Nach einem ökumenischen Gottesdienst spielte die Trachtenkapelle Birkendorf im Haus des Gastes zum Frühschoppen auf. Als Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Schlüchttal informierte Norbert Schwarz über die Neuanschaffung. Die große Investition konnte vom DRK Schlüchttal nur mit viel Unterstützung getätigt werden. Der Vorsitzende dankte den vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die das Rote Kreuz unterstützen, zum Beispiel mit Geld- oder Kuchenspenden, mit Kleiderspenden oder bei den Blutspendeterminen. Schwarz erwähnte namentlich die Beiträge des DRK-Kreisverbands Waldshut, der Gemeinde Ühlingen-Birkendorf, der einzelnen Ortsteile, der Brauerei Rothaus und der Firma Sto, ohne welche die Anschaffung nicht möglich gewesen wäre.
Als Bürgermeister und als stellvertretender Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Schlüchttal dankte Thomas Fechtig allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz, der in der Gemeinde Ühlingen-Birkendorf eine wichtige Säule des Gemeinwesens ist. Cornelia Ziller übereichte als Beitrag der örtlichen Vereine einen Umschlag mit Geld und würdigte den Einsatz der DRK-Bereitschaft bei Veranstaltungen.
Nach der Segnung des neuen Einsatzfahrzeuges wurde den zahlreichen Festgästen eine Schauübung präsentiert, die von Bereitschaftsleiter Dieter Probst und Gesamt-Feuerwehrkommandant Oliver Kraus vorbereitet worden war. Hans-Werner Schlett als Kreisbereitschaftsleiter und stellvertretender Vorsitzender des DRK-Kreisverbands Waldshut und Gesamt-Feuerwehrkommandant Oliver Kraus erklärten das Geschehen.
Übungsannahme war ein Brand im alten Schulhaus von Birkendorf in direkter Nachbarschaft zum Haus des Gastes. Die DRK-Bereitschaften Waldshut, Lauchringen, Hohentengen und Schlüchttal versorgten die Schülerinnen und Schüler und deren Lehrkräfte, welche von der Feuerwehr aus der „brennenden“ Schule ins Freie gebracht wurden.
Rotkreuzhelferinnen und -helfer übernahm die Erstversorgung von Schülern und Lehrern, die durch speziell geschulte DRK-Spezialisten der Fachgruppe „realistische Unfalldarstellung“ mit viel roter Farbe und Wundkitt so geschminkt waren, dass die verschiedensten Verletzungen erschreckend deutlich dargestellt wurden. Weitere DRK-Gruppen waren für die Errichtung eines Behandlungsplatzes mit Zelten zuständig, für die Betreuung und Registrierung der Betroffenen und schließlich für die Beförderung zu den zahlreichen Schlag auf Schlag vorfahrenden Krankentransportwagen, welche im Ernstfall die Verletzten ins Krankenhaus oder zu einem Hubschrauber-Landeplatz bringen.
Erzieherinnen des örtlichen Kindergartens betreuten während der Übung den Nachwuchs und leiteten die Kleinen beim Basteln an. Zum Ausklang des Festsonntages spielte der Musikverein Riedern am Wald auf.