Im
Jugendrotkreuz sind über 90.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
im Alter von sechs bis 27 Jahren in Gruppen aktiv. Soziales Engagement prägt
die Arbeit des JRK - gezielt umgesetzt im Rahmen von speziellen Kampagnen (Jahresthemen).
Dem ganzheitlichen Ansatz des Jugendrotkreuzes entspricht die Verantwortung
für Gesundheit und Umwelt. Der Einsatz für Frieden und Völkerverständigung bestimmt
die Internationale JRK-Arbeit. Die Rotkreuz- Idee für den einzelnen erlebbar
zu machen, ist Anspruch bei zahlreichen internationalen Begegnungen und Austausch-Programmen.
Jugendliche und junge Erwachsene im Jugendrotkreuz übernehmen nicht nur soziale
sondern auch politische Mitverantwortung. Die Kampagne des Jugendrotkreuzes
gegen Anti-Personen-Minen im Jahre 1998 zielt auf ein weltweites Verbot
dieser Waffen. Mit eigenen Spendenkampagnen unterstützt das Jugendrotkreuz Minenopfer.
Auch in der Schule ist das Jugendrotkreuz aktiv, etwa beim Schulsanitätsdienst
oder in der Zusammenarbeit bei Projekttagen. Regelmäßig werden Unterrichtsmaterialien
zu rotkreuz-spezifischen Themen erstellt (JRK und Schule).
Das Deutsche Jugendrotkreuz gibt es schon seit 1925. Es wirkt als Gemeinschaft
des Deutschen Roten Kreuzes mit einem konkreten Erziehungs- und Bildungsauftrag
innovativ im Gesamtverband. Die sieben Rotkreuz-Grundsätze:
- Menschlichkeit
- Unparteilichkeit
- Neutralität
- Unabhängigkeit
- Freiwilligkeit
- Einheit
- Universalität
bestimmen die Arbeit des Jugendrotkreuzes. Auf dieser Grundlage gestaltet es
selbstverantwortlich seine Inhalte, Programme und Methoden.
Mitmachen beim Jugendrotkreuz heißt ...
- nicht reden - handeln!
- sich einsetzen für andere, die Hilfe brauchen
- Erste Hilfe kompetent leisten zu können
- andere junge Menschen aus der ganzen Welt kennenzulernen und
- eine weltweite Gemeinschaft zu erleben
- soziale und politische Mitverantwortung übernehmen
- sich einmischen - Stellung beziehen, z. B. mit der Kampagne gegen Anti-Personen-Minen
- mit Spendensammlungen konkrete Hilfe zu leisten
- gemeinsam mit behinderten Menschen aktiv sein
- älteren Menschen zur Hand gehen, z. B: Einkaufshilfen anbieten
- sich um Flüchtlings- und Aussiedlerkinder kümmern, z. B. Hausaufgabenhilfen
anbieten oder Spielfeste veranstalten
- Lust und Freude im Umgang mit der eigenen Gesundheit zu haben und dies
anderen zu vermitteln
- seine Freizeit abwechslungsreich und sinnvoll zu gestalten
- bei Ferienfreizeiten, Camps oder Touren mit anderen Kindern und Jugendlichen
etwas erleben etwas für den Erhalt unserer Umwelt zu tun, z. B. mit Aktionen
zur Müllvermeidung, Feuchtbiotope anlegen,
- und, und, und ...
Weitere Informationen zum Jugendrotkreuz finden Sie auf der Homepage des
JRK-Landesverbands Baden.
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