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Sanitäts-/ Sanitätswachdienst

Aufgabe

Die Krankenkraftwagen am Ende eines Fastnachtumzuges mit ca 3000 Aktiven und ca 8000 Zuschauern. Von links nach rechts: KTW der Bereitschaft Waldshut (Funkrufname Rotkreuz Waldshut 13/ 85), RTW der Bereitschaft Jestetten (Funkrufname Rotkreuz Waldshut 43/ 83), RTW der Fachgruppe Rettungsdienst (Funkrufname Rotkreuz Waldshut 11/ 23)

Der Sanitätsdienst leistet qualifizierte Erste Hilfe für Einsatzkräfte und Betroffene, er verstärkt und unterstützt bei Bedarf den Rettungsdienst. Die Einsätze erfolgen in der Regel bei größeren Unglücksfällen im örtlichen Bereich (z. B. Brand eines Wohnhauses, Überschwemmung von Wohngebieten, Unzugänglichkeit von Wohngebieten bei Orkanen usw.). Viele der Sanitätsdienste sind Alarmeinsätze. Die Sanitätsdienste werden von unseren 17 Bereitschaften erbracht. Sollten die Mittel und Kräfte der örtlichen Bereitschaft nicht ausreichen, werden von der Kreisbereitschaftsleitung zusätzlich andere Bereitschaften, die Schnelleinsatzgruppe oder die Einsatzeinheit zum Sanitätswachdienst aufgeboten.

Den Sanitätsdienst bei Veranstaltungen bezeichnen wir als Sanitätswachdienst. Die meisten der Sanitätswachdienste wickeln die Bereitschaft auf der örtlichen Ebene in eigener Verantwortung und mit eigen Kräften und Mitteln ab. Wenn für den Sanitätswachdienst bei einer Großveranstaltung die Kräfte und Mittel einer örtlichen Bereitschaft nicht ausreichen dann geht die Zuständigkeit an die Kreisbereitschaftsleitung über. Die Kreisbereitschaftsleitung setzt dann die erforderlichen Kräfte und Einsatzmittel von mehreren Bereitschaften, der Schnelleinsatzgruppe oder der Einsatzeinheit ein.

Grundsätzlich hat der Verantwortliche einer Veranstaltung alles zu unternehmen, um die von der Veranstaltung ausgehenden Risiken zu minimieren. Außerdem hat er für Unglücksfälle Vorsorge zu treffen, d.h. die Veranstaltung darf die öffentliche Sicherheit und Ordnung nicht gefährden. Konkretere Vorgaben für den Sanitätswachdienst gibt es leider nur von wenigen Sportverbänden (Reiten, Automobilsport, Kampfsport). Deshalb führt die Kreisbereitschaftsleitung auf Anfrage kostenlose Gefahrenanalysen von Veranstaltungen für Behörden und Veranstalter durch, um einen angemessen und geeigneten Sanitätswachdienst empfehlen zu können.

Die Veranstalter sollen spätesten 4 Wochen vor Beginn der Veranstaltung den Sanitätswachdienst bei der örtlichen DRK Bereitschaft anmelden. Der Sanitätswachdienst kann je nach Gefahrenanalyse einen Umfang von 2 Helfern mit Sanitätsrucksack bis zur Bereitstellung von vielen Helfern mit KTWs, RTWs , Notärzten und einer Einsatzleitung erforderlich werden lassen. Die Kosten für den Sanitätswachdienst trägt der Veranstalter/Auftraggeber.

Alarmierung
Bei Alarmeinsätzen durch die integrierte Leitstelle Waldshut via Meldeempfänger. Bei allen anderen Einsätze erfolgt der Dienst entsprechend den Einsatzplänen

Leitung
Kreisbereitschaftsleitung, jew. Führungskräfte der örtlichen Bereitschaften.




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