Weltenbummler, Reiselustige, Globetrotter - sie alle finden im Deutschen
Roten Kreuz einen zuverlässigen Partner, wenn sie "auf Achse"
sind. Das Rote Kreuz ist immer für Sie da, überall auf der Welt.
Weit über 200 Millionen Mitglieder zählen das Rote Kreuz und der Rote
Halbmond rund um den Erdball. Allein in der Bundesrepublik Deutschland
gehören derzeit über vier Millionen Gleichgesinnte dieser großen Solidargemeinschaft
an. Es werden ständig mehr; denn viele konnten inzwischen erfahren, dass
man beim Roten Kreuz in guten Händen ist.
Selbst aus den entlegendsten Winkeln der Erde holt Sie der DRK-FLUGDIENST
kurzfristig in die Heimat zurück, wenn dies bei einer schweren Erkrankung
oder nach einem Unfall medizinisch notwendig ist.
Porträt
einer modernen Flugambulanz
Der DRK-FLUGDIENST arbeit nach den "Richtlinien für die Durchführung
von Ambulanzflügen" des Bundesgesundheitsministeriums.
Für diese Aufgaben stehen dem DRK-FLUGDIENST moderene Ambulanzflugzeuge
zur Verfügung. Mit ihren geräumigen Kabinen bieten sie dem Patienten die
gleiche medizinische Versorgung wie im Notartzwagen; darüber hinaus im
Cockpit zwei erfahrene Linienpiloten und in der Kabine ein flugerfahrener
Notarzt sowie weiteres medizinisches Personal - Leute also, auf die man
sich verlassen kann.
In besonderen Fällen können auch Rettungshubschrauber oder Notarztwagen
eingesetzt werden, für Erkrankte, die keiner notfallmedizinische Betreuung
bedürfen, auch Linienflugzeuge.
Wie auch immer - bei den Rettungsdiensten des Roten Kreuzes ist der Patient
allzeit in guten Händen, im In- und Ausland, zu Land und in der Luft.
Oberstes Gebot ist die medizinische Versorgung auf dem gesamten Weg und
die schnelle, lückenlose Transportabwicklung.
Zuverlässiger Partner
Die Ambulanzflüge des DRK-FLUGDIENSTES werden von der Flugdienst-Leitstelle
des Deutschen Roten Kreuzes in Bonn organisiert.
Im Inland sind es der DRK-Rettungsdienst und andere Hilfsorganisationen
mit einem dichten Netz von Leitstellen und modernsten Rettungsmitteln.
Im Ausland wird die Leitstelle dabei unterstützt durch die diplomatischen
und konsularischen Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland, die nationalen
Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaften (auch dies ein Vorteil der weltweiten
Rotkreuz-Solidargemeinschaft) sowie den Flugärztlichen Dienst der Deutschen
Lufthansa, vertreten durch die jeweiligen Vertragsärzte.
Beispiel eines Ambulanzfluges
- Notruf an die DRK-FLUGDIENST-Leitstelle
- Kontakt mit dem behandelnden Arzt bzw. der Klinik im Ausland zur
Prüfung der medizinischen Indikation
- Information der medizinischen Crew und der Flugbesatzung
- Kontakt mit der ausländischen Rotkreuzgesellschaft zur Regelung des
Antransportes zum Flughafen
- Kontakt mit dem Heimatkrankenhaus des Patienten zur Sicherstellung
eines Behandlungsplatzes
- Ankunft des Ambulanzflugzeuges auf dem Zielflughafen
- Übernahme und Versorgung des Patienten durch den Arzt des DRK-FLUGDIENSTES
- Rückflug des Ambulanzflugzeuges
- Information an das Zielkrankenhaus über die voraussichtliche Ankunft
und den gesundheitlichen Zustand des Patienten
- Ankunft des Ambulanzflugzeuges und Übernahme des Patienten durch
den Notarztwagen zum Weitertransport in die Klinik
- Information der Angehörigen des Patienten
- Rückkehr des Ambulanzflugzeuges zum Heimathangar.
Während des Hin- und Rückfluges besteht ein ständiger Kontakt zwischen
der Flugbesatzung und der Flugdienst-Leitstelle.
Wer übernimmt die Kosten?
Selbstverständlich sind Ambulanzflüge eine teure Angelegenheit. So kostet
zum Beispiel ein Einsatz von Mallorca nach Nürnberg etwa 10.000,- EUR,
oder von Quito, Ecuador, nach Düsseldorf etwa 70.000,- EUR. Solchen Kosten
tragen die gesetzlichen Krankenkassen selbst im medizinischen Notfall
nicht. Diese gefährliche Lücke im System der sozialen Sicherung ist für
die Mitglieder der DRK-Verbände, die dem DRK-FLUGDIENST beigetreten sind,
durch eine Kranken-Rücktransport-Versicherung bei der Barmenia-Krankenversicherung
a.G. Wuppertal geschlossen. Der Betrag für die Versicherung ist mit dem
Mitgliedsbeitrag für den Kreisverband abgegolten.
So fordern Sie den DRK-FLUGDIENST an:
Wenn Sie im Ausland in eine medizinische Notlage geraten und eine Rückführung
in die Bundesrepublik Deutschland medzinisch notwendig ist, wenden Sie
sich bitte unverzüglich an den DRK-FLUGDIENST in Bonn.
Die Leitstelle ist Tag und Nacht erreichbar:
- telefonisch über [49] (0228) 23 00 23
- Telefax: [49] (0228) 23 00 27
Die Leitstelle benötigt folgende Daten:
- Name, Adresse, Telefon des Anrufers
- Name, Alter, Heimatanschrift des Patienten
- Gegenwärtiger Aufenthaltsort (z.B. Krankenhaus)
- Name, Adresse, Telefon des behandelnden Arztes
- Welche Sprache spricht der Arzt?
- Angaben über bestehende Versicherungen oder eine DRK-Mitgliedschaft
Das wichtigste aus den Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Kranken-Rücktransportkosten-Versicherung
(TarifRKT) senden wir Ihnen gerne auf Anfrage zu.
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