Um die Zusammenarbeit des Klinikums mit dem Kreisverband Waldshut des Deutschen Roten Kreuzes zu bekräftigen und transparent zu machen, stellten Heiko Zimmermann und Patrick Frey als Fahrdienstleitung von mobilPlus gemeinsam mit Geschäftsführer Dr. med. Hans-Peter Schlaudt vom Klinikum Hochrhein nun das erste Einsatzfahrzeug mit der neuen grafischen Gestaltung der Öffentlichkeit im Rahmen eines Pressegesprächs vor. Heiko Zimmermann amtiert beim DRK-Kreisverband als Rettungsdienstleiter und stellvertretender Kreisgeschäftsführer, Patrick Frey ist Leiter der Integrierten Leitstelle Waldshut und stellvertretender Rettungsdienstleiter. Das notfallmedizinische Wissen macht beide Führungskräfte des DRK-Kreisverbands Waldshut zu fachkundigen Ansprechpartnern für Dr. med. Hans-Peter Schlaudt.

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news-210 Sun, 28 Jul 2019 11:18:38 +0200 Junge Besucher aus Belarus https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/junge-besucher-aus-belarus.html Mädchen und Jungen aus Belarus (Weißrussland) verbringen derzeit auf Einladung des Vereins „Zukunft für Ritschow“ wieder einen vierwöchigen Erholungsurlaub im Kreis Waldshut. Auf dem Ausflugsprogramm stand auch in diesem Jahr wieder ein Besuch im sozialen Kleiderladen des Kreisverbands Waldshut vom deutschen Roten Kreuz (DRK). Hier waren die Kinder und Jugendlichen eingeladen, sich nach Herzenslust Spielzeug, Bekleidung, Schuhe, Modeschmuck und andere schöne Dinge auszusuchen, die sie gratis mitnehmen durften. Das Angebot im Kleiderladen des DRK-Kreisverbands Waldshut wird durch Spenden guterhaltener, moderner und sauberer Sachen ermöglicht, die direkt beim Rotkreuzhaus abgegeben werden. Zu den regulären Öffnungszeiten des Kleiderladens (freitags von 14 bis 16 Uhr) bezahlen Kunden geringe Beträge für die Waren, zu denen neben Bekleidung und Schuhen für Menschen jeden Alters auch Haushaltstextilien und andere nützliche und schöne Dinge gehören. Für die jungen Besucher aus Belarus aber galt bei ihrem Besuch des DRK-Kleiderladens das Gratisangebot. Rita Ruby, Ingrid Gessat und Ellen Kleist unterstützten als ehrenamtliche DRK-Mitarbeiterinnen des Kleiderladens die jungen Besucher bei ihrer „Schnäppchenjagd“, bei der Sportschuhe besonders begehrt waren - und auch warme Jacken für den Winter in Belarus, wo zweistellige Minusgrade keine Seltenheit sind. Zum Dank sangen die jugendlichen Gäste und ihre Betreuerinnen für das Rotkreuzteam Lieder aus ihrer Heimat Belarus.

Seit Jahren bietet der Verein „Zukunft für Ritschow“ Erholungsfreizeiten für Jungen und Mädchen aus der Region Gomel in Belarus an, die nach dem großen Atomunglück von Tschernobyl noch immer radioaktiv belastet ist. Ärztliche und zahnärztliche Betreuung aller jungen Besucher gehört zum ganzheitlichen Konzept des Vereins für die Erholungsferien am Hochrhein. Die Kindererholung wird unterstützt durch das Ministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

35 Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und 15 Jahren sind in diesem Jahr an den Hochrhein gekommen, wo sie bei Gastfamilien zwischen Jestetten und Wehr untergebracht sind. Dazu kommen drei Gastfamilien in und um Aaalen, die zusammen fünf Kinder und eine Betreuerin aufgenommen haben. Besonders stolz kann der Verein mit seiner Vorsitzenden Hedi Müller an der Spitze auf das schöne Programm sein, das dank großzügiger Spenden von Firmen und Privatpersonen kostenlos angeboten wird.

Lena und Alexander Epple aus Hohentengen, seit einigen Jahren Mitglieder des Vereins und engagierte Gasteltern, haben die diesjährige Kindererholung weitgehend selbständig organisiert. Lena Epple spricht auch russisch, was sich als sehr hilfreich erweist. Nach dem Besuch des DRK-Kleiderladens standen und stehen noch folgende gemeinsamen Ausflüge auf dem Programm der diesjährigen Erholungsferien: Malen und Pizzabacken im Waldshuter Schützenhaus, Besuch des Basler Zoos, Familientag in der Gemeindehalle von Dogern, Basteln mit Holz, Besuch in einem Eiscafé, Rheinschifffahrt, Minigolf spielen, Bogenschießen beim Schützenverein Jestetten mit Grillabend und ein Besuch des Schwimmbades in Lienheim mit anschließenden gemeinsamen Abendessen, zu dem auch die 27 Gastfamilien eingeladen sind.

Wie man beim Besuch der Kinder aus Ritschow im DRK-Kleiderladen beobachten konnte, haben sich zwischen den Mädchen und Jungen aus Belarus und ihren Gastgeschwistern teilweise besonders herzliche Bindungen entwickelt. Der Abschied wird wohl tränenreich sein, wenn die jungen Besucher aus Belarus ihre etwa 28-stündige Heimfahrt mit einem gecharterten Bus antreten.

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news-209 Tue, 16 Jul 2019 14:02:12 +0200 Glückwünsche zum Dienstjubiläum für Stefan Meister https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/glueckwuensche-zum-dienstjubilaeum-fuer-stefan-meister.html Seit 20 Jahren leitet Stefan Meister als hauptamtlicher Geschäftsführer den Kreisverband Waldshut des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Das Dienstjubiläum wurde im Rahmen einer Vorstandssitzung gewürdigt, wobei Günter Kaiser als ehrenamtlicher Vorsitzender des DRK-Kreisverbands Waldshut e.V. die Meilensteine der Geschäftsführertätigkeit Stefan Meisters Revue passieren ließ - darunter die Fertigstellung der Integrierten Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehr im Jahre 2001 und deren technische Erneuerung 2013 bis 2015, Ausbau des Fahrdienstes mit Rollstuhlbussen, Integration des DRK-Ortsvereins Wutach in den DRK-Kreisverband Waldshut, Ausbau des Angebotes an Kindertagesstätten und Mensen im Kreisverbandsgebiet, Übernahme des Waldshuter Waldkindergartens WAWAKI 2014, Aufbau des Qualitätsmanagements und Aufbau der Ausbildung im Rettungsdienst sowie Kauf und Beginn des Umbaus des Anwesens Fuller Straße 9 gegenüber dem bestehenden Rotkreuzhaus. Vor der Vorstandssitzung hatten bereits Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rotkreuzhaus ihrem Chef eine Überraschung anlässlich seines Dienstjubiläums bereitet.

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news-208 Sat, 15 Jun 2019 09:54:14 +0200 Großer Beifall für Blutspender: Stadtverwaltung und DRK nahmen Auszeichnungen vor https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/grosser-beifall-fuer-blutspender-stadtverwaltung-und-drk-nahmen-auszeichnungen-vor.html Im festlichen Ambiente des historischen Rathaussaales in Tiengen wurden Frauen und Männer ausgezeichnet, die in Waldshut oder Tiengen viele Male beim Roten Kreuz Blut gespendet haben. Bürgermeister Joachim Baumert begrüßte die Gäste – auch im Namen von Oberbürgermeister Dr. Philipp Frank – und machte deutlich, dass Kranke und Schwerverletzte täglich auf die immerwährende Bereitschaft zur Blutspende angewiesen sind. Bürgermeister Baumert nahm die Auszeichnung der Blutspender gemeinsam mit den Vorsitzenden beider Rotkreuz-Ortsvereine der Doppelstadt vor: Manfred Feldmann vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) Waldshut und Manfred Krause vom DRK Tiengen. Nicht alle eingeladenen Mehrfachspender nahmen an der Feierstunde teil. Der Einladung Folge geleistet hatten zwei Spender mit jeweils zehn Blutspenden, fünf Spender mit 25 Blutspenden, ein Spender mit 50 Blutspenden und ein Spender mit außergewöhnlichen 100 Blutspenden!

Bürgermeister Joachim Baumert las die Ehrenurkunden vom DRK-Blutspendedienst vor und gratulierte allen Blutspendern zu ihrer Auszeichnung. Manfred Krause und Manfred Feldmann schlossen sich als Repräsentanten des Deutschen Roten Kreuzes den Glückwünschen an und überreichten Medaillen vom DRK und Präsente von der Stadtverwaltung. Für alle engagierten Blutspender gab es Applaus.

Abschließend war bei appetitlichen Häppchen, Sekt und Saft Gelegenheit zum Gedankenaustausch. Gemeinsam mit einer Mitarbeiterin der Stadtverwaltung reichten junge Damen vom Tiengener Jugendrotkreuz den Gästen Getränke und kalte Platten.

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news-207 Tue, 28 May 2019 11:31:29 +0200 Notfälle im Minutentakt: Erschöpfte junge Sportler sorgten für heiße Phase beim Sanitätswachdienst zum Minimarathon in Tiengen https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/notfaelle-im-minutentakt-erschoepfte-junge-sportler-sorgten-fuer-heisse-phase-beim-sanitaetswachdienst-zum-minimarathon-in-tiengen.html Insgesamt 18 Einsatzkräfte, sechs Einsatzfahrzeuge und zwei Materialanhänger bot der Kreisverband Waldshut des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für den großen Sanitätswachdienst beim Minimarathon in Tiengen auf, dem größten Schulsportereignis in Baden-Württemberg. Das Klinikum Waldshut stellte dazu eine Notärztin. All diese Einsatzmittel und Einsatzkräfte wurden bei dem großen Schüler-Wettkampf dringend gebraucht. Das wurde besonders deutlich, als innerhalb weniger Minuten mehr als ein halbes Dutzend Male nach Sanitätern und Notärztin gerufen wurde. Unverzichtbar in dieser Situation auch die unerschütterliche Ruhe und große Erfahrung von Kreisbereitschaftsleiter Hans-Werner Schlett, der als Einsatzleiter jeden Notfall rasch einschätzte und die Einsatzkräfte mit ihren Fahrzeugen mitten im Wettkampfgeschehen zu den Patienten dirigierte. „Eine Schülerin wird auf der Strecke vermisst“, „Bitte helfen Sie, ein Kind ist vor Erschöpfung zusammengebrochen“, „Kommen Sie schnell, ein Wettkampfteilnehmer bekommt keine Luft mehr“ – beim Zieleinlauf der weiterführenden Schulen um die Mittagszeit liefen Wettkampf-Betreuer von allen Seiten auf Einsatzleiter Hans-Werner Schlett und seine Begleitung zu, um Hilfe für Schülerinnen und Schüler zu bekommen, die sich übernommen hatten.

Vorsorglich hatten die Organisatoren eine Reihe von Wassereimern am Zieleinlauf aufgestellt, die nach erschöpfungsbedingter Übelkeit einiger junger Sportler von Helfern immer wieder geleert und gesäubert werden mussten. Sechs völlig erschöpfte Kinder und junge Leute wurden mit Krankenwagen in die Sporthalle gefahren, wo ehrenamtliche Helfer vom DRK-Kreisverband Waldshut sie betreuten. Auch drei Fälle von Hyperventilation stellte Notärztin Nora Gleißner fest, die sowohl an der Wettkampfstrecke als auch in der Halle im Einsatz war. Acht Wettkampfteilnehmer hatte sich Knie oder Fuß verstaucht, einer war mit dem Fuß umgeknickt, drei Wunden wurden in der Halle versorgt.

Um all die jungen Patienten optimal versorgen und betreuen zu können, hatten ehrenamtliche Helferinnen und Helfer vom DRK-Kreisverband Waldshut bereits am Vorabend eine große Unfall-Hilfsstelle in der Sporthalle eingerichtet. Hier wurde der Notärztin auch ein Kind vorgestellt, dass bereits am Vortag schlimm mit dem Fahrrad gestürzt war. Die Funkzentrale für den großen Sanitätswachdienst war hier ebenfalls installiert, und die Patientendokumentation wurde auch in der Halle abgewickelt. Vor der Halle standen Einsatzfahrzeuge bereit, die nicht nur als Zubringer auf dem Wettkampfgelände benötigt wurden: Von hier aus starteten sie auch, um Patienten ins Krankenhaus zu fahren, wenn dies von der Notärztin angeordnet wurde. Zwei Patienten wurden auf diese Weise zur medizinischen Abklärung oder Behandlung ins Spital gefahren. Allen übrigen konnten in der Unfall-Hilfsstelle versorgt werden.

Die Sanitätskräfte und Einsatzfahrzeuge wurden von ehrenamtlich tätigen DRK-Ortsvereinen aus Albbruck, Küssaberg, dem Schlüchttal, Tiengen und Waldshut gestellt. Auch Schulsanitäter aus Küssaberg und Tiengen durften schon geeignete Aufgaben übernehmen und konnten auf diese Weise Einsatzerfahrung sammeln.

Auf der Rückfahrt von einem Transport ins Krankenhaus wurde ein Einsatzfahrzeug des Sanitätswachdienstes von der Rettungsleitstelle Waldshut zu einem schweren Betriebsunfall alarmiert, der sich in der Nähe ereignet hatte. Bis der Notarzt eintraf, ergänzten und optimierten die Sanitäter die sehr wichtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen, die ein Ersthelfer bereits vorgenommen hatte. Im Anschluss an diesen lebensrettenden Einsatz wurden die ehrenamtlichen Sanitäter mit ihrem Einsatzfahrzeug gleich noch zu einem Patienten in akuter Notlage geschickt, der in derselben Gemeinde auf Hilfe wartete. Der Patient wurde untersucht und versorgt und anschließend an die Besatzung eines nachrückenden Rettungswagens vom Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Waldshut übergeben. Diese beiden Einsätze zeigen, so erklärte nach Abschluss des Sanitätswachdienstes Kreisbereitschaftsleiter Hans-Werner Schlett in seiner Dokumentation, wie erfolgreich beim DRK-Kreisverband Waldshut die Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Integrierter Leitstelle Waldshut und von den Sanitätsbereitschaften Hand in Hand arbeiten und wie hervorragend sie vernetzt sind.

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news-205 Fri, 10 May 2019 13:44:13 +0200 Im Notfall Informationen aus der Dose https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/im-notfall-informationen-aus-der-dose.html Wenn bei einem medizinischen Notfall der Rettungsdienst den Patienten stabilisiert hat, werden jede Menge Informationen gebraucht. Da sind zuallererst medizinische Fragen, etwa nach Medikamenteneinnahme, Allergien oder Unverträglichkeiten, medizinischen Hilfsmitteln oder Implantaten. Der Name der Krankenversicherung und die persönliche Versicherungsnummer des Patienten werden benötigt und der Kontakt mit Angehörigen und mit dem Hausarzt muss hergestellt werden. Weitere Fragen sind zu klären, wenn der Patient ins Krankenhaus gebracht wird. Auf all das kann und sollte jeder gut vorbereitet sein. Doch wie können Rettungsdienstmitarbeiter in einer für sie fremden Wohnung vorbereitete Unterlagen finden? Eine Antwort bietet die Notfalldose. Es handelt sich um eine rote Plastikdose mit Schraubdeckel, in der ein Formular steckt, auf dem man alle notwendigen Informationen einträgt. Diese Dose wird in der Tür des Kühlschranks aufbewahrt – und zwar nicht etwa, weil der Inhalt gekühlt werden müsste. Vielmehr ist der Kühlschrank ein Ort, der auch in einer fremden Wohnung leicht aufzufinden ist – nämlich in der Küche. Entsprechende Aufkleber an der Wohnungstür und an der Kühlschranktür weisen Rettungsdienstmitarbeitern den Weg.

Sehr hilfreich ist auch das Formular, das zur Dose gehört, denn es führt durch die vielen wichtigen Fragen, die im Notfall zu beantworten sind. Zu den bereits erwähnten Fragen gehört auch die, ob für einen Krankenhausaufenthalt ein Notfallkoffer mit Wäsche, Zahnbürste und dergleichen gepackt wurde und wo dieser gegebenenfalls zu finden ist. Auch eine Patientenverfügung und ein Impfpass sind wichtig. Manche Menschen haben ein Haustier und können auf dem Formular der Notfalldose aufschreiben, wer das Tier im Falle eines Krankenhausaufenthaltes versorgen wird.

Entscheidend ist, dass die Informationen auf dem Formular der Notfalldose (zum Beispiel über Medikamenteneinnahme) immer aktuell gehalten werden müssen. Auch ist es wichtig, sich an alle Hinweise zum Einsatz der Dose zu halten, beispielsweise den vorgesehenen Aufkleber an der Wohnungstür anzubringen, der über die Nutzung der Notfalldose informiert.

Die Notfalldose wurde vom Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Waldshut schon im Einsatz genutzt. Schnelle Information spart Zeit, und im Notfall muss es sehr schnell gehen. Doch noch nutzen zu wenige Menschen diese praktische Vorsorgemöglichkeit. Deshalb kann man beim DRK-Kreisverband Waldshut die praktische Notfalldose für eine Schutzgebühr von 1,50 Euro erwerben, und zwar im Rotkreuzhaus an der Fuller Straße 2 im Waldshuter Stadtteil Schmittenau bei Ann-Kathrin Bekert Köpfer (Telefon 07751 8735 – 0) oder bei Michaela Eckert (Telefon 07751 8735 – 55). Auch der hiesige Kreisseniorenrat empfiehlt die Notfalldose.

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news-204 Sat, 23 Mar 2019 07:16:44 +0100 DRK Tiengen meistert große Aufgaben https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-tiengen-meistert-grosse-aufgaben.html Ein großes Geburtstagsständchen war klangvoller Auftakt zur Mitgliederversammlung des Ortsvereins Tiengen vom Deutschen Roten Kreuz (DRK). 35 Sänger aus den Reihen der Bereitschaft und der Schulsanitäter gratulierten damit musikalisch zum 80. Geburtstag von Josef Hoch. Ab Anfang der 1970-er Jahre hatte Josef Hoch insgesamt fast vier Jahrzehnte in verschiedenen leitenden Positionen Verantwortung beim DRK-Ortsverein Tiengen getragen: als Bereitschaftsleiter, als stellvertretender Vorsitzender und schließlich viele Jahre als Vorsitzender. Als amtierender Vorsitzender des DRK Tiengen eröffnete Manfred Krause die Versammlung und führte abwechselnd mit seiner Stellvertreterin Karin Hoffmann durch die Tagesordnung. Den umfangreichen Tätigkeitsbericht der Bereitschaft erstattete die stellvertretende Bereitschaftsleiterin Rosemarie Nopper. Viele, auch große Aufgaben stellen sich der kleinen DRK-Bereitschaft Tiengen alljährlich, da ihr Heimatort regelmäßig Großereignisse ausrichtet – beispielsweise den Mini-Marathon als größten Schulsport-Wettkampf in ganz Baden-Württemberg, das dreitägige Pfingst-Reitturnier, das zweitägige Jazz-Fest „Tiengener Sommer“ und die Hoorige Mess als größte Straßenfastnacht-Veranstaltung am Hochrhein. Ein außergewöhnliches sportliches Ereignis war im Jahr 2018 neben diesen regelmäßigen Veranstaltungen das Fußballturnier mit U17-Auswahlmannschaften aus vier Nationen. Bei den Sanitätswachdiensten für derlei Großveranstaltungen wird das DRK Tiengen von anderen Bereitschaften im DRK-Kreisverband und auch vom hauptamtlichen Rettungsdienst des Kreisverbandes unterstützt. Im Gegenzug unterstützen aber auch Tiengener DRK-Mitglieder die anderen DRK-Ortsvereine im Kreisverband.

Neben den großen Sanitätswachdiensten leisteten die Aktiven des DRK Tiengen noch eine Fülle von weiteren Aufgaben wie Fortbildungen, Blutspendetermine, Kleidersammlungen und Sanitätsdienste bei Brandeinsätzen, von denen es 2018 fünf gab.

Große Wertschätzung für Schulsanitäter

Umfangreich war auch der Bericht der Schulsanitäter-Gruppe, wie gewohnt von einigen der jungen Leute im Wechsel vorgelesen. Zum Zeitpunkt der Mitgliederversammlung waren es 24 aktive Schulsanitäter beiderlei Geschlechts, die sich unter der Leitung ihrer Ausbilderin Annette Schmidt alle zwei Wochen zu ihren Gruppenstunden trafen, in denen sie Einsätze besprachen und Erste-Hilfe-Kenntnisse vertieften, Arbeitspläne erstellten und Pausendienste organisierten. Die Leistungen der Schulsanitäter werden überall anerkannt, und in Notfällen werden sie an ihrer Schule per Sprechfunk alarmiert. Auch bei der DRK-Bereitschaft Tiengen werden die Schulsanitäter sehr geschätzt, und sie sind gerne gesehene Helfer, die auch bei den Sanitätswachdiensten schon geeignete Aufgaben übernehmen und so Einsatzerfahrung sammeln können. Vorstand und Bereitschaft fördern ihrerseits die jungen Leute auf vielfältige Weise. Als Leiterin der Schulsanitäter erwähnte Annette Schmidt dankend auch finanzielle Zuwendungen für Ausflüge durch den Förderverein der Realschule. Neben dem jährlichen Schulsanitätstag am Bodensee war es 2018 vor allem ein Ausflug zur schweizerischen Rettungsflugwacht REGA, der die Schulsanitäter des DRK Tiengen begeisterte.

Geselligkeit und Gesundheitskurse für Senioren

Als Leiterin des Altenclubs berichtete Karin Hoffmann vom allmonatlichen geselligen Beisammensein im Schützenhaus, vom Grillnachmittag, dem Besuch einer Eisdiele und vom gemeinsamen Restaurantbesuch. Karin Hoffmann dankte besonders Manfred Krause, der die Senioren mit dem Mannschaftstransportwagen der Bereitschaft von Zuhause abholt und nach den Veranstaltungen wieder heimbringt. Ohne diesen Einsatz könnten viele Betagte nicht an den Treffen teilnehmen. Karin Hoffmann informierte in ihrem Bericht auch darüber, dass sie seit November 2018 von Stephanie Mutscheller bei ihrer Arbeit für den Altenclub unterstützt wird.

Carmen Vasiu und Nicola Thoma Bopst leiten als Vertreterinnen der Sozialarbeit beim DRK-Ortsverein Tiengen Seniorengymnastik-Gruppen. An verschiedenen Wochentagen finden die Kurse der beiden Übungsleiterinnen im Gemeinschaftsraum der Seniorenwohnanlage „Haus am Seidenhof“ in Tiengen statt, die in Trägerschaft des DRK-Kreisverbands Waldshut steht. Carmen Vasiu leitet darüber hinaus auch eine Seniorengymnastik-Gruppe im Waldshuter Rotkreuzhaus.

Vertrauensbeweise, neue Mitglieder und Auszeichnungen

Schatzmeisterin Sabrina Exner erhielt dank einwandfreier Arbeit einstimmig das Vertrauen der Versammlung für die Jahresrechnung 2018 und den Wirtschaftsplan 2019. Ebenso einstimmig fiel die Entlastung von Vorstand und Bereitschaftsleitung aus.

Auch Ehrungen und die Aufnahme neuer Mitglieder standen auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung. Kreisbereitschaftsleiterin Renate Reinhart vom DRK-Kreisverband Waldshut nahm die Ehrungen vor und verpflichtete die neuen Mitglieder.

Ausgezeichnet wurden Maria-Sophie Bertrams und Sina Gümpel für jeweils fünfjährige Zugehörigkeit zum DRK, Thomas Zielinski für zehn Jahre Treue zum DRK, Sven Tiefert für 25 Jahre, Herbert Eckert und Petra Siebold für jeweils 35 Jahre, Klaus Weißenberger für 40 Jahre und Manfred Krause für 55 Jahre. Klaus Weißenberger erhielt zusätzlich zu Urkunde und Auszeichnungsspange die DRK-Ehrennadel in Gold, Sven Tiefert die DRK-Ehrennadel in Silber und eine Dankesurkunde vom DRK-Ortsverein Tiengen, da er hier seit zehn Jahren das Amt des Bereitschaftsleiters versieht.

Jeweils vier neue Mitglieder wurden in die Bereitschaft und in die Schulsanitäter-Gruppe aufgenommen – Zeichen eines attraktiven und lebendigen Vereinslebens. Im Erwachsenenalter als neue Bereitschaftsmitglieder aufgenommen wurden Petra Simmack und Joachim Reule. Aus den Reihen der bisherigen Schulsanitäter wechselten die Jugendlichen Lena Nikeleit und Svea Saskia Matt in die DRK-Bereitschaft Tiengen. Sophie Maier, Elisabeth Marx, Joyana Matt und Lea Feliz Schroeder sind die neuen Schulsanitäter. An ihrer Aufnahme beteiligte sich die Leiterin der Schulsanitäter-Gruppe, Annette Schmidt.

Gute Zusammenarbeit mit Stadt und Partnerverbänden

An der Versammlung nahmen 21 Mitglieder des DRK-Ortsvereins Tiengen teil sowie 14 Schulsanitäter und zehn Gäste. Joachim Baumert als Erster Beigeordneter der Stadtverwaltung und hauptamtlicher Stellvertreter des Oberbürgermeisters zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt des DRK Tiengen und dankte im Namen der Stadt Waldshut-Tiengen für die wertvollen Dienste. Als Vorsitzender des benachbarten DRK-Ortsvereins Waldshut dankte Manfred Feldmann dem DRK Tiengen für die gute kollegiale Zusammenarbeit. Christian Hipp würdigte die gute Zusammenarbeit als Ortsbeauftragter des Technischen Hilfswerks (THW) Waldshut-Tiengen und Thomas Schulze sowie Mike Simmack nahmen als Repräsentanten der Feuerwehr Tiengen an der Versammlung teil. 

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news-203 Fri, 15 Mar 2019 11:23:25 +0100 65 plus - Seniorenwegweiser des Landkreises Waldshut https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/65-plus-seniorenwegweiser-des-landkreises-waldshut.html Der Landkreis Waldshut hat eine Broschüre herausgegeben, um einen Überblick über das Angebot für ältere Menschen zu geben. Der Seniorenwegweiser finden Sie hier als Online-Magazin.

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news-201 Thu, 07 Mar 2019 19:43:43 +0100 Gemeinsam für Schutz und Sicherheit auf der "Hoorigen Mess" https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/gemeinsam-fuer-schutz-und-sicherheit-auf-der-hoorigen-mess.html Mit langem braunem Frack, hohem Hut und „außerirdisch“ wirkenden bronzenen Abzeichen hatte der hochgewachsene Mann sich geheimnisvoll kostümiert. Aus seiner Meinung machte er aber kein Geheimnis, als er bei der Hoorige Mess in Tiengen die Sanitätsstreife des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ansprach: „Danke, dass es Euch gibt!“ Ausdrücklich bezog der Unbekannte in seinen Dank auch die Einsatzkräfte anderer Organisationen ein. Denn für die Sicherheit beim größten Straßenfastnacht-Ereignis am Hochrhein sorgte das Zusammenwirken verschiedener Organisationen. Als vorbildlich würdigte Hans-Werner Schlett seitens des DRK in seinem Einsatzbericht über den Sanitätswachdienst bei der Hoorige Mess 2019 die Zusammenarbeit – angefangen beim Veranstalter, der Aktionsgemeinschaft Tiengen, über Stadtverwaltung, Polizei und Sicherheitsdienst, Kreisbrandmeister und Feuerwehr, Rettungsleitstelle, hauptamtlichen DRK-Rettungsdienst und ehrenamtliche DRK-Bereitschaften bis hin zu leitenden Notärzten. Hans-Werner Schlett gehörte als Organisatorischer Leiter und DRK-Kreisbereitschaftsleiter der Einsatzleitung des großen Sanitätswachdienstes an, gemeinsam mit Ralf Rieple, stellvertretender DRK-Kreisbereitschaftsleiter und stellvertretender Feuerwehrkommandant von Waldshut-Tiengen, sowie Dr. Daniel Arndt, Notarzt und ärztlicher Leiter Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Waldshut.

Die Feuerwehr Tiengen stellte das moderne Feuerwehrhaus an der Molkereistraße zur Verfügung. Hier gibt es einen Computerraum für die Funk- und Einsatzzentrale des DRK-Sanitätsdienstes, Aufenthaltsräume für die Einsatzkräfte und eine Küche sowie sanitäre Anlagen. Eine Unfall-Hilfsstelle hatten Einsatzkräfte des DRK-Kreisverbands Waldshut in der großen Garage bei den Feuerwehrautos eingerichtet. Hier gab es drei Plätze zur Versorgung von Notfallpatienten, sechs Feldbetten zum Ruhen der Patienten mit einfacher medizinischer Überwachung, ausreichend Platz für Materialablagen, eine Garderobe und Sitzgelegenheiten für Einsatzkräfte und Begleitpersonen der Patienten.

Daniel Cierlitza von der DRK-Bereitschaft Waldshut leitete die Unfall-Hilfsstelle. Hier wurden 15 Patienten betreut, die buchstäblich bis zum Umfallen Alkoholisches getrunken hatten. Platzwunden in Folge von Schlägereien wurden in der Unfall-Hilfsstelle auch behandelt, ebenso ein verletztes Sprunggelenk und ein Fall von Hyperventilation. Ein Patient musste von der Unfall-Hilfsstelle aus in ein Krankenhaus gefahren werden. Dafür standen ein Krankentransportwagen und drei Rettungstransportwagen auf dem Hof des Feuerwehrhauses bereit.

Die Rettungswagen starteten von hier aus auch in nur einer Minute nach der Alarmierung zu verschiedenen Notfällen in der Menschenmenge von bis zu 6.000 Feiernden. Notarzt Dr. Daniel Arndt wurde von Hans-Werner Schlett mit dem Notarztzubringer zu den Notfällen gefahren. Bei sechs Patienten entschied Dr. Arndt vor Ort, dass sie direkt in ein Krankenhaus gebracht werden mussten.

An verschiedenen Orten im Stadtgebiet waren drei Mannschaftstransportwagen verschiedener DRK-Bereitschaften postiert, die als Fußstreifen im närrischen Hexenkessel patrouillierten. Mit ihren Funkgeräten konnten die Einsatzkräfte kommunizieren, obgleich – wie oft bei Großveranstaltungen – die Mobilfunknetze überlastet waren.

Die Alarmierung bei Notfällen erfolgte über die Notrufnummer 112, die bei der Integrierten Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehr im Waldshuter Rotkreuzhaus aufläuft. Hier war während der Hoorige Mess ein zusätzlicher Disponent im Einsatz, der speziell für Notfälle im Raum Tiengen zuständig war. Sein Ansprechpartner bei der Abschnittsleitung des Sanitätswachdienstes war im Funk- und Computerraum des Tiengener Feuerwehrhauses Ralf Rieple als bewährte Führungskraft von DRK und Feuerwehr. Ralf Rieple gehört neben seinen Führungspositionen bei der Feuerwehr und beim DRK-Kreisverband Waldshut auch der Bereitschaftsleitung des DRK-Ortsvereins Waldshut an, der weitere neun Einsatzkräfte beim Sanitätswachdienst stellte.

Die DRK-Bereitschaft Tiengen stellte neun Einsatzkräfte, darunter drei Schulsanitäter, die in der Unfall-Hilfsstelle von Gruppenführer Daniel Cierlitza ihren Fähigkeiten entsprechend eingesetzt wurden und so schon im Rahmen eines großen Ereignisses Einsatzerfahrung sammeln konnten. Von der DRK-Bereitschaft Stühlingen nahmen vier Einsatzkräfte an dem großen Sanitätswachdienst teil, und drei Einsatzkräfte waren seitens der DRK-Bereitschaft Wutach beteiligt. Insgesamt acht Einsatzfahrzeuge wurden vom DRK für den Sanitätswachdienst zur Hoorige Mess aufgeboten.

Neben den Aufgaben bei der Hoorige Mess übernahmen Notarzt Dr. Daniel Arndt und DRK-Kreisbereitschaftsleiter Hans-Werner Schlett von ihrem Standort in Tiengen aus auch je einen Rettungseinsatz in Waldshut und Klettgau-Geißlingen. Außerdem wurde ein Krankentransport ins psychiatrische Zentrum Reichenau von Einsatzkräften des Sanitätswachdienstes übernommen. Gegen Abend mussten Feuerwehr und Rettungskräfte zu einem Großbrand nach Stühlingen-Schwaningen ausrücken, bei dem Bewohner und Einsatzkräfte Verletzungen erlitten.

Alle Herausforderungen des Tages konnten dank guter Zusammenarbeit, umsichtiger Organisation und Leitung sowie hervorragender Leistungen der Einsatzkräfte aller beteiligten Organisationen bewältigt werden.

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news-200 Fri, 01 Mar 2019 08:35:54 +0100 Josef Hoch 80 https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/josef-hoch-80.html Josef Hoch feiert am Montag, 11. März 2019, in Tiengen-Breitenfeld seinen 80. Geburtstag. Vor allem als früherer Bereitschaftsleiter und Vorsitzender des Tiengener Ortsvereins vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) ist Josef Hoch bekannt. Der Jubilar wurde in Mühlenbach im Kinzigtal geboren und wuchs mit fünf Geschwistern auf einem Schwarzwaldhof auf. Auf die Schulzeit in Mühlenbach folgte der Besuch der landwirtschaftlichen Berufsschule und der Landwirtschaftsschule in der Nachbarstadt Haslach. Nach einer landwirtschaftlichen Lehre arbeitete Josef Hoch in verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben. 1963 war er auf dem Hofgut Berghaus in Krenkingen bei Tiengen beschäftigt. Auf der Suche nach Anschluss lernte er bei einer Rotkreuz-Veranstaltung August Vonderach kennen, den damaligen Rotkreuz-Leiter von Tiengen. „Der wusste, wie man junge Leute fürs Rote Kreuz interessiert“, so erinnert sich Josef Hoch, der sich auf Einladung von August Vonderach dem DRK in Tiengen anschloss.

Privat fand der Jubilar sein Glück im Ortsteil Breitenfeld: Er lernte die Breitenfelderin Irma Keßler kennen, und am 27. April 1968 wurde Hochzeit gefeiert. Auf dem Hof der Keßlers lebt das Paar noch heute.

Josef Hoch absolvierte beim DRK Ausbildungen zum Sanitäter und zum Gruppenführer und leitete viele Jahre Kurse für Erste Hilfe und für lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort. Ab Anfang der 1970-er Jahre trug Josef Hoch insgesamt fast vier Jahrzehnte in verschiedenen leitenden Positionen Verantwortung beim DRK-Ortsverein Tiengen: als Bereitschaftsleiter, als stellvertretender Vorsitzender und schließlich viele Jahre als Vorsitzender. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde er am 08.Dezember 1984 zum Ehrenmitglied ernannt. 2009 gab Josef Hoch den Vorsitz ab. „Ich wollte eigentlich zu meinem 70. Geburtstag aufhören, aber die Mitgliederversammlung war halt ein paar Monate später“, so erinnert sich der Jubilar.

Für seinen treuen und engagierten Einsatz wurde Josef Hoch vom Deutschen Roten Kreuz vielfach ausgezeichnet, unter anderem im Jahre 2003 mit der Verdienstmedaille in Gold des DRK-Kreisverbands Waldshut, 2013 mit der Ehrennadel des DRK-Bundesverbandes in Gold mit der Zahl 50 und 2018 mit der Auszeichnungsspange des DRK-Kreisverbands Waldshut für 55 aktive Dienstjahre - um nur die höchsten Auszeichnungen zu nennen.

Vorbildlich war Josef Hoch auch als Blutspender: Für 86 Blutspenden wurde ihm eine Anerkennungsurkunde ausgestellt. An den Dienstabenden seines Ortsvereins beteiligt er sich auch im hohen Alter noch: „Jedes Mal kann ich nicht mehr teilnehmen, aber einen guten Durchschnitt bekomme ich noch hin“, so schmunzelt der rüstige Geburtstagsjubilar.

Vier gemeinsamen Kindern hat seine Ehefrau Irma das Leben geschenkt. Heute zählt auch eine zehnköpfige Schar von Enkelkindern zur Familie.

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news-199 Sun, 03 Feb 2019 11:22:21 +0100 First-Responder-Gruppe Lauchringen zog Bilanz über Gründungsjahr https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/first-responder-gruppe-lauchringen-zog-bilanz-ueber-gruendungsjahr.html Den Jahresbeginn nahmen Lauchringens „First Responder“ zum Anlass für eine Bilanz über das erfolgreiche Gründungsjahr. Mittlerweile hat die Einsatzgruppe, die ursprünglich ausschließlich aus ehrenamtlichen Rettungskräften von Deutschem Rotem Kreuz (DRK) und Feuerwehr bestand, auch Zuwachs von Frauen und Männern aus Lauchringen, die zuvor weder Mitglied beim DRK noch bei der Feuerwehr waren. Zu den interessierten Zuhörern beim Informationsabend zählten auch die Bundestagsabgeordnete (MdB) Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) und Bürgermeister Thomas Schäuble. Das Interesse der beiden Politiker ist keineswegs zufällig: Rita Schwarzelühr-Sutter stammt aus der Gemeinde Lauchringen und Thomas Schäuble ist Vorsitzender beim örtlichen DRK. Informationen gab es vom Leiter der First-Responder-Gruppe, Dr. Daniel Arndt. Dr. Arndt ist zweiter Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Lauchringen und als Notarzt hauptberuflich Ärztlicher Leiter Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Waldshut. Dem Kreisverband obliegt die Leitung und Verantwortung für die ehrenamtliche Einsatzgruppe.

Die First Responder (wörtlich übersetzt: „erste Reagierende“) werden von der Rettungsleitstelle Waldshut immer dann zusammen mit dem regulären Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Waldshut alarmiert, wenn die Einsatzlage eine größere Anzahl Helfer erfordert oder wenn ihr Einsatz einen zeitlichen Vorteil verspricht. Als Helfer vor Ort können sie noch vor dem regulären Rettungsdienst am Notfallort eintreffen und dort Erste Hilfe leisten. Dies war seit der Gründung der Gruppe im Juni 2018 bislang bereits mehr als 30 Mal der Fall, und in einigen Fällen war der Einsatz der First Responder lebensrettend.

Die First Responder übernehmen eine wichtige Aufgabe zur schnellst möglichen Erstversorgung bei Notfällen. Die DRK-Rettungswache Lauchringen ist für ein recht großes Gebiet mit vielen Einsätzen zuständig, und immer wenn die Besatzung der Rettungswache mit ihrem Einsatzfahrzeug bereits ausgerückt ist und ein weiterer Notruf aus Lauchringen bei der Integrierten Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Waldshut eingeht, werden die First Responder zugleich mit dem nächst erreichbaren Einsatzfahrzeug des Rettungsdienstes alarmiert. Als Helfer vor Ort treffen sie dann zuerst am Notfallort ein.

Interessiert verfolgten die Zuhörer die Ausführungen über den Aus- und Weiterbildungsstand der First-Responder-Gruppe sowie über das eingesetzte Material und die Verfügbarkeit der Helfer. Mit gutem Beispiel voran gingen die prominenten Gäste, als Dr. Daniel Arndt abschließend praktische Erste-Hilfe-Maßnahmen an einem Übungsphantom zeigte. Dr. Arndt und seine Mitstreiter würden sich über die Mitarbeit weiterer Frauen und Männer aus Lauchringen freuen. Wer sich bei der First-Responder-Gruppe engagieren möchte und die notwendigen persönlichen Eigenschaften dafür mitbringt, kann sich bei der Zentrale des DRK-Kreisverbands Waldshut unter Telefon 07751 8735 – 0 melden oder unter info@drk-kv-wt.de per E-Mail.

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news-197 Sun, 20 Jan 2019 11:16:13 +0100 Karl-Heinz Fechtig 40 Jahre hauptamtlich beim DRK https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/karl-heinz-fechtig-40-jahre-hauptamtlich-beim-drk.html Seit 40 Jahren ist Karl-Heinz Fechtig hauptamtlich beim Waldshuter Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Einsatz. Zum Dienstjubiläum richteten Geschäftsführung und Kollegen für „Charly“ Fechtig einen kleinen Umtrunk aus und überreichten Geschenke. Karl-Heinz Fechtig trat als Rettungshelfer im Januar 1979 seinen Dienst beim DRK-Kreisverband Waldshut an. 1988 erlangte er die Qualifizierung zum Rettungssanitäter und zwei Jahre später qualifizierte er sich zum Rettungsassistenten.

Ab 1990 war er als Leitstellen-Disponent im Einsatz. Vom Jahr 2000 an absolvierte Karl-Heinz Fechtig Fortbildungen zum Sprechfunker, Truppführer, Gruppenführer und Zugführer. Er entschied sich vor einigen Jahren für den Einsatz im Krankentransport. Im Rahmen der Kreisversammlung des DRK-Kreisverbands Waldshut wurde Karl-Heinz Fechtig im Herbst 2017 mit der silbernen Verdienstmedaille des Kreisverbands ausgezeichnet.

 

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news-194 Sun, 09 Dec 2018 08:15:46 +0100 Professionelles Fahrtraining für junge DRK-Mitarbeiter https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/professionelles-fahrtraining-fuer-junge-drk-mitarbeiter.html Ein professionelles Fahrsicherheitstraining absolvierten junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Kreisverband Waldshut, gemeinsam geleitet von einem externen Verkehrsexperten und von Thomas Streit sowie Tobias Hein, Praxisanleiter des Rettungsdienstes beim DRK-Kreisverband Waldshut. Als „Verkehrsübungsplatz“ diente dabei der Parkplatz des Lauchringer Freibades. Thomas Streit und Tobias Hein haben als Notfallsanitäter die höchste nichtakademische Qualifikation in der Notfallrettung erreicht und sind bei der Ausbildung von Rettungsdienst-Nachwuchs für den DRK-Kreisverband Waldshut im Einsatz. Fahrtechnische Impulse gab Verkehrssicherheitsexperte Michael Schleicher von der Münchner Fuhrparkassistenz Buro‘s k-data, die Maßnahmen zur Risiko- und Schadenverhütung beim Fuhrparkmanagement anbietet. Geübt wurde an zwei aufeinanderfolgenden Tagen mit Einsatzfahrzeugen des Rettungsdienstes und des Fahrdienstes mobilPlus, der beim Kreisverband Waldshut eine Flotte von modern ausgestatteten Fahrzeugen bereithält, mit denen auch Rollstuhlfahrer sicher und bequem chauffiert werden können.

Zunächst gab es eine theoretische Einführung und danach wurden mit Pylonen und Stangen knifflige Situationen aus dem fahrerischen Alltag nachgestellt und geübt: rangieren, Kreisbahnen fahren und bremsen, auch unter sehr schwierigen Bedingungen. Das Komfort- und Sicherheitsempfinden der Passagiere war ebenfalls ein Thema beim Fahrtraining: Trainingsteilnehmer fuhren in den verschiedenen Fahrzeugen als Passagiere hinten mit, teils im Rollstuhl und teils wie Patienten auf der Trage der Krankentransport-Fahrzeuge. Dadurch konnte jeder selbst erleben, wie der Fahrer durch besondere Rücksichtnahme für größtmöglichen Komfort der Passagiere sorgen kann.

Rettungsdienstleiter Heiko Zimmermann sowie die Praxisanleiter Thomas Streit und Tobias Hein vom DRK-Kreisverband Waldshut richten besonderen Dank an die Gemeinde Lauchringen, die den Parkplatz für das Fahrsicherheitstraining von Rettungsdienst und Fahrdienst des DRK-Kreisverbands Waldshut kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Insgesamt 17 junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK-Kreisverbands Waldshut nahmen an dem Fahrsicherheitstraining teil. Sie absolvieren aktuell ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim Rettungsdienst beziehungsweise beim Fahrdienst mobilPlus des DRK-Kreisverbands Waldshut. 

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news-191 Sat, 10 Nov 2018 13:21:00 +0100 Großübung: Massenanfall von Verletzten bei Brand in Bahntunnel https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/grossuebung-massenanfall-von-verletzten-bei-brand-in-bahntunnel.html Mit zehn Einsatzfahrzeugen beteiligte sich eine 29-köpfige Gruppe vom DRK-Kreisverband Waldshut an der kreisübergreifenden großen Einsatzübung am Katzenbergtunnel bei Efringen-Kirchen. Den Waldshuter Patiententransportzug (PTZ WT) führte Kreisbereitschaftsleiter Hans-Werner Schlett als Zugfüher zusammen mit Dr. Daniel Arndt, dem Notarzt des DRK-Kreisverbands Waldshut. Der Patiententransportzug Waldshut wurde von ehrenamtlichen Kräften vom Katastrophenschutz sowie hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern aus dem Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Waldshut gebildet. Einsatzkräfte der DRK-Bereitschaften Klettgau, Küssaberg, Lauchringen, Schlüchttal, Waldshut und Wutöschingen bildeten mit ihren jeweiligen Krankenkraftwagen vom Katastrophenschutz und mit zwei Rettungswagen des Rettungsdienstes vom DRK-Kreisverband Waldshut bei der Großübung den stattlichen Patiententransportzug, der unter Führung von Kreisbereitschaftsleiter Hans-Werner Schlett im offenen Konvoi bei herbstlich kaltem Regenwetter vom Waldshuter Rotkreuzhaus aufbrach. Das nasskalte Wetter dauerte den ganzen Einsatz über an.

Einsatzkräfte verschiedener DRK-Gliederungen vom Hochrhein, aus dem Wiesental und dem Markgräfler Land waren zu den weiteren Aufgaben eingeteilt, die bei der Bewältigung eines Massenanfalls von Verletzten (MANV) notwendig sind: Patientenablage, Registrierung, Betreuungsplatz und Behandlungsplatz sowie psychosoziale Notfallnachsorge (Krisenintervention). Sämtliche Einsatzkräfte des DRK versammelten sich zunächst im Bereitstellungsraum bei der Reblandhalle in Efringen-Kirchen. Dort erfolgte auch die Registrierung von DRK-Einsatzmitteln und DRK-Einsatzkräften. Vom Bereitstellungsraum aus wurden die verschiedenen Fachdienste aus dem Sanitäts-, Rettungs- und Betreuungsdienst von der Einsatzleitung zum Einsatz abgerufen. 

Laut Übungsannahme war im Eisenbahntunnel Katzenberg ein Lastwagen mit Gefahrgut in Brand geraten, der auf einem Güterwaggon verladen war. Für ein realistisches Szenario sorgten neben Rauchgeneratoren im Tunnel vor allem die Darsteller der Betroffenen des Unglücks mit wirklichkeitsnah geschminkten „Verletzungen“, die schauspielerisch und stimmlich alles gaben.

In den Katzenbergtunnel sind neben den Bahnschienen auch Fahrspuren für Kraftfahrzeuge eingebaut, damit bei einem Notfall im Tunnel Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen mit ihren Einsatzfahrzeugen zum Notfallort vordringen können und nicht auf Schienenfahrzeuge angewiesen sind. Feuerwehrleute retteten auf diese Weise bei der Großübung die Menschen aus dem Tunnel und übergaben sie am Behandlungsplatz den Einsatzkräften vom DRK. Auch das Technische Hilfswerk (THW) beteiligte sich an der Großübung. Von der Patientenablage am Rande des Gefahrenbereiches wurden die Darsteller der unverletzten Betroffenen zum Betreuungsplatz transportiert und die „Verletzten“ zum Behandlungsplatz, wo sie nach dem System der Triage je nach Schwere der Verletzungen in verschiedenen Zelten behandelt wurden.  Mit Anhängekarten, deren Farbe die Schwere von Verletzungen signalisiert, wurden die Patienten nach medizinischer Dringlichkeit gekennzeichnet. Vom Suchdienst des DRK wurden alle „Betroffenen“ registriert.

Die Krankenkraftwagen des DRK-Kreisverbands Waldshut hatten die Aufgabe, Patienten am Behandlungsplatz zu übernehmen und für den qualifizierten Transport in überregionale Versorgungszentren zu sorgen. Im Rahmen der Übung war als Transportziel für alle Patienten die Bundespolizeiinspektion in Efringen-Kirchen festgelegt. Mit hervorragender Führung und Struktur, qualifizierten Einsatzkräften und optimal ausgestatteten Einsatzfahrzeugen trug der Patiententransportzug Waldshut vom DRK-Kreisverband Waldshut viel zum Erfolg der Großübung bei, der von den Verantwortlichen bei einer abschließenden Pressekonferenz am Tunnelportal detailliert erläutert wurde. Vor der Heimfahrt gab es in der großen Fahrzeughalle der Bundespolizei eine stärkende Mahlzeit für die etwa dreihundert Einsatzkräfte und Helfer der beteiligten Hilfsorganisationen.

Die Besatzungen von drei Krankenkraftwagen aus dem Patiententransportzug des DRK-Kreisverbands Waldshut traten nach der Verpflegung einzeln die Heimfahrt an. Alle anderen Einsatzfahrzeuge des Kreisverbands fuhren als nicht geschlossener Verband nach Waldshut zurück. Während der Rückfahrt nahm Kreisbereitschaftsleiter und Zugführer Hans-Werner Schlett von der Leitstelle Waldshut noch einen Auftrag für einen Krankentransport entgegen, den er einer Rettungswagenbesatzung aus dem verbliebenen Patiententransportzug zur Abwicklung zuteilte. Der Auftrag wurde aus dem fahrenden Verband angetreten

Aus der Sicht des Patiententransportzuges wertete Kreisbereitschaftsleiter Hans-Werner Schlett abschließend in seinem Einsatzbericht die Erfahrungen aus, zu denen die Großübung Gelegenheit geboten hatte. Dabei zeigte er Möglichkeiten auf, durch effizientere Strukturen die Ressourcen des DRK bei einem Massenanfall von Verletzten noch besser auszuschöpfen. Vor allem erläuterte der Kreisbereitschaftsleiter den sinnvollen Einsatz eines Patiententransportzuges als taktische Einheit: Der Zug sollte nicht in einzelne Krankenkraftwagen aufgelöst werden. Denn deren Einsatzwert kann nur zusammen mit dem Zugführer angemessen genutzt werden, der seine Einsatzfahrzeuge und Einsatzkräfte kennt und diese in jedem Fall bestmöglich einzusetzen vermag. 

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news-190 Thu, 25 Oct 2018 19:56:08 +0200 Staatsexamen bestanden: Zwei neue Notfallsanitäter https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/staatsexamen-bestanden-zwei-neue-notfallsanitaeter.html Beim Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Kreisverband Waldshut sind zwei weitere Notfallsanitäter im Einsatz, die ihre dreijährige Ausbildung komplett unter der Regie der eigenen Ausbildungsabteilung des Kreisverbands absolviert haben: Nico Maier und Lukas Böhler. Die Berufsbezeichnung „Notfallsanitäter“ steht seit vier Jahren für die höchste nichtakademische Qualifikation in der Notfallrettung.

Mindestanforderung für die Ausbildung zum Notfallsanitäter ist die mittlere Reife oder ein Hauptschulabschluss mit zusätzlicher abgeschlossener Berufsausbildung. Informationen über die Ausbildung zum Notfallsanitäter können per E-Mail an info@drk-kv-wt.de angefordert werden, Bewerbung beim Ausbildungsleiter des DRK-Kreisverbands Waldshut, Thomas Streit (Mail: bewerbung@drk-kv-wt.de), Telefon 07751 8735 48.

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news-189 Thu, 25 Oct 2018 19:51:43 +0200 Angehende Notfallsanitäter am Start: Bewerbung für Ausbildungsjahrgang 2019 läuft https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/angehende-notfallsanitaeter-am-start-bewerbung-fuer-ausbildungsjahrgang-2019-laeuft.html Fünf junge Leute haben beim DRK-Kreisverband Waldshut die dreijährige Ausbildung zum Notfallsanitäter begonnen. In der Fachsprache des Rettungsdienstes werden sie „Schüler zum Notfallsanitäter“ genannt. Mit Nicole Banczyk, Lena Bruder, Joel Kipp, Lena Koch und Vivian Schmidt präsentiert der DRK-Kreisverband Waldshut bereits seinen fünften Jahrgang von Schülern zum Notfallsanitäter. Notfallsanitäter beziehungsweise Notfallsanitäterin ist ein aktueller Ausbildungsberuf: Nach der Einführung des Notfallsanitätergesetzes vor vier Jahren wurde von den Rettungsdienstschulen ein einheitliches Ausbildungskonzept entwickelt und umgesetzt. In ihrer dreijährigen Ausbildung bewältigen die angehenden Notfallsanitäter viele unterschiedliche Lernsituationen. Die Schüler lernen so den Rettungsdienst besonders intensiv kennen. Nach neuestem Standard ausgebildete Notfallsanitäter sind nach dem erfolgreich absolvierten Staatsexamen mit erheblichen Kompetenzen ausgestattet. Eine sichere Patientenversorgung bis zur Übernahme durch einen Arzt beziehungsweise Notarzt ist gewährleistet. Das Berufsbild des Notfallsanitäters stellt die höchste nichtakademische Qualifikation in der Notfallrettung dar.

Entsprechend der verantwortungsvollen Tätigkeit sind die Voraussetzungen für die Ausbildung zum Notfallsanitäter anspruchsvoll: Schulische Mindestanforderung ist die mittlere Reife oder ein Hauptschulabschluss mit zusätzlicher abgeschlossener Berufsausbildung. Dazu verlangt der DRK-Kreisverband Waldshut von den Bewerbern, dass sie im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse B mit mindestens einjähriger Fahrpraxis sind, ferner gesundheitliche Eignung, einwandfreies Führungszeugnis (nicht älter als drei Monate), Freude am Umgang mit Menschen, Team- und Konfliktfähigkeit sowie körperliche und seelische Belastbarkeit.

Wer diese Hürden erfolgreich genommen hat, kommt in die engere Wahl der Bewerber und wird zur Teilnahme an einem Assessment Center des DRK-Kreisverbands Waldshut eingeladen. Das Assessment Center ist ein Teil des Bewerbungsverfahrens für die Ausbildung zur Notfallsanitäterin oder zum Notfallsanitäter. Es werden Aufgaben gestellt, mit denen die Bewerber ihre Fähigkeiten auf dem Gebiet der deutschen Rechtschreibung unter Beweis stellen müssen, ihre Aufmerksamkeit, Fähigkeit zur Teamarbeit, Erste-Hilfe-Kenntnisse, körperliche Belastbarkeit und Sozialkompetenz. Motivierte Nachwuchskräfte werden weiterhin gesucht, doch ist die Zahl der Ausbildungsplätze stark begrenzt. Bis zum 1. Februar 2019 werden beim DRK-Kreisverband Waldshut Bewerbungen für die im Herbst 2019 beginnende Ausbildung entgegengenommen.

Informationen über die Ausbildung zum Notfallsanitäter können per E-Mail an info@drk-kv-wt.de angefordert werden, Bewerbung beim Ausbildungsleiter des DRK-Kreisverbands Waldshut, Thomas Streit (Mail: bewerbung@drk-kv-wt.de), Telefon 07751 8735 48.

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news-188 Tue, 09 Oct 2018 19:52:18 +0200 150. Blutspende des DRK Tiengen seit 1959 https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/150-blutspende-des-drk-tiengen-seit-1959.html Zum 150. Mal lud der Tiengener DRK-Ortsverein zur Blutspende ein, und Manfred Krause als Vorsitzender des Ortsvereins nahm das Jubiläum zum Anlass für eine Rückschau. Der Oberbürgermeister der Stadt Waldshut-Tiengen, Dr. Philipp Frank, war persönlich zu der informellen und bescheidenen Feierstunde im Rahmen der aktuellen Blutspendenaktion in die Mensa des Klettgau-Gymnasiums Tiengen gekommen und unterstrich so die Bedeutung der Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz. Den DRK-Kreisverband Waldshut repräsentierten Kreisvorsitzender Günter Kaiser aus Albbruck und Kreisbereitschaftsleiterin Renate Reinhart aus Hohentengen. Vom DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg/Hessen nahmen Teamleiterin Angelika Rautenberg sowie Werbe- und Organisationsreferentin Christina Hohner teil und stellten sich den fachlich interessierten Fragen von Oberbürgermeister Dr. Frank. Bereitschaftsleiterin Sabrina Exner vom DRK-Ortsverein Tiengen und ihre Vorgängerin Ines Schwind, Ehrenmitglied des Ortsvereins und unermüdliche Helferin, ergänzten den Kreis der Zuhörer bei der Jubiläumsansprache von Manfred Krause.

DRK-Ortsvorsitzender Krause wartete mit eindrucksvollen Fakten auf: Bereits ein Jahr nach der Gründung einer DRK-Blutspendezentrale in Baden-Baden rief das DRK-Tiengen 1959 erstmals zur Blutspende auf. Die Johann-Peter-Hebel-Schule war Schauplatz dieser ersten Blutspendenaktion des DRK Tiengen. Auch verschiedene andere Schulen in Tiengen wurden vom örtlichen DRK im Laufe der Jahre genutzt, um in Zusammenarbeit mit dem medizinischen Fachpersonal des DRK-Blutspendedienstes den unentbehrlichen Lebenssaft zu gewinnen.

Seit Juni 2017 darf das DRK Tiengen für seine Blutspendenaktionen die Mensa des Klettgau-Gymnasiums nutzen, wo eine komplett eingerichtete Küche zur Verfügung steht und die Wege kurz sind von der Registrierung der Blutspender über Fragebogen-Erfassung, Arztgespräch, Untersuchungen, die eigentliche Blutspende, Gelegenheit zum Ruhen und zur abschließenden Stärkung der Blutspender.

Der Frauenverein Tiengen unterstützt die Blutspendenaktionen tatkräftig mit der Zubereitung und Ausgabe der stärkenden Mahlzeiten und mit dem Küchendienst. Insgesamt, so führte Manfred Krause aus, werden bei jeder Blutspendenaktion etwa 50 Helfer gebraucht, die hierfür 200 Stunden ehrenamtlichen Einsatz leisten. Dazu kommt die Arbeitszeit der hauptamtlichen Kräfte des Blutspendedienstes - von Ärzten (dieses Mal drei) über medizinisches Fachpersonal bis zum LKW-Fahrer.

Zu den ehrenamtlichen Helfern des DRK Tiengen zählen auch schon die Schulsanitäter der Realschule, die dem Jugendrotkreuz des DRK-Ortsvereins Tiengen angehören. Sie beteiligen sich am Auf- und Abbau, übernehmen kleine Aufgaben, geben Getränke aus und beaufsichtigen die Kinder der Blutspender. Ab 16 Jahren dürfen sie am Spenderbett mithelfen und ab 18 Jahren bei der Spenderregistrierung am Computer.

Der 100. Blutspendetermin des DRK Tiengen war am 8. November 2001. Wie Manfred Krause weiter berichtete, kann das DRK Tiengen seit zwei Jahren einen bescheidenen Aufwärtstrend bei der Spendenbereitschaft verzeichnen. Die Spender aus den Ortsteilen seien im Vergleich zu den städtischen Einwohnern aktiver.

Den treuen Blutspendern dankte Manfred Krause in seiner kleinen Jubiläumsansprache besonders. Der Dank des DRK Tiengen galt auch Oberbürgermeister Dr. Philipp Frank und Oberstudiendirektor Dr. Manfred Römersperger als Schulleiter des Klettgau-Gymnasiums. Oberbürgermeister Dr. Philipp Frank unternahm abschließend einen Rundgang, der über alle Stationen der Blutspende führte.

Die 150. Blutspende des DRK Tiengen stand unter dem Motto „Oktoberfest“: Jeder Spender erhielt ein kleines Lebkuchenherz, und auf der Speisekarte fürs stärkende Vesper der Blutspender standen unter anderem Weißwürste, Fleischkäs und Brezeln sowie alkoholfreies bayerisches Bier.

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news-187 Thu, 20 Sep 2018 07:37:45 +0200 Sanitätswachdienst bei den Fußball-Stars von morgen https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/sanitaetswachdienst-bei-den-fussball-stars-von-morgen.html Ein „Heimspiel“ vor internationaler Fußball-Kulisse war der Sanitätswachdienst des DRK-Kreisverbands Waldshut beim DFB-Turnier der U-17-Jugend im Tiengener Langenstein-Stadion. Ebenso perfekt wie das Sommerwetter und die Begeisterung der Fußballfans: das zugleich zurückhaltende und professionelle Auftreten der Einsatzkräfte verschiedener DRK-Bereitschaften unter Leitung von DRK-Notarzt Dr. Heiner Jordan. Hervorragend war auch die Zusammenarbeit mit dem DFB als Veranstalter, mit der Polizei und dem privaten Sicherheitsdienst. Die Beteiligung von Teammanager Markus Löw, Bruder von Bundestrainer Jogi Löw, machte den Rang des Turniers deutlich, bei dem sich die Stars von morgen präsentierten, zünftig begleitet von fußballbegeisterten Einlaufkindern. Die zahlreichen polizeilichen und privaten Sicherheitskräfte waren überall im Stadion präsent. Für die DRK-Einsatzkräfte war Benedikt Simon von der Bereitschaft Waldshut als Zugführer zuständig. Er wurde von Silas Schubert vom DRK Tiengen als Gruppenführer Sportplatz unterstützt. DRK-Einsatzfahrzeuge im Stadion waren der NAW der Bereitschaft Waldshut, der MTW der DRK-Bereitschaft Tiengen und der KTW der DRK-Bereitschaft Wutöschingen.

Während beim Vormittagsspiel Israel gegen Niederlande das Publikum vergleichsweise überschaubar war, drängten sich am Nachmittag beim Turnier Deutschland – Italien geschätzte 1.600 Zuschauer im Stadion. Die DRK-Einsatzkräfte wurden für ihr stundenlanges Ausharren in spätsommerlicher Hitze mit packenden Spielszenen der internationalen Nachwuchstalente belohnt.

Kreisbereitschaftsleiter Hans Werner Schlett zeigt sich in seinem Einsatzbericht beeindruckt von der Professionalität und guten Zusammenarbeit der DRK-Einsatzkräfte aus den Bereitschaften Tiengen, Waldshut und Wutöschingen. Aus dem Einsatzbericht von Hans Werner Schlett:

„Neben kleinen Erste-Hilfe-Leistungen wurde ein Kind aus den Reihen der Zuschauer nach einem Insektenstich versorgt und innerhalb von Tiengen der Mutter und seinen Medikamenten zugeführt. Mit einem zusätzlich vorgehaltenen Krankenkraftwagen konnten wir für das Kind und die Eltern einen tollen Service liefern. Das Kind war nie gefährdet und wurde bis zur Übergabe an die Mutter immer qualifiziert betreut. Die Abwicklung dieses nicht gewöhnlichen Einsatzes ist einfach im Geiste der Veranstaltung erfolgt.

Nach der Rückfahrt von der Veranstaltung ist der Krankkraftwagen in Wutöschingen von seinem Standdort durch die Leitstelle Waldshut zu einem schweren Motorrandunfall mit Beiwagen bei Degernau geschickt worden. Der Krankenkraftwagen war das erste eintreffende Rettungsmittel und seine Besatzung konnte wichtige Hilfe für den Schwer- und Schwerstverletzten leisten.“

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news-186 Wed, 12 Sep 2018 18:49:20 +0200 Neue Übungsleiterin für DRK-Seniorengymnastik in Wutöschingen https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/neue-uebungsleiterin-fuer-drk-seniorengymnastik-in-wutoeschingen.html Die Seniorengymnastik, die der Kreisverband Waldshut des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Wutöschingen anbietet, wird unter neuer Leitung weitergeführt. Nachdem die bewährte und beliebte Übungsleiterin Heidi Albicker nach mehr als vierzig Jahren die Gruppenleitung schweren Herzens abgegeben hatte, konnte der DRK-Kreisverband Waldshut Luzie Brandenburg als Nachfolgerin gewinnen. Als Gesamtleiterin der Gesundheitsprogramme beim DRK-Kreisverband Waldshut lud Ingeborg Bergmann Heidi Albicker zur ersten Gymnastikstunde mit ihrer Nachfolgerin ein, um ihr im Kreise „ihrer“ Gruppe zum Abschied Anerkennung zu erweisen. Sehr herzlich war der Dank, den Ingeborg Bergmann Heidi Albicker für ihr außergewöhnliches soziales und sportliches Engagement aussprach, und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der DRK-Seniorengymnastik in der Wutachhalle im Wutöschinger Ortsteil Horheim bekräftigten Dank und Anerkennung für die Leistungen von Heidi Albicker mit viel Beifall. Ingeborg Bergmann überreichte der scheidenden Übungsleiterin eine Orchideenpflanze und ihrer Nachfolgerin Luzie Brandenburg eine Sonnenblume.

Die neue Übungsleiterin Luzie Brandenburg hat ihre Berufstätigkeit als Büroleiterin frühzeitig aufgegeben, um sich neben ihren familiären Pflichten mehr der sozialen Aufgabe als Übungsleiterin im Seniorensport widmen zu können. „Ich arbeite gerne mit Menschen“, erklärt die sportliche Frau. Die verheiratete Mutter eines erwachsenen Sohnes wohnt seit 15 Jahren in Horheim und verfügt über die C-Lizenz als Übungsleiterin für den Seniorensport. Im Turnverein Horheim 1965 e.V. ist sie seit zehn Jahren aktiv und für den Turnverein Wutöschingen leitet sie seit Januar 2018 die Gymnastikgruppe Degernau in der Alemannenhalle in Wutöschingen.

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news-184 Sun, 19 Aug 2018 20:13:05 +0200 Günter Kaiser 75 https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/guenter-kaiser-75.html Seinen 75. Geburtstag feierte in Albbruck Günter Kaiser, der im ganzen Landkreis Waldshut als vielseitig engagierter Mitbürger bekannt und wertgeschätzt ist. Besonders tatkräftig setzt sich Günter Kaiser für das Deutsche Rote Kreuz ein: als Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Albbruck und des DRK-Kreisverbands Waldshut. Für die Gemeinde Albbruck engagiert er sich als Gemeinderatsmitglied und Bürgermeister-Stellvertreter. Der ehemalige Konrektor stellt sich auch in den Dienst von Bildungsinstitutionen, darunter das staatliche Seminar für Didaktik und Lehrerausbildung und eine Auswahlkommission für Mathematik-Prüfungen. Der Jubilar wirkt bei der Aufstellung des Bildungsplanes für Mathematik mit und leitete über Jahre die Gemeindebibliothek von Albbruck. Günter Kaiser ist Träger hoher Auszeichnungen. 1982 dem DRK beigetreten, lenkt Günter Kaiser bereits seit 35 Jahren die Geschicke des DRK-Ortsvereins Albbruck. Der Vorsitzende stellte seine Tatkraft auch als Helfer bei Sanitätsdiensten und als Fahrer bei Krankentransporten unter Beweis. Die Sozialarbeit unterstützt Günter Kaiser ebenfalls. 1992 erlangte er die Befähigung zur Sanitätsausbildung. Günter Kaiser war es auch, der die Zusammenarbeit mit Sanitätsvereinen in der benach­barten Schweiz in die Wege leitete, die in eine enge Kooperation mit den Sama­ritervereinen in Schwaderloch und im Fricktal mündete.

1989 wurde Günter Kaiser zum stellvertretenden Vorsitzenden des DRK-Kreisverbands Waldshut gewählt. Er blieb in diesem Amt, bis er 2006 beim Kreisverband den Vorsitz übernahm, den er noch heute innehat. Viele wegweisende Entscheidungen für die erfolgreiche Entwicklung und Ausrichtung des Kreisverbands wurden unter seiner Mitwirkung getroffen.

Als Pädagoge aus Berufung setzt sich Günter Kaiser besonders für die Belange der Jugend ein. Dabei regte er auch die Ausbildung von Schulsanitätsgruppen an, und innerhalb weniger Jahre entstanden solche Gruppen an mehreren Schulen im Kreisverbandsgebiet. Mehr als 150 Mädchen und Jungen engagieren sich inzwischen im Schulsanitätsdienst und als Juniorhelfer an Schulen in Jestetten, Klettgau, Lauchringen, Waldshut-Tiengen und Wutöschingen. Zusätzlich leiten Ausbilder des DRK-Kreisverbands Waldshut Erste-Hilfe-Arbeitsgemeinschaften an Schulen.

Das herausragende Engagement Günter Kaisers wurde vom Deutschen Roten Kreuz mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt, darunter die Verdienstmedaillen des DRK-Kreisverbands Waldshut in Silber und Gold sowie das DRK-Ehrenzeichen als höchste Auszeichnung im Deutschen Roten Kreuz. Dieser hohe Orden des DRK wurde Günter Kaiser im Jahr 2002 verliehen, als „sein“ DRK-Ortsverein Albbruck das 75-jährige Bestehen feierte. Die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg für langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in Vereinen und Organisationen erhielt Günter Kaiser im März 2009. Zum Ehrenmitglied des DRK-Ortsvereins Albbruck wurde er 2012 ernannt.

Anlässlich seines runden Geburtstages erhielt Günter Kaiser Besuch von zahlreichen Gratulanten, darunter Albbrucks Bürgermeister Stefan Kaiser und Abordnungen des DRK-Kreisverbands Waldshut sowie des DRK-Ortsvereins Albbruck, die ebenfalls Geschenke überbrachten.

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news-183 Tue, 31 Jul 2018 11:42:27 +0200 First Responder in Lauchringen aktiv https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/first-responder-in-lauchringen-aktiv.html Mitte Juni wurde die Gruppe im Alarmierungssystem der Notfallrettung aktiviert – und schon haben sie erste lebensrettende Einsätze absolviert: die neuen First Responder (Helfer vor Ort) in Lauchringen. Das Projekt ist einer Kooperation von Deutschem Roten Kreuz (DRK) und Freiwilliger Feuerwehr vor Ort zu verdanken. Die First Responder (wörtlich übersetzt: „erste Reagierende“) werden von der Rettungsleitstelle Waldshut immer dann zusammen mit dem regulären Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Waldshut alarmiert, wenn die Einsatzlage eine größere Anzahl Helfer erfordert oder wenn ihr Einsatz einen zeitlichen Vorteil verspricht. Denn als Helfer vor Ort können sie noch vor dem regulären Rettungsdienst am Notfallort eintreffen und dort erste – manchmal lebensrettende – Hilfe leisten. Dafür wurden Lauchringens First Responder vom DRK-Kreisverband Waldshut gründlich ausgebildet. Finanziert wurden Ausbildung und Ausrüstung der First Responder mit den zahlreichen Spenden von Mitbürgern, die bei der Haus- und Straßensammlung des DRK-Ortsvereins Lauchringen zusammenkamen. Lauchringens Bürgermeister Thomas Schäuble, der beim DRK-Ortsverein als Erster Vorsitzender fungiert, zählt mit zu den Initiatoren der First-Responder-Gruppe, die im Herbst 2017 mit der Ausbildung begonnen hat.

Leiter der First Responder und für die Aus- und Fortbildung zuständig ist Dr. Daniel Arndt, Zweiter Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Lauchringen und als Notarzt hauptberuflich Ärztlicher Leiter Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Waldshut. Der Kreisverband hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen und unterstützt die Gruppe mit Verwaltungstätigkeit.

Neben Angehörigen der Lauchringer Feuerwehr und des DRK-Ortsvereins Lauchringen engagieren sich bei der First-Responder-Gruppe auch hauptamtliche Rettungsdienstmitarbeiter des DRK-Kreisverbands Waldshut, die in Lauchringen wohnen, und darüber hinaus engagierte Mitbürger, die teilweise einschlägige fachliche Qualifikationen mitbringen – so etwa zwei Frauen, die als Intensivschwestern in Waldshut und in der Schweizer Nachbarschaft arbeiten.

„Bis zu 25 Mitglieder werden bei der First-Responder-Gruppe in Lauchringen aktiv sein, wenn alle ihre Ausbildung abgeschlossen haben“, so erklärt Dr. Daniel Arndt. Bereits aktiv ist ein halbes Dutzend fertig ausgebildete Helfer, die übrigen müssen noch einige Lehrgänge absolvieren. Zur Ausbildung der First Responder gehört nach einem Erste-Hilfe-Kurs ein Sanitätskurs, dem sich ein Praktikum beim Rettungsdienst anschließt. Edelbert Gantert aus Lauchringen hat sich besonders um die Ausbildung der First Responder verdient gemacht. Deren Ausbildung leitete er teils persönlich, teils organisierte er sie in seiner Eigenschaft als Kreisausbildungsleiter beim DRK-Kreisverband Waldshut.

Die First Responder übernehmen eine wichtige Aufgabe zur schnellst möglichen Erstversorgung bei Notfällen. Denn die DRK-Rettungswache Lauchringen ist für ein recht großes Gebiet mit vielen Einsätzen zuständig, und immer wenn die Besatzung der Rettungswache mit ihrem Einsatzfahrzeug bereits ausgerückt ist und ein weiterer Notruf aus Lauchringen bei der Integrierten Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Waldshut eingeht, werden die First Responder zugleich mit dem nächst erreichbaren Einsatzfahrzeug des Rettungsdienstes alarmiert. Als Helfer vor Ort treffen sie dann zuerst am Notfallort ein. Seit die First Responder in Lauchringen am Start sind, hatten manchmal sogar mehr als einen Einsatz pro Tag.

Dr. Daniel Arndt würde sich über die Mitarbeit weiterer Frauen und Männer aus Lauchringen freuen. Wer sich bei der First-Responder-Gruppe engagieren möchte und die notwendigen persönlichen Eigenschaften dafür mitbringt, kann sich bei der Zentrale des DRK-Kreisverbands Waldshut melden.

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news-180 Thu, 14 Jun 2018 18:27:00 +0200 Theaterpädagogische Aufführung für Schüler im Pfarrsaal https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/theaterpaedagogische-auffuehrung-fuer-schueler-im-pfarrsaal.html Mehr als 80 Schülerinnen und Schüler der „Schule an der Rheinschleife“ verfolgten eine Aufführung von „Püppchen“, einem Theaterstück zur Stärkung des Selbstbewusstseins von Jugendlichen. Die Klassen 6 bis 8 der Jestetter Grund- und Werkrealschule, der „Schule an der Rheinschleife“, waren eingeladen zu der Aufführung des Ensembles „Sakramo 3D“, die im Pfarrsaal Katholischen Kirche St. Benedikt stattfand. Das Jugendamt des Landratsamts Waldshut hatte die Theateraufführung in Zusammenarbeit mit der AOK Hochrhein-Bodensee für die Schule kostenlos ermöglicht. Daniel Goldberg hatte als DRK-Schulsozialarbeiter an der „Schule an der Rheinschleife“ kurzfristig die Organisation übernommen . „Sakramo 3D“ ist ein gemeinsames Projekt der Sozialpädagogin, Theaterpädagogin und Regisseurin Monika Wieder mit der Schauspielerin Sarah Gros, die sich auf theaterpädagogische Arbeit an Schulen und auf Choreografie und Tanz spezialisiert hat. „Püppchen funktionieren, sehen hübsch aus und hängen am Faden. Dieses Stück soll das Selbstbewusstsein von Kindern und Jugendlichen stärken, sie zu aktivem selbstständigen Handeln anregen, ihre Wahrnehmung schärfen, damit sie lernen für sich einzustehen und sich Hilfe zu holen, wenn sie diese benötigen“, so erklären die beiden Theatermacherinnen das Bühnenstück, bei dem es auch um Magersucht geht.

Bei der Nachbereitung in ihren Klassenzimmern in der Schule an der Rheinschleife wurde den Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, den Inhalt der Aufführung aufzuarbeiten.

Für die kostenlose Aufführung mit einem Gegenwert von mehreren hundert Euro dankte Rektor Hans Strittmatter von der Schule an der Rheinschleife den Veranstaltern: dem Landratsamt Waldshut, vertreten durch den Suchtbeauftragen des Landkreises Waldshut, Wilfried Könnecker, und der AOK Hochrhein-Bodensee, vertreten durch Ernährungsexpertin Karin Köhler. Auch Organisator Daniel Goldberg freute sich über den künstlerischen Beitrag zur Stärkung des Selbstbewusstseins von Jugendlichen. „Das Stück leistet einen wertvollen Beitrag, damit die Jugendlichen über ihre eigene Identität nachdenken und diese Denkanstöße konkret in ihr eigenes Handeln integrieren können“ fasst der graduierte Sozialarbeiter Goldberg die gelungene Theateraufführung zusammen. Das Theaterstück stellt somit ein Puzzleteil der vielfältigen gemeinsamen Anstrengungen der Schule und der vom Kreisverband Waldshut des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) geführten Schulsozialarbeit an der „Schule an der Rheinschleife“ dar.

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news-182 Sun, 10 Jun 2018 17:50:00 +0200 Anspruchsvolle Rettungseinsätze beim Bike-Marathon https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/anspruchsvolle-rettungseinsaetze-beim-bike-marathon.html Eine logistische Meisterleistung war der große Sanitätswachdienst von Einsatzkräften des DRK-Kreisverbands Waldshut beim Waldhaus Bike-Marathon. Der offizielle Videoclip des Veranstalters „Brauerei Waldhaus“ zeigt deutlich, dass das alljährliche sportliche Ereignis für Hobby- und Lizenz-Radsportler nicht ohne Stürze abgeht. Um bei Unfällen auf dem 42 Kilometer langen Rundkurs jederzeit schnell helfen zu können, arbeiteten die Einsatzkräfte des DRK-Kreisverbands Waldshut eng mit Bergwacht und Feuerwehr zusammen. Kreisbereitschaftsleiter Hans-Werner Schlett leitete seitens des DRK-Kreisverbands Waldshut den großen Sanitätswachdienst, an dem sich Einsatzkräfte der DRK-Bereitschaften Albbruck, Hohentengen, Schlüchttal, Waldshut, Weilheim und Wutöschingen beteiligten. 850 Biker waren an diesem heißen Junitag am Start. Für ihre Sicherheit und die der Zuschauer sorgten neben den Kameraden von Bergwacht und Feuerwehr 26 Einsatzkräfte vom DRK-Kreisverband Waldshut. Auch zwei Notärzte waren im Einsatz, einer davon mit einem Gelände-Motorrad. Insgesamt zwölf Einsatzfahrzeuge wurden außerdem vom DRK-Kreisverband Waldshut und von den am Einsatz beteiligten DRK-Bereitschaften aufgeboten sowie vom Landkreis Waldshut und der Feuerwehr Waldshut-Tiengen.

Mit dem Fahrzeug „Technik und Sicherheit“ der Katastrophenschutz-Einheit und mit einem großen DRK-Anhänger war das notwendige technische und medizinische Material für eine Unfall-Hilfsstelle transportiert worden, die in einem aufblasbaren Zelt eingerichtet wurde.

Führungskräfte von Bergwacht, Feuerwehr und DRK sowie ein Verbindungsmann vom Veranstalter bildeten im großen Einsatzleitwagen ELW 2 des Landkreises Waldshut eine gemeinsame Einsatzleitung, die von einem Techniker des ELW 2 unterstützt wurde. Die Bergwacht ergänzte die Fahrzeugflotte der Hilfsorganisationen mit zwei Mannschaftstransportwagen und einem kleinen All Terrain Vehicle (ATV) für Offroad-Einsätze.

Für den Postenfunk schaltete die Bergwacht eine Relaisstation im DRK-Einsatzleitwagen ELW 1, der auf dem Gupfen platziert wurde. Bedingt durch die geringe Anzahl der Einfahrtmöglichkeiten in die 42 Kilometer lange Strecke waren die Einsatzfahrzeuge von Bergwacht und DRK-Sanitätsdienst ständig in Bewegung. Dies erforderte eine besonders umsichtige und vorausschauende Führung der Einsatzmittel.

Auch der Rettungshubschrauber Lions 1 der schweizerischen AAA (Alpine Air Ambulance) war im Einsatz: Eine Patientin, bei der eine kritische Grunderkrankung vorliegt, wurde mit einer Gehirnerschütterung ins Universitätsspital Zürich geflogen, nachdem die Einsatzkräfte des DRK-Sanitätswachdienstes die Transportfähigkeit gewährleistet hatten. Drei weitere Patienten mussten mit Krankenwagen des DRK-Kreisverbands Waldshut ins Waldshuter Krankenhaus gefahren werden, um ihre jeweiligen Verletzungen an der Halswirbelsäule, an Schulter und Schlüsselbein oder am Knie behandeln zu lassen.

Zwölf Patienten wurden vor Ort in der Unfall-Hilfsstelle vom Sanitätswachdienst des DRK-Kreisverbands Waldshut versorgt. Sie hatten sich verschiedenste Wunden zugezogen, den Fuß verstaucht oder waren von einem Insektenstich betroffen.

DRK-Kreisbereitschaftsleiter Hans-Werner Schlett konnte eine positive Bilanz des Einsatzes ziehen: Sämtliche Patiententransporte (abgesehen vom Einsatz des Rettungshubschraubers) konnten mit den vorgehaltenen, richtlinienkonform ausgestatteten Einsatzmitteln innerhalb der Hilfsfrist ausgeführt werden. Bei keinem der Transporte musste ein hochwertiger ausgerüstetes Rettungsmittel nachgefordert werden. Die Zusammenarbeit mit der Bergwacht Schwarzwald, den Notärzten und der Feuerwehr war sehr gut.

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news-179 Sat, 02 Jun 2018 13:00:27 +0200 Sanitätswachdienst beim Tiengener Minimarathon https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/sanitaetswachdienst-beim-tiengener-minimarathon.html Mit besonderen Herausforderungen an den Sanitätswachdienst ist der alljährliche Mini-Marathon in Tiengen verbunden, das größte Schulsport-Ereignis Baden-Württembergs. 2.700 Mädchen und Jungen aller Schularten waren diesmal bei sonnigem Wetter am Start, schätzungsweise eintausend Betreuer und Zuschauer bevölkerten das Start- und Zielgelände beim Langenstein-Stadion an der Wutach. Kreisbereitschaftsleiter Hans-Werner Schlett vom DRK-Kreisverband Waldshut leitete auch beim Minimarathon 2018 den großen Sanitätswachdienst, für den insgesamt 27 DRK-Einsatzkräfte, sechs Einsatzfahrzeuge und zwei Anhänger mit Material aufgeboten wurden. Die jungen Läuferinnen und Läufer müssen beim Minimarathon ihre Kräfte einteilen für die 2,1 Kilometer lange Laufstrecke der Grundschüler und die doppelt so lange für Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen. Besonders bei Hitze gelingt dies nicht immer. Deshalb sind Hilfeleistungen auch außerhalb des Stadions nötig. Die Einsatzplanung von DRK-Kreisbereitschaftsleiter Hans-Werner Schlett beruht auf viel Erfahrung und setzt beim Sanitätswachdienst zum Minimarathon auch auf die Mobilität der Einsatzkräfte. An der Strecke postierte Fahrzeuge und Sanitäter gewährleisten diese und garantierten schnelle Hilfe.  

Auch eine Notärztin vom Spital Waldshut mit DRK-Einsatzfahrzeug und Fahrer waren beim Minimarathon im Einsatz.  Die Sanitätsstation im Sportzentrum wurde erstmalig in einem abgetrennten Raum der Turnhalle eingerichtet, mit Zugang durch den Geräteraum. Bereits am Vorabend der Veranstaltung hatten vier DRK-Einsatzkräfte die Sanitätsstation in der Halle eingerichtet.

Hier gab es Feldbetten zur Patientenversorgung, die den Patienten unter medizinischer Überwachung Ruhe ermöglichen. Außerdem war die Sanitätsstation mit Krankentragen auf Fahr- und Tragegestellen ausgestattet, die die Übergabe von Patienten an Krankenwagen erleichtern. Auch ein Arbeitsplatz zur Patientenregistrierung war in der Halle eingerichtet, ein Arbeitsplatz für die Funker sowie der Verpflegungs- und Pausenbereich für Einsatzkräfte.

Am Sanitätswachdienst für den Minimarathon 2018 beteiligten sich Einsatzkräfte der DRK-Bereitschaften Albbruck, Küssaberg, Schlüchttal, Tiengen und Waldshut sowie insgesamt sieben Schulsanitäter vom DRK Küssaberg und vom DRK Tiengen.

19 Hilfeleistungen in der Sanitätsstation verzeichnete das Einsatztagebuch schließlich. So galt es, eine Schwellung im Gesicht zu behandeln, die durch den Aufprall eines Balles verursacht wurde, einen Insektenstich, eine Verbrennung durch ein Waffeleisen, einen Fall von Nasenbluten, zwei junge Patienten, die sich den Fuß vertreten hatten und drei mit Wunden. Zehn junge Sportler wurden in der Sanitätsstation wegen Erschöpfung oder Kreislaufschwäche behandelt. Zur Behandlung ins Waldshuter Krankenhaus gefahren wurde je ein junger Patient mit Kreislaufkollaps und Hyperventilation und einer mit einer Knieverletzung.

Das von Kreisbereitschaftsleiter Hans-Werner Schlett ausgearbeitete Konzept für den Sanitätswachdienst beim Minimarathon hat sich gut bewährt: Alle Patienten wurden innerhalb der gesetzlichen Hilfsfrist erreicht.  Fehleinsätze für den Rettungsdienst und zusätzliche Belastungen für die Rettungsleitstelle Waldshut konnten verhindert werden und gute Ortskenntnisse ermöglichten es den Einsatzkräften vom Sanitätsdienst, die Einsatzstellen schnell zu finden. Außerdem wurden immer Reserven für Transporte in Kinderkliniken nach Lörrach oder Singen vorgehalten.

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news-178 Thu, 03 May 2018 18:03:00 +0200 Blutspender in festlichem Rahmen ausgezeichnet https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/blutspender-in-festlichem-rahmen-ausgezeichnet.html 43 Frauen und Männer aus Waldshut-Tiengen hatte die Stadtverwaltung zur Blutspenderehrung eingeladen. Als hauptamtlicher Stellvertreter von Oberbürgermeister Dr. Philipp Frank begrüßte Bürgermeister Joachim Baumert die Gäste der Feierstunde im historischen Festsaal des Tiengener Rathauses. Da die Blutspende-Termine von ehrenamtlichen Helfern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) organisiert werden, waren auch Repräsentanten der DRK-Ortsvereine Waldshut und Tiengen gekommen, um den Blutspendern für ihre jahrelange Treue zu danken und die Blutspender-Medaillen zu überreichen. Die Medaillen und entsprechende Urkunden werden vom DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg verliehen, der bei den Blutspendeterminen das medizinische Personal und die Ausrüstung stellt.

Als Repräsentant der Stadtverwaltung war Bürgermeister Joachim Baumert Hausherr und Gastgeber der Feierstunde. Er betonte die große Bedeutung der selbstlosen Blutspenden für Schwerkranke und Unfallopfer und verlas die Texte der Urkunden. Unter Applaus bat er die verdienten Blutspender einzeln zu sich, um ihnen Dank auszusprechen. Insgesamt 20 Frauen und Männer waren eingeladen, die für zehnmaliges Blutspenden ausgezeichnet wurden, elf Blutspender wurden für 25 Blutspenden geehrt, sieben für 50 Blutspenden, vier für 75 und ein Mitbürger gar für 100 Blutspenden. Allerdings konnten nicht alle Eingeladenen den Termin wahrnehmen. Dennoch war es eine stattliche Anzahl von Personen, die sich schließlich mit Bürgermeister Baumert und Repräsentanten des DRK zum Erinnerungsfoto aufstellten.

Kreisbereitschaftsleiterin Renate Reinhart repräsentierte bei der festlichen Blutspender-Ehrung den DRK-Kreisverband Waldshut, dem die DRK-Ortsvereine Waldshut und Tiengen zusammen mit 14 weiteren DRK-Ortsvereinen angehören, in einem Gebiet, das von Hohentengen bis Wutach und von Jestetten bis Albbruck reicht. Manfred Feldmann repräsentierte als Vorsitzender den DRK-Ortsverein Waldshut. Beim übergeordneten DRK-Kreisverband Waldshut ist Feldmann Rotkreuzbeauftragter für den Katastrophenschutz. Vorsitzender Manfred Krause vom DRK-Ortsverein Tiengen kam in Begleitung seiner Stellvertreterin Karin Hoffmann und der Bereitschaftsleiterin Sabrina Exner sowie deren Stellvertreterin Rosemarie Nopper. Annette Schmidt war als Leiterin der Schulsanitäter-Gruppe dabei, die dem Jugendrotkreuz (JRK) des DRK-Ortsvereins Tiengen angeschlossen ist. Laura Nägele und Lena Nikeleit aus den Reihen der Schulsanitäter versorgten die Gäste mit delikaten Häppchen und Getränken vom Buffet, das Angelika Amann als Büroleiterin des Bürgermeisters perfekt vorbereitet hatte.

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news-153 Sat, 10 Mar 2018 11:43:00 +0100 Schmerzen um sich selbst zu spüren https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/schmerzen-um-sich-selbst-zu-spueren.html Blutige Wäsche ihrer Teenager-Tochter fand eine Mutter immer wieder vor – und sie wusch und wagte nicht, ihr Kind zu fragen: „warum?“. Ein anschauliches Beispiel für selbstverletzendes Verhalten und die Ratlosigkeit Angehöriger, das der bekannte Kinder- und Jugendpsychiater Dr. Frank Köhnlein bei einem Vortragsabend in Jestetten schilderte. Referent Dr. Köhnlein ist dafür bekannt, über seelische Probleme von Kindern und Jugendlichen verständlich zu sprechen. Zu dem Vortrag über selbstverletzendes Verhalten eingeladen hatten die beiden Jestetter Schulen, Realschule und „Schule an der Rheinschleife“, mit ihren jeweiligen Fördervereinen. Die Organisation des Vortragsabends hatte Schulsozialarbeiter Daniel Goldberg vom Kreisverband Waldshut des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) übernommen, der an der „Schule an der Rheinschleife“ tätig ist. Sehr zufrieden zeigte sich Daniel Goldberg über den guten Besuch der Veranstaltung: Eine gute Mischung aus interessierten Eltern und Fachleuten hatte den Weg in den Gymnastiksaal der Gemeindehalle von Jestetten gefunden, darunter auch Lehrer von Jestettens Realschule und von der „Schule an der Rheinschleife“. Fachlich fundiert und dabei immer mit einer Prise Humor sprach Dr. Frank Köhnlein über das ernste und rätselhafte Thema. Er ist Oberarzt an der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik der Universitären Psychiatrischen Kliniken in Basel und durch seine Romane „Vollopfer“ und „Kreisverkehr“ auch einem breiteren Publikum bekannt.

Dr. Köhnlein, der sich selbst als „Kinderschutz-Fachmann“ bezeichnet, empfahl Eltern und anderen Bezugspersonen, für betroffene Jugendliche da zu sein und zuzuhören. Auf jeden Fall sollte man ohne Vorwürfe das Gespräch suchen, wenn es Hinweise auf selbstverletzendes Verhalten gibt. Neben blutiger Wäsche oder sichtbaren Verletzungen könne das beispielsweise auch lange Bekleidung im heißen Sommer sein. „Was bringt dir das?“, hätte etwa die eingangs erwähnte Mutter fragen sollen. Denn ihre Tochter – so erklärte der Jugendpsychiater - wollte unbedingt, dass ihre Mutter sie anspricht.

Den Zahlen des Referenten zufolge muss man davon ausgehen, dass im Durchschnitt in jeder Klasse mindestens ein Schüler zu finden ist, der sich regelmäßig selbst verletzt. Dabei sind mehr Mädchen unter den Betroffenen als Jungen oder junge Männer. Als „regelmäßig“ gelten mehr als fünf Selbstverletzungen in einem Jahr. Das Ritzen der Haut ist die häufigste Form selbstverletzenden Verhaltens. Jedoch: „Es gibt nichts, das es nicht gibt“ (Dr. Frank Köhnlein). Erfahrungsgemäß mit dem Eintritt ins Erwachsenenalter schleicht sich das selbstverletzende Verhalten aus als Symptom seelischer Qualen.

Doch darf dies kein Grund sein, die Selbstverletzungen zu ignorieren, die – anders als Tatoos oder Piercings – auf die Schädigung des eigenen Körpers ausgerichtet sind. Denn „Selbstverletzung ist ein Hilferuf“, ist sich Dr. Köhnlein aus langjähriger Erfahrung sicher. Die entscheidende Frage sei „wozu?“. Betroffene berichten, dass sie sich verletzen, um sich selbst spüren. Das wird für kurze Zeit als eine Lösung des Problems empfunden, doch schon bald stellen sich Schuldgefühle oder Selbstekel ein. Ein Teufelskreis.

Oft steckt eine seelische Verletzung oder Erkrankung hinter selbstverletzendem Verhalten. Doch Psychiater Dr. Köhnlein geht auch von bis zu 30 Prozent Betroffenen ohne psychische Grunderkrankung aus. Eltern sollten immer die Bereitschaft haben, zuzuhören und für ihre Kinder da sein. Doch im Zweifelsfall gilt es auch, sich ärztlich beraten zu lassen.

Was kann Betroffenen helfen? Dr. Köhnlein hatte Haushaltsgummis mitgebracht als Beispiel für Methoden, sogenannte „Skills“, die als Alternative zur Verletzung der Hautoberfläche angewendet werden können. Die Zuhörer konnten sich selbst davon überzeugen, wie weh es tut, den Gummi hart auf die Handinnenfläche schnalzen zu lassen. Und doch: Manche der betroffenen Jugendlichen spüren den Schmerz gar nicht, so sehr haben sie zusammen mit seelischen Qualen auch einen Teil ihrer Persönlichkeit „neben sich gestellt“.

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news-152 Sat, 10 Mar 2018 11:41:00 +0100 Goldene Verdienstmedaille für Uwe Kaier https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/goldene-verdienstmedaille-fuer-uwe-kaier.html Mit der Goldenen Verdienstmedaille des Kreisverbands Waldshut vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) wurde Uwe Kaier als langjähriger und besonders engagierter Leiter des Kriseninterventionsteams (KIT) ausgezeichnet. Bei der jüngsten Dienstbesprechung des KIT, einer Fachgruppe des DRK-Kreisverbands Waldshut, überraschte die Vorstandschaft des Kreisverbands Uwe Kaier mit der Ehrung. Dieser hat die Leitung des KIT vor einigen Monaten abgegeben. Als Einsatzkraft ohne Leitungsfunktion engagiert sich Uwe Kaier weiterhin beim KIT. Nach zwölf Jahren an der Spitze des KIT hatte sich Uwe Kaier auf Grund zahlreicher anderer Verpflichtungen entschlossen, die Leitung abzugeben. Seine Nachfolge traten Margarete Lenz und Andreas Wagner als Zweier-Team an. Das Kriseninterventionsteam des DRK-Kreisverbands Waldshut bietet Betroffenen, Angehörigen und Augenzeugen nach schicksalhaften, dramatischen Ereignissen psychosoziale Unterstützung an. Alle Mitglieder des KIT leisten ihren Einsatz rein ehrenamtlich, zusätzlich zu ihrer jeweiligen Berufstätigkeit.

Das Kriseninterventionsteam des DRK-Kreisverbands Waldshut ist jederzeit rund um die Uhr bereit, Menschen in der ersten Phase nach einem belastenden Ereignis beizustehen, etwa nach dem plötzlichen Tod eines Angehörigen, bei schweren Verkehrsunfällen oder bei Wohnhausbränden.

Als Vorsitzender des DRK-Kreisverbands Waldshut würdigte Günter Kaiser die besonderen Leistungen und Verdienste Uwe Kaiers. Besonders wertvoll ist dessen immense Einsatzerfahrung als Gründungsmitglied des KIT, als Polizeibeamter, als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, in der Supervision von Einsatzkräften nach belastenden Situationen und als Ausbilder beim DRK-Kreisverband Waldshut. Günter Kaiser betonte, dass die Goldene Verdienstmedaille des DRK-Kreisverbands Waldshut eine seltene und besondere Auszeichnung ist, die nur für außergewöhnliches Engagement verliehen wird.

Der stellvertretende Vorsitzende und Kreisbereitschaftsleiter des DRK-Kreisverbands Waldshut, Hans-Werner Schlett, schloss sich mit Worten der aufrichtigen Anerkennung und des Dankes an Uwe Kaier an und nutzte die Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit Kaier und seinen Nachfolgern an der Spitze des Kriseninterventionsteams.

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news-150 Mon, 22 Jan 2018 21:09:00 +0100 Es geht ums Überleben: Bestmögliche Hilfe für Schwerstverletzte https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/es-geht-ums-ueberleben-bestmoegliche-hilfe-fuer-schwerstverletzte.html Zwei international zertifizierte Lehrgänge für Mitarbeiter der Notfallrettung richteten die Kreisverbände Waldshut und Säckingen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus. Den hohen Ansprüchen der ITLS-Kurse hielten insgesamt 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stand. Die Abkürzung ITLS steht für den englischsprachigen Ausdruck „International Trauma Life Support“ und ist ein international zertifiziertes Kurssystem mit dem Ziel, Überlebenswahrscheinlichkeit und Wiederherstellung der Gesundheit von schwerstverletzten Patienten nach Unfällen zu verbessern. Im Waldshuter Rotkreuzhaus an der Fuller Straße traten 18 Kursteilnehmer zu Trainingsszenarien und Prüfungen an. Im benachbarten DRK-Kreisverband in Bad Säckingen an der Rot-Kreuz-Straße waren es zwölf Teilnehmer.

Alle diese Teilnehmer hatten vor der zweitägigen Inhouse-Fortbildung ein intensives Selbststudium von vier Wochen absolviert, bei dem sie das Lehrbuch der Organisation ITLS Deutschland nutzten. Die erfolgreichen Kursteilnehmer waren qualifizierte Rettungsdienst-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter der DRK-Kreisverbände Waldshut, Säckingen und Lörrach sowie zwei Teilnehmer aus Hannover.

Im ITLS-Kurs erlernten die teilnehmenden Rettungsdienst-Mitarbeiter strukturiertes Vorgehen nach Algorithmen bei der Trauma-Versorgung und vertieften vorhandenes Fachwissen.

Mit Vorträgen und Praxisstationen bereitete das ITLS-Instruktoren-Team die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die anspruchsvollen Trainingsszenarien und auf die Prüfungen vor.

Bei den Trainingsszenarien der ITLS-Fortbildung wurden die Teilnehmer mit verschiedenen Unfalldarstellungen konfrontiert.

Schilderungen der fiktiven Unfälle, realistisch dargestellte Verletzungen und die schauspielerisch inszenierten Reaktionen der gut vorbereiteten Unfallopfer-Darsteller lieferten beim Abarbeiten notfallmedizinischer Algorithmen wichtige Hinweise.

Untersuchungsbefunde, die nicht simuliert werden konnten, waren bei den Instruktoren zu erfragen. Dieses strukturierte Vorgehen ergab eine Einschätzung des Patientenzustandes und aufgrund dieser Informationen konnten notwendige notfallmedizinische Maßnahmen getroffen werden.

Ein schwerer Unfall als Trainingsszenario war einer von vielen Fallbeispielen, an dem die oben erwähnten Untersuchungsabläufe und Rettungsmaßnahmen angewendet werden mussten.

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news-149 Wed, 10 Jan 2018 10:53:00 +0100 DRK-Einsatzkräfte gut koordiniert https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/drk-einsatzkraefte-gut-koordiniert.html Mit vier Einsatzfahrzeugen und einer 13-köpfigen Einsatzgruppe war der Kreisverband Waldshut des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in der Nacht vom 4. Auf den 5. Januar beim Hochwasser in St. Blasien an den Maßnahmen zum Bevölkerungsschutz beteiligt. Die zwei Disponenten der Integrierten Leitstelle (ILS) Waldshut wurden von mehreren zusätzlichen Disponenten und einer Leitungskraft verstärkt. Neben Feuerwehren aus dem Landkreis waren auch die DRK-Bereitschaften St. Blasien, Grafenhausen und Waldshut im Einsatz. Das Hochwasser in St. Blasien war dramatisch und schnell angestiegen. Der bislang höchste Pegelstand der Alb wurde nur um wenige Zentimeter verfehlt. Überflutungen drohten. Es gab Einsatzorte in St. Blasien und Menzenschwand. In St. Blasien wurden Evakuierungen angeordnet und ausgeführt.

Kreisbereitschaftsleiter Hans-Werner Schlett vom DRK-Kreisverband Waldshut stand bereits seit den frühen Abendstunden in telefonischem Kontakt mit seinem Kollegen vom DRK-Kreisverband Freiburg, als gegen halb elf Uhr in der Nacht die Leitstelle Waldshut den Leitenden Notarzt alarmierte und Hans-Werner Schlett persönlich den Auftrag gab, diesen zum Einsatzort zu bringen. In der Funktion des Organisatorischen Leiters führte Schlett diesen Auftrag mit einem DRK-Einsatzfahrzeug aus.

Knapp eine Stunde vor Mitternacht forderte der Kreisbereitschaftsleiter des DRK-Kreisverbands Freiburg bei der ILS Waldshut zwei Krankentransportwagen an. Die Leitstelle alarmierte daraufhin die DRK-Bereitschaft Waldshut mit den gewünschten Einsatzfahrzeugen und den beim DRK-Kreisverband Waldshut stationierten Gerätewagen, den das Land Baden-Württemberg für den Bevölkerungsschutz durch das Rote Kreuz zur Verfügung stellt. Mit den drei Fahrzeugen fuhren DRK-Einsatzkräfte sofort zum Bereitstellungsraum bei der Feuerwehr Häusern.

Die DRK-Bereitschaften St. Blasien und Grafenhausen richteten in der Pater-Delp-Halle des Kollegs St. Blasien mit Unterstützung des DRK Neustadt eine Unterkunft für rund 200 Personen ein. Hier waren zeitweise 120 Evakuierte eingetroffen. Außerdem stellten die DRK-Bereitschaften St. Blasien und Grafenhausen einen Notfall-Krankentransportwagen und einen Krankentransportwagen.

Leitender Notarzt Dr. Axel Frank und Hans-Werner Schlett als Organisatorischer Leiter vom DRK-Kreisverband Waldshut verschafften sich einen Überblick über die Lage und waren persönlich in der Pater-Delp-Halle und in der Gemeinde St. Blasien zur Erkundung der Lage unterwegs. Sie hielten die Verbindung mit der ILS Waldshut per Handy und koordinierten die Aktionen zur Verstärkung und Unterstützung des Rettungsdienstes. Über die laufenden Einsätze im Rettungsdienst hielten sich die beiden Führungskräfte über DRK-interne Internetinformationen auf dem Laufenden. Der Einsatzstab vor Ort wurde ständig informiert.

Die DRK-Bereitschaft Waldshut unterstützte und verstärkte mit einem Rettungswagen die Rettungswache St. Blasien. Der Gerätewagen der Bevölkerungsschutz-Einheit des DRK-Kreisverbands Waldshut und ein zweiter Rettungswagen der DRK-Bereitschaft Waldshut waren im Bereitstellungsraum abrufbar für Einsatzlagen mit mehreren Verletzten oder zur Unterstützung des regulären DRK-Rettungsdienstes. Der Rettungswagen der ehrenamtlichen DRK-Bereitschaft Waldshut auf der Rettungswache St. Blasien war bis etwa 3 Uhr nachts im Einsatz. Die übrigen Einsatzfahrzeuge des DRK-Kreisverbands Waldshut wurden nach Stabilisierung der Lage, Unterbrechung der Aufräumarbeiten und Rückführung der Evakuierten gegen 2 Uhr nach Hause entlassen.

Das Kriseninterventionsteam (KIT) des DRK-Kreisverbands Waldshut war zwar nicht im Einsatz, Teammitglieder des KIT beteiligten sich jedoch am Sanitäts- und Betreuungsdienst.

Infolge der länger anhaltenden Unwetter wurde die Leitstelle Waldshut zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen durch DRK-Fachkräfte wesentlich verstärkt um Notrufe und Alarmierungen umgehend bedienen zu können. Kreisbereitschaftsleiter Hans-Werner Schlett zog eine dem erfolgreichen Einsatz entsprechend positive Bilanz.

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news-154 Mon, 27 Nov 2017 17:58:00 +0100 Höchster Rotkreuz-Orden für Hans-Werner Schlett https://www.drk-kv-waldshut.de/aktuell/presse-service/meldung/hoechster-rotkreuz-orden-fuer-hans-werner-schlett.html Mit dem höchsten Orden, den das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zu vergeben hat, wurde Hans-Werner Schlett ausgezeichnet, stellvertretender Vorsitzender und Kreisbereitschaftsleiter des DRK-Kreisverbands Waldshut. Der Vizepräsident des Landesverbandes Badisches Rotes Kreuz, Peter Löchle, nahm anlässlich der Kreisversammlung des DRK-Kreisverbands Waldshut am 6. Oktober 2017 die Verleihung des DRK-Ehrenzeichens an Hans-Werner Schlett vor. Die Kreisversammlung fand in der Gemeindehalle in Klettgau-Grießen statt. Hans-Werner Schlett plant und leitet beim DRK-Kreisverband Waldshut die großen Einsätze der Bereitschaften. Seine obersten Ziele als Kreisbereitschaftsleiter sind optimale Ausbildung und Ausrüstung der Bereitschaftsmitglieder sowie die intensive Zusammenarbeit der Bereitschaften. Großereignisse werden immer von mehreren Bereitschaften gemeinsam gemeistert. Hans-Werner Schlett hat sich als Organisator von Großübungen herausragende Verdienste erworben um die gute Zusammenarbeit der DRK-Einsatzkräfte mit Polizei, Feuerwehr, THW, DLRG, Bergwacht und Kommunen. Als hochkompetente DRK-Führungskraft und als kritischer Kopf ist Hans-Werner Schlett überregional bekannt und geschätzt. Seine ganze Freizeit setzt er für das Deutsche Rote Kreuz ein.

Konsequent pflegt Hans-Werner Schlett auch seine praktischen Fähigkeiten und seine Einsatzerfahrung: Als Rettungsassistent nimmt er regelmäßig an Fortbildungen teil und ist jede Woche beim Nachtdienst im Einsatz - alles andere als selbstverständlich für einen Mann, der auch im Beruf als Ingenieur international hoch im Kurs steht und ganze Arbeit leistet.

Unverzichtbar ist eine solche DRK-Führungskraft, wenn es um den Sanitätseinsatz bei Großereignissen geht: Im Sommer 2008 unterstützte Hans-Werner Schlett mit einem DRK-Team die Schweizer Kollegen bei der Fußball-Europameisterschaft in Basel, mitten im Hexenkessel der Fußballfans. 2009 führte er eine Gruppe von DRK-Bereitschaftsmitgliedern beim Sanitätseinsatz anlässlich des NATO-Gipfels, der in angespannter Atmosphäre tagte. 2011 leitete Hans-Werner Schlett ein DRK-Team beim Papstbesuch in Freiburg und im Frühjahr 2017 führte er Einsatzkräfte des DRK-Kreisverbands Waldshut beim G-20-Gipfel in Baden-Baden, die mit vier Rettungstransportwagen, zwei Krankentransportwagen und einem Mannschaftstransportwagen dort einem Einsatzbefehl zur nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr Folge leisteten. Auf dem Rückweg von diesem Einsatz war es der Aufmerksamkeit dieser Gruppe zu verdanken, dass bei einem schweren nächtlichen Unfall auf der A5 unverzüglich Hilfe geleistet werden konnte.

Hans-Werner Schlett erwarb Ausbilderqualifikationen für den Sanitätsdienst und war mehrere Jahre Kreisausbildungsleiter beim DRK-Kreisverband Waldshut. Seit fast 20 Jahren ist er Kreisbereitschaftsleiter und darüber hinaus seit gut zehn Jahren stellvertretender Vorsitzender des DRK-Kreisverbands Waldshut, von dem er mit der silbernen und goldenen Verdienstmedaille ausgezeichnet wurde.

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