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Integrierte LeitstelleIntegrierte Leitstelle

Integrierte Leitstelle (ILS)

Der DRK-Kreisverband Waldshut e.V. betreibt die Integrierte Leitstelle (ILS) gemeinsam mit dem Landkreis Waldshut. Die Integrierte Leitstelle ist rund um die Uhr besetzt, nimmt ankommende Notrufe entgegen und koordiniert die Einsatzkräfte.

Ansprechpartner

Herr
Patrick Frey

Tel: +49 7751 8735 30
frey@drk-kv-wt.de

Fuller Straße 2
79761 Waldshut-Tiengen

Die Integrierte Leitstelle

  • ist rund um die Uhr mit zwei Disponenten besetzt
  • ist mit einem modernen Einsatzleitrechnersystem ausgestattet
  • ist an vier Disponentenarbeitsplätzen arbeitsfähig
  • ist mit drei zusätzlichen Notarbeitsplätzen ausgestattet
  • verfügt über eine automatische Empfangsstelle für Brandmeldeanlagen
  • und ist mit einem Stabsraum für größere Schadenlagen ausgerüstet
  • Notruf 112 bei Feuer, Unfall, Lebensgefahr

    Nur 13 Sekunden dauert es im Durchschnitt, bis ein eingehender Telefonruf bei der Integrierten Leitstelle Waldshut angenommen wird. Dabei werden die Anrufe unter der europaweit gültigen Notrufnummer 112 für Feuerwehr und Notfallrettung mit absoluter Priorität behandelt und nach Möglichkeit unverzüglich angenommen. Notfallrettung und Krankentransporte durch das DRK sowie Notarzteinsätze machen den größten Teil der Alarmierungen aus.

    Was tun im Notfall?

    Bitte bewahren Sie Ruhe! Rufen Sie die Rettungsleitstelle an:

    • Notruf-Telefonnummer: 112 aus allen Netzen ohne Vorwahl 

    Wenn Sie sprach- oder hörbehindert sind, füllen Sie bitte  das Notruffax aus und senden uns dieses zu: 

    • Notruf-Faxnummer: 112 oder 07751 898134
  • Aufgaben der Disponenten

    Die Aufgaben der Disponenten sind

    • die Annahme aller Notrufe für Feuerwehr, Rettungsdienst, Notarzt
    • die Alarmierung der notwendigen Einsatzkräfte
    • die Disponierung der Einsätze
    • die Abwicklung unterstützender Maßnahmen zur Einsatzbegleitung
    • die Unterstützung der Einsatzleitung

    Alle Disponentinnen und Disponenten der Integrierten Leitstelle Waldshut sind voll ausgebildete Rettungsassistenten und zugleich Gruppenführer oder sogar Zugführer der Feuerwehr. Deshalb fragen sie fachkundig in kürzester Zeit die wesentlichen Fakten ab, um sofort die richtigen Rettungsmittel zum Einsatzort zu schicken.

  • DRK-Einsatzfahrzeuge

    u mehr als 20.000 Einsätzen werden im statistischen Durchschnitt jedes Jahr von der ILS Waldshut im gesamten Landkreis Einsatzfahrzeuge vom Deutschen Roten Kreuz alarmiert, mehr als die Hälfte davon sind Notfalleinsätze der Rettungstransportwagen (RTW). Zusammen mit jährlich über 3.500 Einsätzen der Notarzt-Einsatzfahrzeuge (NEF) machte die Notfallrettung mehr als die Hälfte der DRK-Einsatzfahrten im ganzen Bereich der ILS Waldshut aus.

    Für mehr als 5.500 Fahrten werden jedes Jahr von der ILS Waldshut im ganzen Landkreis Krankentransportwagen (KTW) in den Einsatz gebracht. Fahrten mit dem Krankentransportwagen sind keine Notfalleinsätze. Vielmehr werden solche Fahrten verordnet, wenn ein Patient medizinisch-fachliche Betreuung braucht oder die Einrichtungen eines KTW benötigt wird – beispielsweise bei der Fahrt zur Dialyse oder zur Verlegung in eine andere Klinik. Die medizintechnische Einrichtung der KTWs ist auf die Beförderung von Nicht-Notfallpatienten ausgelegt. 

  • Einsatzmittel und Experten

    Aber auch die Bereitschaften und Fachgruppen des DRK-Kreisverbands Waldshut werden bei Bedarf durch die ILS alarmiert, beispielsweise die schnelle Einsatzgruppe (SEG), die Gruppe Technik und Sicherheit, das Kriseninterventionsteam (KIT) zur Betreuung von Betroffenen nach dramatischen Ereignissen oder die Rettungshundestaffeln. Ebenso durch die ILS alarmiert werden weitere Hilfsorganisationen: die Bergwacht (bei Rettungseinsätzen in unwegsamem Gelände), die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft zur Wasserrettung (DLRG) und das Technische Hilfswerk (THW), wenn ein Einsatz technische Fachberater oder Spezialmaschinen erfordert.

    In manchen Gemeinden gibt es „Helfer vor Ort“ oder „First Responder“ vom DRK oder von der Feuerwehr. So werden qualifizierte ehrenamtliche Kräfte bezeichnet, die in bestimmten Situationen minutenschnell noch vor den hauptamtlichen Rettungskräften eintreffen können, um erste Maßnahmen zu ergreifen. Auch diese ehrenamtlichen Einsatzkräfte haben im Bereich der ILS Waldshut eine wichtige Funktion in der Rettungskette und werden von der Leitstelle bei Bedarf mit alarmiert.

  • Aufgaben der Feuerwehren

    Etwa eintausend Mal im Jahr werden Feuerwehren von der ILS Waldshut alarmiert: Brandeinsätze machen nur knapp ein Drittel der Feuerwehr-Alarmierungen aus, weitaus öfter ist der Einsatz der Feuerwehr zu technischen Hilfeleistungen erforderlich, etwa jeder zehnte Feuerwehreinsatz stellt sich als Fehlalarm heraus. Außerdem gibt es noch rund 15 Prozent „sonstige Einsätze“.

    Denn nicht immer brennt es, wenn Fahrzeuge der Feuerwehr im Einsatz sind. In der Leistungsstatistik der Feuerwehren werden unter „sonstige“ viele verschiedene Einsätze zusammengefasst. Da geht es beispielsweise um die Beseitigung von Ölspuren oder um das Auspumpen von Kellern nach Wassereinbruch; auch wenn bei Sturm oder Schneelast ein Baum die Straße blockiert, ist ein „sonstiger“ Einsatz der Feuerwehr erforderlich. Ebenso sind hier Tiereinsätze zu nennen, besonders Insekteneinsätze. Auch rückt die Feuerwehr oft zur technischen Hilfe aus. Hier geht es dann um Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen, um die Rettung eines Verschütteten oder um die Befreiung eines Menschen, der in einer Maschine eingeklemmt ist.