Zum Deutschen Roten Kreuz kam Sonja Schilling im Herbst 2007 auf persönliche Empfehlung. Ein Bekannter konnte sie von den Vorteilen überzeugen, die das FSJ beim DRK-Kreisverband Waldshut jungen Frauen und Männern bietet: die FSJ-Vergütung mit sattem Zuschlag vom DRK-Kreisverband Waldshut (insgesamt 475 Euro im Monat), bezahlter Urlaub, bessere Chancen im Beruf, kostenlose Schulungen, anerkannte Wartezeit, qualifiziertes Dienstzeugnis und die Abschlussfahrt gemeinsam mit den neu gewonnenen Freunden aus dem Kreis der FSJ-Kollegen.
Die guten Rahmenbedingungen waren aber bei weitem nicht das Einzige, was die angehende Erzieherin an ihrem Einsatz im FSJ faszinierte. „Ich kann hier beim Rotkreuz-Fahrdienst mobilPLus meine Stärken gut einbringen: Auf Menschen zugehen und hilfsbereit sein. Dafür erfahre ich viel Wertschätzung. Das tut mir gut“. Da Sonja außerdem gerne und gut Auto fährt, war das Freiwillige Soziale Jahr beim DRK-Kreisverband Waldshut für sie perfekt. Denn als Mitarbeiterin beim DRK-Fahrdienst ist sie täglich unterwegs mit Fahrgästen von jung bis alt, welche ihre Hilfsbereitschaft sehr zu schätzen wissen. Morgens früh die Schülertour mit Kindersitzen für die Kleinen, danach Begleitung einer liebenswerten Seniorin beim Arztbesuch oder Einkaufsbummel. Gekonnt leistet Sonja auch Rollstuhlfahrern Hilfestellung, soweit diese es wünschen.
Verantwortungsvoll wie sie ist, hat Sonja nach dem FSJ die Ausbildung zur Erzieherin erfolgreich abgeschlossen. Aber gleich darauf stand sie bei Stefan Amend vor der Bürotür, der während des Freiwilligen Sozialen Jahres beim DRK-Kreisverband Waldshut ihr Chef war.
Amend war die Bewerberin sehr willkommen, weil er ihre Tüchtigkeit zu schätzen weiß. Da er jedoch nicht nur den Fahrdienst mobilPLus leitet sondern ebenso den Rettungsdienst des DRK-Kreisverbands Waldshut, wollte er die zuverlässige junge Mitarbeiterin auch für solche Aufgaben fit machen, die es beim DRK im Krankentransport und bei der Notfallrettung gibt. Also drückte Sonja noch einmal die Schulbank, diesmal bei der Landesrettungsschule des Roten Kreuzes in Bühl. Sonja machte hier ihren Rettungshelfer und kann nun bei Bedarf den Rettungsdienst unterstützen.
Für die Kundinnen und Kunden des DRK-Fahrdienstes mobilPLus ist es ein sehr beruhigendes Gefühl, wenn die hilfsbereite junge Fahrerin vom Roten Kreuz hervorragend ausgebildet ist und in einer möglichen Notfallsituation richtig handeln kann.
Die ehemalige FSJ-Helferin wurde beim DRK-Kreisverband Waldshut aber noch für eine weitere wichtige Funktion gebraucht: Für den Fahrdienst mobilPLus wurde eine Teamleiterin gesucht. Die Aufgaben: Dienstplan-Management, Betreuung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Kunden werben. Mit Anfang zwanzig schon in eine leitende Position aufzurücken ist eine tolle Chance. Und so nahm Sonja Schilling diese Aufgabe sehr gerne an, obgleich es die Bürotätigkeit mit sich bringt, dass sie nun nicht mehr so oft selbst Kunden fahren und begleiten kann. Die Kundenzufriedenheit ist in jedem Fall ihr höchstes Ziel. Wenn ihre Fahrgäste diese Zufriedenheit zeigen, seien es die Schulkinder oder die Senioren, dann ist das für Sonja Schilling die schönste Belohnung für ihren Einsatz.
Die Arbeitswoche kann bei so vielen verantwortungsvollen Aufgaben ganz schön stressig sein. Da muss man einen Ausgleich haben um entspannen zu können. Für Sonja ist das die Musik. Saxophon spielen bei der Lauchringer Guggemusik Ruinä Dängler ist ihre Leidenschaft.